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	<title>The Mindmachine</title>
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	<description>Skeptizismus, Whisky und Politik</description>
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		<title>Die Achse der Ahnungslosen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 17:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NegatroN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Achse des Guten]]></category>
		<category><![CDATA[Henryk M. Broder]]></category>
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		<category><![CDATA[wissenschaftliches Denken]]></category>

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		<description><![CDATA[Wozu Ahnung, wenn man stattdessen auch einfach eine Meinung haben kann? Die Frage stellt man sich zwangsweise, wenn man die Reaktionen von Jan Fleischhauer und Henryk M. Broder auf die aktuelle Broschüre zum Klimawandel des Umweltbundesamtes liest. Lesen ist in &#8230; <a href="http://www.negatron.de/gesellschaft/die-achse-der-ahnungslosen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wozu Ahnung, wenn man stattdessen auch einfach eine Meinung haben kann? Die Frage stellt man sich zwangsweise, wenn man die Reaktionen von <a title="Kennen Sie auch einen Klimaleugner" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fleischhauer-kolumne-kennen-sie-auch-einen-klimaleugner-a-901386.html" target="_blank">Jan Fleischhauer</a> und <a title="Eine Behörde erklärt die Klimadebatte für beendet" href="http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article116332834/Eine-Behoerde-erklaert-die-Klimadebatte-fuer-beendet.html" target="_blank">Henryk M. Broder</a> auf die <a title="&quot;Und sie erwärmt sich doch – Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel?&quot;" href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4419.pdf" target="_blank">aktuelle Broschüre zum Klimawandel des Umweltbundesamtes</a> liest. Lesen ist in dem Zusammenhang auch ein gutes Stichwort, denn schon an dieser einfachen Disziplin scheinen beide gescheitert zu sein.</p>
<p><span id="more-1354"></span>Die Broschüre fasst im ersten Teil den Stand der Forschung zusammen. In Kürze heißt das, dass man zwar die genauen Details von Klima und Klimawandel immer noch nicht verstanden hat, die Belege dafür, dass der Mensch einen erheblichen Einfluss auf den Klimawandel hat und die Folgen der durch uns verursachten Erwärmung katastrophal sein werden, aber erdrückend sind. Was im Ergebnis dazu führt, dass innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinde im Großen und Ganzen Einigkeit über den Klimawandel herrscht und eben keine Kontroverse. Selbige wird in erster Linie von selbst ernannten Klimaskeptikern herbeigeredet, von denen die meisten nicht mal selber Wissenschaftler sind, sondern Laien mit ideologischen und politischen Interessen. Im zweiten Teil werden einige Vertreter dieser Skeptiker inklusive ihrer Behauptungen aufgelistet und ihre Verbindungen zu Lobbygruppe aus Wirtschaft und Politik genannt (alles mit Quellen belegt). So weit, so unspektakulär.</p>
<p>Bei Fleischhauer und Broder wird daraus einmal mehr der Versuch, „Kritiker“ mundtot zu machen, an den Pranger zu stellen, den Kontakt zu ihnen zu untersagen oder ihnen Berufsverbote aufzuerlegen. Es bleibt unklar, worauf basierend sie sich das alles zusammenfantasieren, im Text des Umweltbundesamts findet sich jedenfalls nichts davon.</p>
<p>Wenn Fleischhauer davon schreibt, dass es <em>„ziemlich lange her [sei], dass eine staatliche Institution in Deutschland erklärte, welche Meinungen in diesem Land haltbar sind und welche nicht“</em>, dann zeigt das, dass er von Wissenschaft und ihrer Methodik nicht die geringste Ahnung hat. Wissenschaft arbeitet nicht mit Meinungen und erlaubt oder verbietet diese auch nicht. Wissenschaft beschäftigt sich mit Theorien. Diese müssen überprüfbar sein und werden in Experimenten (oder zumindest rechnerisch) entweder bestätigt oder nicht (oder gar widerlegt). Der zweite Fall ist nicht schlimm, im Gegenteil. Es ist gut, eine Theorie aufzustellen und diese dann zu in einer Überprüfung zu falsifizieren und durch eine bessere zu ersetzen. So lernen wir, die Welt besser zu verstehen. Schlimm ist es nur, wenn man trotz fehlender Bestätigung oder gar Falsifikation an einer Theorie festhält. Wenn man meint, die Erde wäre flach, die Sterne an einer Kuppel aufgehängte Lichter, der Mensch aus vier Elementen zusammengesetzt statt aus Atomen oder dass Homöopathie über Simile-Prinzip und Potenzierung eine Heilkraft besitzen würde, die über den Placeboeffekt hinausgeht, so sind das aus wissenschaftlicher Sicht keine Meinungen, sondern widerlegte und damit einfach falsche Theorien. Wer daran festhält, der verlässt die Wissenschaft und begibt sich in den Bereich von Religion, Esoterik und Aberglaube. Das kann man tun, aber dann muss man auch damit rechnen, von allen anderen nicht mehr ernst genommen zu werden.</p>
