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	<title>Glenlivet &#8211; The Mindmachine</title>
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	<description>Skeptizismus, Whisky und Politik</description>
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		<title>Finest Spirits 2016</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2016 20:19:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Winterzeit, Messezeit. Zumindest in MÃ¼nchen und fÃ¼r Whiskyfans. Die Entwicklung beim Winter ist allerdings eine Ã¤hnliche wie bei der Finest Spirits &#8211; es ist nicht mehr so, wie man das alles mal gewohnt war. Die Winter werden wÃ¤rmer, die Messer <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/finest-spirits-2016"><span class="screen-reader-text">  Finest Spirits 2016</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone" src="http://www.finest-spirits.com/fileadmin/finestspirits_muenchen/header_finestspirits_muenchen.jpg" alt="Finest Spirits 2016" width="655" height="159" /></p>
<p>Winterzeit, Messezeit. Zumindest in MÃ¼nchen und fÃ¼r Whiskyfans. Die Entwicklung beim Winter ist allerdings eine Ã¤hnliche wie bei der <a href="http://www.finest-spirits.com/muenchen.html" target="_blank">Finest Spirits</a> &#8211; es ist nicht mehr so, wie man das alles mal gewohnt war. Die Winter werden wÃ¤rmer, die Messer grÃ¶ÃŸer und professioneller. Beiden Entwicklungen ist ebenfalls gemein, dass es wenig Sinn ergibt, sich darÃ¼ber aufzuregen. Der Winter richtet sich nach dem Klimawandel, die Messe nach der Entwicklung auf dem Whiskymarkt. Ob einem das nun gefÃ¤llt oder nicht, die Dinge sind, wie sie sind. Dass Frank BÃ¶er mit seinem Messekonzept nicht so falsch liegen kann, zeigt der Ansturm auf die Messe, der am Samstag so weit geht, dass eine SchlieÃŸung wegen ÃœberfÃ¼llung Ã¼berlegt werden muss.<span id="more-1714"></span></p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_132543.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-1718 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_132543-150x150.jpg" alt="Glenfiddich" width="150" height="150" /></a>Wir sind am Sonntag da und da ist es angenehmerweise deutlich entspannter. Im Gegenzug ist allerdings auch schon einiges leergetrunken. Unter anderem der Whisky zum einzigen der Gutscheine, den wir einlÃ¶sen wollen. DafÃ¼r sollte es einen 15jÃ¤hrigen <strong>Glenfiddich</strong> geben. Nicht, dass der jetzt spannend wÃ¤re, aber um den Gaumen am Mittag auf Alkohol einzustellen, geht das schon in Ordnung. Allerdings sind die vorgesehenen BestÃ¤nde fÃ¼r den Gutschein schon lange aufgebraucht und so bekommen wir stattdessen einen Malt Master&#8217;s Edition, double matured in oak and sherry casks, der uns selbstverstÃ¤ndlich auch als die viel bessere und wertigere Alternative angepriesen wird. Aber es bleibt bei dem, was wir mit Glenfiddich immer in Verbindung bringen. Kann man trinken, aber warum sollte man, wenn es auch nur einen anderen Single Malt in erreichbarer NÃ¤he gibt? Wobei erreichbar ausgeschrieben wohl &#8222;zu FuÃŸ, innerhalb weniger Stunden, durch halbwegs zivilisiertes Gebiet und Windgeschwindigkeiten unter 200 km/h&#8220; lauten muss. Schon erstaunlich, dass einer der absoluten Giganten auf dem Markt es nicht schafft, auch nur ein einziges Mal eine halbwegs brauchbare AbfÃ¼llung herauszubringen. Es hat schon seinen Grund, dass ich den Namen noch nie bei irgendeinem Tasting gelesen habe.