Bayern sind rückständige, einfältige, sture, ungebildete und unfreundliche Grantler, die alle Auswärtigen als Saupreissn verachten. Dieses Vorurteil mag nicht völlig aus der Luft gegriffen sein. Aber die Bayern haben auch ganz eindeutig großartige Seiten. Eine davon durfte ich gestern Abend mal wieder erleben.
In den vergangenen beiden Wochen ist mir bei verschiedenen Debatten im Internet mehrfach vorgeworfen worden, auf einer Mission zu sein (wobei es in allen Fällen um unterschiedliche Themen ging), paranoid zu sein, unter Schwarz-Weiß-Denken zu leiden und weiteres in diese Richtung. Das fand ich teilweise belustigend, in mindestens einem Fall seltsam, in den meisten zumindest bedenkenswert, aber im Großen und Ganzen nicht weiter dramatisch. An einem Punkt aber ist die Sache recht persönlich und vehement geworden, in einem Maß, das mich nicht nur überrascht, sondern tatsächlich ziemlich geschockt hat. Erschwerend kam hinzu, dass es nicht Anfeindungen einer anonymen Person waren, sondern von jemand, den ich schon lange kenne, respektiere und schätze. An diesem Punkt ist es dramatisch geworden, denn ich war sowohl mit dem Inhalt wie auch mit der Heftigkeit ehrlich gesagt ziemlich überfordert. Mich hat das mehrere Tage lang ziemlich beschäftigt, bis hin zu dem Punkt, meine Onlineaktivität (vor allem als Blogger) insgesamt zu überdenken.
Der Kommentar trifft es ziemlich auf den Punkt. Ich halte es ebenfalls für sehr kritisch, dass ausgerechnet Google sich nun zu einer ernsthaften Bedrohung für Facebook mausert. Wenn sie den Bereich auch noch gewinnen – und die Vorzeichen dafür stehen alles andere als schlecht – dann gibt das der Datenkrake nochmal eine ganz andere Dimension. Vor allem, da man sich durch die Verknüpfung der ganzen Einzeldienste kaum mehr entziehen kann. Sobald man irgend einen Service von Google nutzt, der einen Account benötigt, ist man automatisch “drin”.
Ob das für das Internet wirklich gut ist? Ich denke nicht.
… für 5 Minuten Mond. Erst hat er sich hinter der Dunstschicht am Horizont verkrochen, dann ist er kurz über einen Flecken freien Himmel gehuscht, um dann wieder hinter dicken Gewitterwolken zu verschwinden. Aber immerhin – er war da. Fett und orange. Schon sehr geil, was die Natur so ab und an für uns veranstaltet.
Sich am 1. April mittags, nachdem man auf diverse Scherze anderer reingefallen ist, auch noch schnell was “richtig lustiges” überlegen.