<p>Mit Meinungsdiktat oder einer absolutistischen Entscheidung darüber hat das aber rein gar nichts zu tun.</p>
<p>Broder geht noch einen Schritt weiter als Fleischhauer. Er kann es natürlich nicht lassen, die Nazis ins Spiel zu bringen und vergleicht das Umweltbundesamt mit der Reichskulturkammer, die im Dritten Reich dafür zuständig war, eine gleichgeschaltete Kultur im Sinne des Nationalsozialismus zu schaffen und zu bewahren. Die Nazis reichen aber nicht, auch die andere deutsche Diktatur muss für irrsinnige Vergleiche herhalten. Seine Abschlussfrage lautet dann folglich auch, ob wir auf dem Weg „in eine zweite DDR [sind], in der die Regierung auch für den Wetterbericht von heute und das Klima von übermorgen zuständig ist“. Spätestens an der Stelle stellt sich unweigerlich die Frage, ob Broder von Geschichte noch weniger Ahnung hat als von Wissenschaft. Man will es eigentlich gar nicht so genau wissen.</p>
<p>Man könnte das Ganze einfach als weitere Lächerlichkeit aus der „Achse des Guten“ abtun, würde diesem Unsinn nicht auf SPON und welt.de eine breite Plattform geboten. Aber natürlich muss man das ja noch sagen dürfen in der Diktatur der linken Meinungsmafia.</p>
<p>PS: In einem etwas wirren Sprung findet sich bei Fleischhauer dann noch folgender Absatz:</p>
<blockquote><p>„Die eigentliche Frage sei eh, sagte der Kollege, was eigentlich so schlimm daran ist, wenn es wärmer wird. Wenn die Klimaforscher recht behalten, wird die Temperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um etwa drei Grad steigen. Für mich klang das viel, bis ich von ihm hörte, dass drei Grad dem Temperaturunterschied zwischen Hamburg und Freiburg entspricht. Das Schlimmste, was uns passieren kann, ist demnach also, dass aus Hamburg wettermäßig Freiburg wird und aus Freiburg Marseille.“</p></blockquote>
<p>Wo genau die Grenze zwischen unsäglicher Dummheit und zynischer Menschenverachtung verläuft, weiß wohl nur Fleischhauer selber.</p>
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		<title>Ehegattensplitting und Homosexualität</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 13:12:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Man muss ja auch mal was Positives schreiben: Die Union bewegt sich in Richtung Moderne und Rationalität. Zwar auf Druck des Bundesverfassungsgerichts, aber immerhin &#8211; dass man inzwischen auch in der Union anzuerkennen bereit ist, dass das Steuerrecht nicht an &#8230; <a href="http://www.negatron.de/politik/ehegattensplitting-und-homosexualitat">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss ja auch mal was Positives schreiben: Die Union bewegt sich in Richtung Moderne und Rationalität. Zwar auf Druck des Bundesverfassungsgerichts, aber immerhin &#8211; dass man inzwischen auch in der Union anzuerkennen bereit ist, dass das Steuerrecht nicht an der sexuellen Ausrichtung hängen kann und Familien mit homosexuellen Eltern nicht weniger Familien sind als andere, ist schon mal was wert. Aber da hat die Union selbstverständlich die Rechnung <a title="Ehegattensplitting - Dobrindt widerspricht Schäuble" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/streit-in-union-um-ehegattensplitting-dobrindt-widerspricht-schaeubles-plaenen-1.1669214" target="_blank">ohne großintellektuelle Hochleistungsdenker wie Alexander Dobrindt gemacht</a>. Gut, seine Aussage ist wie üblich wohl nur als dümmliches Wahlkampfgetöse zu verstehen und wird  &#8211; eben weil das BVG eine entsprechende Regelung angemahnt hat &#8211; so gehaltvoll bleiben wie das meiste andere, was so im Laufe des Tages aus dem Mund des CSU-Generalsekretärs blubbert. Die Stammtische wird es immerhin freuen. Für alle anderen bleibt die Hoffnung, dass es vielleicht ein paar Menschen zu der Erkenntnis verhilft, dass die CSU nach wie vor unwählbar bleibt.</p>