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_134441.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-1719 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_134441-150x150.jpg" alt="20160221_134441" width="150" height="150" /></a>Aber seinen Zweck hat er erfÃ¼llt und damit geht es jetzt richtig los. Der erste Besuch ist traditionell bei <a href="http://www.munich-spirits.de/" target="_blank">Munich Spirits</a> bzw. <a href="http://www.slowdrink.de/" target="_blank">Slowdrink</a>, wo wir nach der allgemeinen BegrÃ¼ÃŸung und ein paar Berichten von den Vortagen dann auch getrÃ¤nketechnisch richtig einsteigen. Pit Krause empfiehlt uns einen <strong>Deanston</strong>, den er direkt bei der Destillerie selber aus dem Fass abgefÃ¼llt hat. Mit 58,9% natÃ¼rlich gleich eine ganz andere Hausnummer, mit wuchtigen Kelleraromen in der Nase. Geschmacklich geht es aber eher in Richtung Honig mit viel Volumen und einem ordentlichen Abgang. So Ã¼berraschend wie angenehm. SpÃ¤ter probieren wir noch den &#8222;normalen&#8220; Deanston und der verliert dann auch wenig Ã¼berraschend auf der ganzen Linie gegen diese AbfÃ¼llung. <a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_134433.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1720 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_134433-150x150.jpg" alt="Cooley" width="150" height="150" /></a>Pe probiert einen 20jÃ¤hrigen <strong>Cooley</strong> mit 43% und sehr viel Frucht im Glas.</p>
<p>Der erste Single Malt, den ich bewusst getrunken habe, war der 12jÃ¤hrige <strong>Glenlivet</strong>, den ich dann spÃ¤ter auch immer wieder gern getrunken habe. Aber auch Glenlivet geht den Weg, den den meisten grÃ¶ÃŸeren Destillerien inzwischen eingeschlagen haben und ersetzt seine StandardabfÃ¼llungen durch neue ohne Altersangabe, dafÃ¼r mit wohlklingenden Namen und deutlich hÃ¶heren Preisen. Im Glas hat man dann meist etwas aus dem Bereich 4-7 Jahre, das trotz aller MarketingbemÃ¼hungen kaum an die VorgÃ¤nger heranreicht. Noch gibt es den 18jÃ¤hrigen zu einem ausgesprochen fairen Preis und da ich den tatsÃ¤chlich noch nie probiert hab, ist hier die Gelegenheit dazu. Der ist auch in der Tat sehr angenehm, aber aufgrund seines niedrigen Alkoholgehalts auch ziemlich dezent. Kann man schon kaufen, aber so richtig anspringen tut er mich dann doch nicht. Interessant ist allerdings das GesprÃ¤ch mit dem Mitarbeiter von Campari am Stand (die den Import Ã¼bernehmen). Der geht im Moment davon aus, dass Glenlivet zumindest auf absehbare Zeit am 15- und 18jÃ¤hrigen festhalten wird, wenn auch nicht unbedingt am Preis. Zumindest nicht, wenn man es mit Longmorn vergleicht, die hier auch am Stand stehen. Da lÃ¤uft gerade die aktuelle 16jÃ¤hrige AbfÃ¼llung aus und wird im Sommer durch eine neue ersetzt, die dann allerdings deutlich Ã¼ber 100â‚¬ liegen wird. Dazu gibt es dann noch einen 23jÃ¤hrigen, fÃ¼r den man dann knapp 500â‚¬ auf den Tisch legen darf. An der Stelle frage ich dann nochmal nach, ob ich gerade richtig gehÃ¶rt habe. Habe ich. Aber immerhin haben die ja jetzt auch einen neuen ohne Altersangabe fÃ¼r 80â‚¬. Vielen Dank, ich bin dann mal raus.</p>
