In Kochsendungen im Publikum sitzen und jedes mal, wenn einer etwas in dem Mund nimmt, laut “Mmmmhhhhhh” machen.
Unruhen in der arabischen Welt: Was bedeutet das für Urlauber? Das fragt die Süddeutsche Zeitung heute. Das ist natürlich die zentrale Frage, wenn eine ganze Region um Freiheit, Mitbestimmung und politische Rechte kämpft. Hauptsache, unser Urlaub am Pool ist sicher! Direkter kann einem eigentlich die widerwärtig satte Dekadenz, in der wir inzwischen leben, nicht mehr vor Augen geführt werden.
Unter diesem schönen Motto gibt der Kulturwissenschaftler Harald Welzer ein Interview bei Utopia und 10 Regeln dafür, was jeder selber tun kann, um die Welt zu retten in der FAZ. Beides lesenswert.
Das ist der Titel des letzten Buches von Jonathan Safran Foer, das nicht nur in den USA ziemliche Wellen geschlagen hat. In diesem beleuchtet der Autor nicht nur die Hintergründe industrieller Tierhaltung, sondern beschreibt auch seinen eigenen Weg zum Vegetarier – ohne aber dabei zu predigen oder seine Leser überhaupt explizit zu irgendetwas aufzufordern. Vermutlich ist es genau diese unaufgeregte und zurückhaltende Art, die sein Werk so erfolgreich macht.
Hier gibt er den Lesern der Zeit per Video Antworten auf ihre Fragen:
http://video.zeit.de/video/760000918001
Sehenswert!
Unter diesem Motto demonstrieren heute mehrere tausend Menschen in Berlin für einen Ausstieg aus der industriellen Landwirtschaft. Das ist ein ehrbares Anliegen, das meine volle Unterstützung findet. Nicht wenige der gravierendsten Probleme unserer Zeit hängen direkt oder indirekt mit der Art und Weise zusammen, wie wir Lebensmittel erzeugen. Vor allem natürlich mit Massentierhaltung, aber genauso mit dem Anbau hybrider Pflanzen in Monokulturen. Es wäre also aus vielerlei Hinsicht sinnvoll, sich davon zu verabschieden. Nur bin ich mir nicht sicher, ob sich alle im Klaren darüber sind, was das für uns alle bedeutet. Weiterlesen