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		<title>Max Brooks &#8211; The Zombie Survival Guide / World War Z</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 20:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NegatroN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Was wäre wenn? Diese Frage stellen wir uns als Kinder gerne. Das Szenario kann dafür gar nicht unrealistisch genug sein, was sich sich mit zunehmendem Alter meist legt. Viele Erwachsene hören zwar nicht auf mit Tagträumen auf, tun dies aber &#8230; <a href="http://www.negatron.de/buchkritik/max-brooks-the-zombie-survival-guide-world-war-z">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre wenn? Diese Frage stellen wir uns als Kinder gerne. Das Szenario kann dafür gar nicht unrealistisch genug sein, was sich sich mit zunehmendem Alter meist legt. Viele Erwachsene hören zwar nicht auf mit Tagträumen auf, tun dies aber meist heimlich und dazu eher verschämt. Noch mehr, wenn es wie in Kindertagen völlig unrealistisch wird. Wir sollen mit beiden Beinen fest im Leben stehen, nicht träumen, nicht spinnen. Dabei kann genau das durchaus seine Reiz haben, wie Max Brooks mit seinen Büchern &#8220;The Zombie Survival Guide: Complete Protection From The Living Dead&#8221; und &#8220;World War Z&#8221; beweist.<br />
<span id="more-1346"></span></p>
<p>Brooks geht von einem für die meisten völlig albernen Szenario aus, nämlich dem, dass Zombies nicht nur tatsächlich existieren, sondern kurz davor stehen, den Planeten zu überrollen. Im Gegensatz zu seinem Vater Mel arbeitet er dieses Szenario aber nicht mit billigem Klamauk und Kalauern aus, sondern geht sein &#8220;Was wäre wenn?&#8221; methodisch, überlegt und vor allem vollkommen ernst an. Das erste Buch stellt &#8211; wie der Titel schon sagt &#8211; einen Survival Guide dar, in dem man nicht nur allerhand geschichtliches, medizinisches und technisches zur Zombies und einer möglichen Zombieapokalypse erfährt (dieser Teil entbehrt gerade aufgrund seines bierernsten Tonfalls trotzdem nicht einer gewissen Komik), sondern vor allem auch, wie man sich auf selbige vorbereitet und sie überlebt. Hier hat das Buch nun tatsächlich auch einen praktischen Wert, den viele Tipps lassen sich auf andere Katastrophenszenarien durchaus übertragen. Ich bin zwar kein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prepper">Prepper</a> und im Allgemeinen auch nicht besonders paranoid veranlagt, aber dieses Gedankenspiel hat mir durchaus Spaß bereitet. Zugegeben, ich habe es auch weiter gesponnen und auf dem Weg zur Arbeit nach Gebäuden und Orten Ausschau gehalten, die sich gut verteidigen lassen, Ressourcen bieten, usw. Genaus so ernst wie Brooks und mit genau so viel Spaß an der albernen Idee.</p>
<p>Noch mehr begeistert hat mich allerdings das zweite Buch. Dieses rekonstruiert anhand fiktiver Interviews die Zombieapokalypse retrospektiv in all ihren Phasen vom Ausbruch bis zum Ende, von verschiedenen Personen aus verschiedenen Gesellschaften und Kulturkreisen. Das ist nicht nur gute Unterhaltung aus dem Horrorgenre, sondern oftmals eine ziemlich intelligente und hintersinnige Gesellschaftskritik und politische Analyse. Brook geht hier einigen interessanten Fragen nach, wie verschiedene Staaten und Staatsformen, Kulturen, Gesellschaften und Menschen im Allgemeinen mit einem solchen Szenario umgehen würden. Hier stecken viele schlaue Beobachtungen und Ideen drin, die weit über das Geblödel seines Vaters hinausgehen.</p>
<p>In beiden Büchern steckt also &#8211; und auch das passt ja letztlich irgendwie zum Thema &#8211; eine ganze Menge Hirn. Kann ich empfehlen!</p>
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		<title>Hot, Passionate, Rational Sex</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 19:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NegatroN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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		<description><![CDATA[Das hier ist einer der besten Artikel, die ich bislang zum Thema Sex und Beziehung gelesen habe. Ich stimme komplett zu. (Der Artikel ist auf Englisch).]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Hot, passionate, rational Sex" href="http://www.patheos.com/blogs/camelswithhammers/2013/04/hot-passionate-rational-sex/" target="_blank">Das hier</a> ist einer der besten Artikel, die ich bislang zum Thema Sex und Beziehung gelesen habe. Ich stimme komplett zu.</p>
<p>(Der Artikel ist auf Englisch).</p>
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		<title>Hat Uhl schon Vorratsdatenspeicherung gefordert?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 06:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NegatroN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Peter Uhl]]></category>
		<category><![CDATA[innere Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Hans-Peter Uhl ist &#8220;Experte&#8221; für Innere Sicherheit bei der CSU. In dieser Funktion ist es seine wichtigste Aufgabe, bei jedem sich irgendwie bietenden Anlass die Einführung der Vorratsdatenspeicherung zu fordern, ohne die unser Land dem sicheren Untergang im Sumpf aus &#8230; <a href="http://www.negatron.de/politik/hat-uhl-schon-vorratsdatenspeicherung-gefordert">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Peter Uhl ist &#8220;Experte&#8221; für Innere Sicherheit bei der CSU. In dieser Funktion ist es seine wichtigste Aufgabe, bei jedem sich irgendwie bietenden Anlass die Einführung der Vorratsdatenspeicherung zu fordern, ohne die unser Land dem sicheren Untergang im Sumpf aus Kriminalität Terror geweiht ist. Da es selbst aufmerksamen Beobachtern schwer fällt, den Überblick zu behalten, ob er das im aktuellen Fall schon gemacht hat oder nicht, gibt es dankenswerterweise nun eine eigene Seite dafür:</p>
<p>Auf <a title="Hat Uhl schon VDS gefordert?" href="http://hatuhlschonvdsgefordert.de" target="_blank">http://hatuhlschonvdsgefordert.de</a> kann man sich immer aktuell informieren.</p>
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		<title>Das wird man wohl noch sagen dürfen!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 18:01:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zeit Online hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, um zu erfahren, bei den den Wählern welcher Partei das höchste Potenzial für die gerade neu gegründete „Alternative für Deutschland“ liegt. Das Ergebnis – bei denen der LINKEN und der FDP – &#8230; <a href="http://www.negatron.de/politik/das-wird-man-wohl-noch-sagen-durfen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="ZEIT online" href="http://www.zeit.de" target="_blank">Zeit Online</a> hat eine <a title="Viele AfD-Anhänger wählten früher Linke und FDP" href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-04/afd-eurokritiker-waehler-partei-umfrage-yougov" target="_blank">Umfrage in Auftrag gegeben</a>, um zu erfahren, bei den den Wählern welcher Partei das höchste Potenzial für die gerade neu gegründete „Alternative für Deutschland“ liegt. Das Ergebnis – bei denen der LINKEN und der FDP – ist in der Tat überraschend, zumindest was die LINKE angeht (wobei es sich hier wohl vor allem um Protestwähler handeln dürfte, die jetzt ein neues Dagegen! gefunden haben). Dass es bei den vormals Liberalen Wähler gibt, denen die FDP nicht marktradikal und neoliberal genug ist, ist zwar verachtenswert, folgt aber zumindest einer gewissen inneren Logik. So weit, so schlecht – auf Kosten der Union scheint die Partei leider nicht zu gehen. Der wirklich schlimme Teil kommt aber weiter unten im Artikel.</p>
<blockquote><p><span id="more-1337"></span>Viele Anhänger der AfD beklagen, dass [...] es in Deutschland ein vorgefertigtes Meinungsklima gibt. Dieser Ansicht stimmt ein Drittel aller Deutschen zu: 33 Prozent glauben, dass man hierzulande nicht zu allen Themen seine Meinung äußern darf.</p></blockquote>
<p>OK, dass die Spezialisten aus der Achse des Guten in schöner Regelmäßigkeit dämlich genug sind, in den großen Medien hinauszuschreien, dass man seine Meinung nicht sagen dürfe (wie viele Gehirnzellen braucht man wohl um den hier innewohnenden Irrsinn zu erkennen?), ist nichts neues. Dass ihnen einige mutige Widerstandskämpfer gegen die linke Meinungsmafia brav blökend hinterherlaufen, muss auch nicht weiter wundern.</p>
<p>Aber 33 Prozent?</p>
<p>Puh. Also noch mal ganz langsam zum Mitschreiben. Es gibt nach den USA nur wenige Länder, in denen die Meinungsfreiheit so stark ausgebaut ist, wie in Deutschland. Man wird hier wegen seiner Meinung weder eingesperrt noch sonst wie verfolgt. Man hat auch im Allgemeinen keine Probleme damit, seine Meinung lautstark zu vertreten. Davon zeugen die Kommentarbereiche und Foren im Internet genau so wie jede Bürgerversammlung oder Demonstration (die oftmals auch Äußerungen tolerieren, die die Grenze zwischen „Meinung“ und „Unverschämtheit“ weit überschritten haben). Wer in genau diesen Bereichen behauptet, seine Meinung nicht äußern zu dürfen, widerlegt sich damit selbst.</p>
<p>Das Schlimmste, was einem von der gleichgeschalteten, linken Meinungsmafia droht, ist Widerspruch. Und von ihnen als Knalldepp oder Vollidiot gehalten zu werden. Damit sollte man klarkommen können, aber das scheint ein Drittel schon zu überfordern. Leute, wenn Kackmeinungen nicht für voll genommen werden, ist das weder Verfolgung noch Unterdrückung. Sondern einfach nur ein Zeichen für – ja – Meinungsfreiheit und die Welt anders zu sehen als sein Gegenüber.</p>
<p>Muss man das wirklich einem Drittel hier erklären? Gute Güte &#8230;</p>
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		<title>Was muss man können, um Innenminister zu sein? (Teil VI)</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 19:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NegatroN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Frage hab ich ja nun schon öfter gestellt, aber nun gibt es wenigstens auch mal eine Antwort. Keine umfassende, aber immerhin scheint ganz offensichtlich eine große Portion an Zynismus und Menschenverachtung dazu zu gehören: Kurz vor dem NSU-Prozess debattiert &#8230; <a href="http://www.negatron.de/politik/was-muss-man-konnen-um-innenminister-zu-sein-teil-vi">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage hab ich ja nun schon öfter gestellt, aber nun gibt es wenigstens auch mal eine Antwort. Keine umfassende, aber immerhin scheint ganz offensichtlich eine große Portion an Zynismus und Menschenverachtung dazu zu gehören:</p>
<blockquote><p>Kurz vor dem NSU-Prozess debattiert der Landtag über den bayerischen Verfassungsschutz. Innenminister Herrmann hält Änderungen beim Kampf gegen Neonazis für unnötig. Begründung: Wenn die Feuerwehr &#8220;mal eine Viertelstunde zu spät&#8221; komme, stelle auch niemand die Feuerwehr insgesamt infrage.</p></blockquote>
<p>(aus der <a title="V-Leute sind notwendig" href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/landtag-streitet-ueber-verfassungsschutz-v-leute-sind-notwendig-1.1645842" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a>)</p>
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		<title>32. Whiskytasting von Munich Spirits – Best of the Best – Messe-Nachlese 2013</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 20:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NegatroN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
		<category><![CDATA[Finest Spirits]]></category>
		<category><![CDATA[Munich Spirits]]></category>
		<category><![CDATA[Tasting]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits vor zwei Wochen war das übliche Nachlese-Tasting zur Finest Spirits in München. Da ich diesmal bereits auf der Messe einige Tipps Empfehlungen mit den Mädels und Jungs von Munich Spirits ausgetauscht hatte, war mir die Hälfte dieses Line Ups &#8230; <a href="http://www.negatron.de/whisky/32-whiskytasting-von-munich-spirits-best-of-the-best-messe-nachlese-2013">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits vor zwei Wochen war das übliche Nachlese-Tasting zur <a title="Finest Spirits München 2013" href="http://www.negatron.de/whisky/finest-spirits-munchen-2013">Finest Spirits</a> in München. Da ich diesmal bereits auf der Messe einige Tipps Empfehlungen mit den Mädels und Jungs von <a title="Munich Spirits" href="http://munich-spirits.de/" target="_blank">Munich Spirits</a> ausgetauscht hatte, war mir die Hälfte dieses Line Ups bereits bekannt. Aber es schadet ja nichts, die Whiskys nochmal mit frischen Geschmacksnerven zu verkosten. Dass die bereits bekannten auch alle sehr gut waren, machte die Sache dann auch nicht weniger attraktiv.</p>
<p><span id="more-1313"></span></p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/tullibardine.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1315" alt="tullibardine" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/tullibardine-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Als Eröffnung gab es einen recht ausgefallenen Whisky, den ich auf der Messe eher spät getrunken hatte. Ein <strong>Tullibardine 1993 – Februar 2013, 19 y, Chateau Lafitte cask, 48,3%, Cadenheads Wine Cask Series, 210 bottles</strong>. Der wurde nicht nur im Rotweinfass nachgelagert, sondern hat seine gesamte Reifezeit darin verbracht, was ihm nicht nur eine deutlich rotbraune und eher an Cognac erinnernde Farbe verpasst hat, sondern auch einen sehr eigenen Geschmack. Erbeerbowle ist die erste Assoziation, aber auch deutliche Weinnoten. Mir verschlossenen Augen hätte ich vom Geruch her wohl auf Portwein getippt, aber nicht auf Whisky. Auch beim Geschmack ist die Erdbeere deutlich, erst herb, dann mit Holznoten und eben schwerer, massiver Frucht, die schließlich in eine cremige Süße übergeht. Mit Wasser kommt der Wein recht deutlich raus. Insgesamt schon ein ziemlich toller und vor allem eigenständiger Whisky. Aber eben auch kein Tropfen für jeden Tag, auf den muss man schon Lust haben. Aus dem Grund werd ich den wohl auch eher nicht anschaffen, der ist mir letztlich doch zu speziell.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/glenburgie.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1316" alt="glenburgie" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/glenburgie-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Den Stargast des Abends hatten wir bereits auf der Messe kennen und schätzen gelernt. Lorenz Schreier von den <a title="Tasting Fellows" href="http://www.tastingfellows.de/" target="_blank">Tasting Fellows</a>, einer unserer klaren Gewinner der Finest Spirits. Für den heutigen Abend hatte er zwei seiner Abfüllungen dabei (von denen ich die eine bereits probiert hatte und die andere obendrein auch gekauft), die wir beide verkosten konnten. Die erste war einer der beiden Fettercairn-Zwillinge, die er direkt vor der Messe aus zwei verschiedenen Fässern abgefüllt hat: <strong>Fettercairn 3350, 15 y, 58,6%, 04.06.97 &#8211; Februar 2013, bourbon hogshead, 277 Flaschen</strong>. Meine Vorliebe für fruchtige Whiskys aus dem Bourbonfass hab ich ja schon öfter erwähnt und da alle Abfüllungen von Schreier in diese Richtung gehen, wird es nicht wundern, dass ich sie alle toll finde. Bei diesem hier kommt die Begeisterung vor allem aus der Nase. Man hat den Eindruck, in die Obstabteilung eines Supermarkts zu laufen. Viel grüne Früchte, dahinter eine Spur Klebstoff. Die Fruchtigkeit erinnert etwas an den Organic von Bruichladdich. Auch im Mund dominiert die Frucht, der Alkohol tritt deutlich hervor, alles ist sehr rein, klar und frisch. Der Abgang ist mittellang und wärmend.<br />
Nummer zwei ist das Highlight aus seinem Sortiment, ein <strong>Glenburgie, 28. Mai 1992 – 27. Juli 2012, 20 y, 55,6%, bourbon barrel 4894, 179 Flaschen</strong>. Auch hier gibt es satt Frucht in Nase und am Gaumen, aber voller und reifer. Apfel steht im Vordergrund, Marmelade ist auch mit drin. Der Geschmack ist voll und ausgewogen, mit ganz feinen Holznoten und einem Hauch von Gewürzen. Topwhisky, den man zu dem Preis einfach haben muss!</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/stmagdalene.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1317" alt="stmagdalene" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/stmagdalene-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Der letzte vor der Pause ist nochmal von Cadenheads: <strong>St. Magdalene (Linlithgow, closed 1983), Distilled 1982, bottled October 2012, 30 y, 55,4%, 192 bottles fom a butt</strong>. Die erste Assoziation ist Lösungsmittel oder Leim, aber das ist schnell verflogen. Dann erinnert der Geruch an frisch aufgebrochenes Brot und Gräser. Insgesamt sehr mild, auch im Geschmack. Florale Noten dominieren, auch hier erinnert er etwas an Brot. Der Abgang ist lang, aber eher geradlinig und mit wenig Entwicklung. Bei den meisten kommt der sehr gut an, mich überzeugt er nicht ganz so. Der ist mir dann insgesamt doch etwas zu zurückhaltend.</p>
<p>An dieser Stelle gibt es die übliche Pause, in der man den Magen an den Platten voller Antipasti stärken kann, was wir auch reichlich tun.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/bowmore.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1318" alt="bowmore" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/bowmore-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Nach der Pause geht es kräftig weiter, mit einem Whisky, den ich auf der Finest Spirits schon probiert und dann auf der <a title="Whisky ‘n More Bochum 2013" href="http://www.negatron.de/whisky/whisky-n-more-bochum-2013">Whisky &#8216;n More</a> gekauft habe: <strong>Bowmore 1995, The Cooper&#8217;s Choice, bottled 2013, 17 y, hogshead, 46%</strong>. In München hatte ich mit Andy McNeill darüber gefachsimpelt, dass dieser Bowmore sehr interessant ist, da er zwar reichlich Torf, aber keinen Rauch hat. Beides kommt nicht gezwungenermaßen in Kombination und das wird hier sehr deutlich. Auch finden sich keine Beeren- oder Veilchennoten, die man bei den Bowmores gern mal hat, sondern auch wieder deutliche Frucht. In Kombination mit dem Torf finde ich das verdammt gut, auch wenn sich nicht alle im Raum dafür erwärmen können. Apropos erwärmen, das hier ist für mich der perfekte „Schietwetterwhisky“. Nach einem Strandspaziergang im Novemberregen bringt der alle Lebensgeister zurück. Ich werd ihn aber auch ohne Strand trinken.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/kilchoman.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1319" alt="kilchoman" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/kilchoman-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Der nächste Whisky ist eine Überraschung und zwar in mehrfacher Hinsicht: <strong>Kilchoman, 08.11.2007 – 12.10.2012, single sherry cask, 59,3%, belgische Abfüllung für The Nectar</strong>. Ich mag Kilchoman und ich vertraue normalerweise sowohl Munich Spirits wie auch den Leuten von Villa Konthor, von denen diese Flasche kommt. Aber dieser Whisky geht bei mir überhaupt nicht. Das ist einer der wenigen Momente, in denen ich einen Single Malt nicht nur nicht besonders gut, sondern tatsächlich als unangenehm empfinde. In der Nase gibt es diesmal Rauch und Sherry, die sich aber nicht vertragen, sondern eher um die Vorherrschaft im Glas streiten. Dahinter liegt eine stechende, durchdringende Note. Mit etwas Wasser wird diese deutlicher und erinnert an Zucker, der beim Karamellisieren anbrennt. Der Geschmack ist wuchtig, ziemlich bitter und mit Kaffeenoten. Die Süße des Sherry kommt erst sehr spät durch. Die Verbindung mit dem Rauch ergibt einen sehr eigenwilligen Geschmack, der für mich wie gesagt gar nicht funktioniert. Möchte ich nicht nochmal trinken.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/glenlossie.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1320" alt="glenlossie" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2013/04/glenlossie-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Der Versöhnung kommt dann aber umgehend mit dem letzten Whisky: <strong>Glenlossie, 04. Oktober 1984 – 24. Februar 2010, 25 y, sherry cask, 60%, Scotch Single Malt Circle (Maggie Miller), 563 bottles</strong>. Um einen der Abfüllungen des <a title="Scotch Single Malt Circle" href="http://www.scotchsingle.de/" target="_blank">Scotch Single Malt Circle</a>s zu bekommen, muss man leider Mitglied sein, was ich nicht bin. So wird es wohl beim Probieren bleiben, aber das lohnt auf alle Fälle. Dieser Whisky muss mit mehr als den üblichen 63,5% ins Fass gegangen sein, damit er nach 25 Jahren noch auf 60% kommt. Die tun ihm aber sehr gut und treten überhaupt nicht unangenehm zu Tage, im Gegenteil. Wie die dunkle Farbe schon vermuten lässt, kommt in der Nase deutlich Sherry an, aber sehr schön eingebaut und nicht zu erdrückend. Dazu gibt es Pfeffer, Kirschen, Pflaumen und einen Hauch Schwefel. Der Geschmack ist wuchtig, aber sehr ausgewogen und erinnert stark an Schwarzwälder Kirschtorte. Sehr mächtig, mit langem Abgang. Zwar gibt es keine Entwicklung, aber hier ist alles so stimmig und rund, dass das nicht weiter stört. Groß!</p>
<p>Damit endet ein sehr schöner Abend. In dem Wissen, zwei der Gewinner bereits zu Hause im Regal stehen zu haben, kann man sich dann auch sehr beruhigt auf die Heimreise machen.</p>
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		<title>Heimatministerium</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 09:27:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<category><![CDATA[Horst Seehofer]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die politische Vision von Horst Seehofer noch nicht mal an das lächerliche Laptop und Lederhose seines Vorgängers Stoiber heranreicht, hat dieser schon mehrfach unter Beweis gestellt. Erst kürzlich wieder mit einem zusammengestümperten Landesentwicklungsprogramm, das ausnahmslos von allen Seiten für &#8230; <a href="http://www.negatron.de/politik/heimatministerium">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die politische Vision von Horst Seehofer noch nicht mal an das lächerliche Laptop und Lederhose seines Vorgängers Stoiber heranreicht, hat dieser schon mehrfach unter Beweis gestellt. Erst kürzlich wieder mit einem zusammengestümperten Landesentwicklungsprogramm, das <a title="Landesentwicklungsprogramm" href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/schwarz-gelbes-landesentwicklungsprogramm-ein-drehbuch-fuer-landesweiten-aerger-1.1586557" target="_blank">ausnahmslos von allen Seiten für seine Inhaltslosigkeit in der Luft zerrissen wurde</a>. Nun möchte unser geschätzter Ministerpräsident ein <a title="Heimatministerium" href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-03/csu-bayern-heimat-ministerium" target="_blank">Ministerium für Heimat und Selbstverwaltung schaffen</a>. Dadurch soll nicht nur die &#8220;Heimat&#8221; gefördert werden (was auch immer darunter zu verstehen sein soll, weiß wohl nicht mal Seehofer selber), sondern auch durch Schaffung eine neues Ministeriums die Bürokratie abgebaut werden. Realsatire kann so schön sein.</p>
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		<title>Wir Deutsche müssen wieder zahlen!</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 12:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NegatroN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt machen sie wieder dir Runde, die ach so lustigen und gewitzten Sinnsprüche und Anekdoten darüber, wie &#8220;wir Deutsche&#8221; &#8220;mal wieder&#8221; für &#8220;die anderen&#8221; geradestehen müssen. Wie wir mal wieder zahlen müssen für Zyprer, Griechen, Portugiesen und all die anderen &#8230; <a href="http://www.negatron.de/politik/wir-deutsche-mussen-wieder-zahlen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt machen sie wieder dir Runde, die ach so lustigen und gewitzten Sinnsprüche und Anekdoten darüber, wie &#8220;wir Deutsche&#8221; &#8220;mal wieder&#8221; für &#8220;die anderen&#8221; geradestehen müssen. Wie wir mal wieder zahlen müssen für Zyprer, Griechen, Portugiesen und all die anderen Schmarotzer, die uns immer nur ausnutzen, sich nie an Regeln halten und generell eigentlich immer nur von uns finanziert werden. Unterstützt von der BILD, die die Wut der Bürger auf die anderen immer wieder gekonnt befeuert und mit kaum verhohlenem Rassismus und Nationalismus würzt. Facebook ist voll von entsprechenden Postings und der Volkszorn garantiert die Likes.</p>
<p><span id="more-1289"></span></p>
<p>Dass all diese Geschichten von &#8220;denen&#8221; und &#8220;uns&#8221; nicht nur viel zu kurz greifen, sondern schlichtweg falsch sind &#8211; wen interessiert es. Wir alle haben ja schließlich zu wenig Geld und werden nur verarscht, oder?</p>
<p>So gesehen ist dann auch tatsächlich was dran. Wenn man &#8220;wir&#8221; und &#8220;die&#8221; richtig betrachtet. &#8220;Wir&#8221; sind nicht die Deutschen und &#8220;die&#8221; nicht Zyprer, Griechen und Portugiesen. &#8220;Wir&#8221;, das sind die einfachen Bürger in Europa, die unter der Krise und unter den Reformen, die in ihrem Schatten verabschiedet werden, zu leiden haben. Egal, aus welchem Land sie stammen. Wir sitzen da alle im selben Boot, der griechische Rentner, der portugiesische Arbeitslose, der zyprische Kleinsparer und der deutsche Angestellte. &#8220;Die&#8221; sind auch nicht andere Nationen, sondern Regierungen, die sich nur noch als Handlanger des Finanzsystems verstehen. Allen voran Merkel mit ihrer marktkonformen Demokratie. Politiker, für die die europäische Vision nur noch auf einen gemeinsamen Wirtschaftsraum reduziert ist und die unter Solidarität verstehen, dass die Bevölkerung in Europa für die eigenen Versäumnisse und die Fehlentscheidungen in Bank- und Konzernzentralen gerade zu stehen und deren fehlende Gewinne auszugleichen hat.</p>
<p>Es ist an der Zeit, wütend zu sein. Aber nicht auf die anderen armen Schlucker, die genau so wenig dafür können wie wir. Sondern auf die wahren Schuldigen dieser Misere. Vielleicht sollten wir einfach mal damit anfangen, Politiker in Regierungen zu wählen, die die Interessen der europäischen Bürger vertreten und nicht die der europäischen Banken. Aber das erfordert natürlich mehr, als das Rumhacken auf einem vermeintlichen Sündenbock mit anderer Nationalität.</p>
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