<p><a href="http://www.singlecaskcollection.at/sites/shop/products/0901.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://www.singlecaskcollection.at/sites/shop/products/0901.png" alt="Tomatin" width="100" height="150" /></a>Dann doch lieber ein Abstecher zu den Jungs der <a href="http://www.singlecaskcollection.at/" target="_blank">Single Cask Collection</a> aus Ã–sterreich. Ãœber deren AbfÃ¼llungen hab ich erst kÃ¼rzlich schon was geschrieben und hier wollen wir auf alle FÃ¤lle was probieren, denn hier lohnt das Einkaufen dann doch deutlich mehr. Bei mir ist es ein <strong>Tomatin</strong> mit 9 Jahren, Bourbon Barrel, 55,7%, der zwar fÃ¼r eine AbfÃ¼llung in FassstÃ¤rke recht leicht, aber schon auch ganz schÃ¶n ist. Pe hat den <strong>Teeling</strong> im Glas, den ich schon auf dem Tasting probiert hatte und der wandert heute auch in den Einkaufskorb. Hier lasse ich mein Geld auch deutlich lieber als in den Marketingabteilungen der groÃŸen Konzerne.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_144115.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1721 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_144115-150x150.jpg" alt="Mackmyra" width="150" height="150" /></a>Nebenan sind die Schweden von <strong>Mackmyra</strong>. Von dem hab ich bislang nur immer wieder gelesen, aber ihn noch nie probiert. Also greife ich zum Svensk Ek, der quasi ihre ReferenzabfÃ¼llung darstellt. Recht fruchtig, zieht ein wenig Speichel, das Holz des Eichenfasses kommt auch raus. Nicht schlecht, kann man schon trinken. Es fehlt aber an KomplexitÃ¤t, was wohl dem Umstand geschuldet ist, dass Mackmyra die Whiskys eher kurz und intensiv in kleinen FÃ¤ssern reifen lÃ¤sst.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_145604.jpg" rel="attachment wp-att-1722"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1722" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_145604-150x150.jpg" alt="Bavarian Moonshine" width="150" height="150" /></a>Eine der Neuheiten auf dieser Messe ist Moonshine. So nannte man wÃ¤hrend der Prohibition in den USA die SchwarzbrÃ¤nde, die im Schutz der Dunkelheit gebrannt und in MarmeladeglÃ¤ser gefÃ¼llt wurden. Auf diese Tradition berufen sich nun ein paar Hersteller und bieten ihre Destillate in solchen GlÃ¤sern an. Das ist erstmal eine witzige Idee und macht sich ganz gut im Regal. Wir probieren an zwei StÃ¤nden, ob der Geschmack da auch mithalten kann. An Stand Nummer 1 (dessen Name ich vergessen habe) ist ein Student damit beschÃ¤ftigt, im Akkord drei Varianten in kleine Plastikbecher zu fÃ¼llen, die auch reichlich Absatz finden. Variante eins ist Moonshine pur und der glÃ¤nzt vor allem durch geschmackliche NeutralitÃ¤t. Das scheint auch dem Hersteller bewusst zu sein, deswegen gibt es noch zwei aromatisierte Varianten. Die eine davon ist rÃ¶tlich und schmeckt wie Wodka mit roter Brause. Von der anderen schlÃ¤gt einem ein penetranter Marzipan- und Apfelgeruch entgegen und der pappige, vÃ¶llig Ã¼bertrieben sÃ¼ÃŸe Geschmack reiht sich da nahtlos ein. Schlimm. Wie man es richtig macht, zeigt der Stand von <strong>Bavarian Moonshine</strong>. Hier stehen Chef und Chefin selber bereit und man merkt ihnen an, dass sie Herzblut in ihr Produkt gesteckt haben. Das hat zwar auch die Geschmacksrichtung &#8222;Apple Pie&#8220;, aber hier ist das richtig gut gelungen. Der Apfel schmeckt nach Apfel, die SÃ¼ÃŸe ist deutlich aber nicht ekelhaft und die 30% Alkohol runden den Geschmack ab, bleiben ansonsten aber gefÃ¤hrlich im Hintergrund. Wenn man seine GÃ¤ste auf einer Party richtig fertig machen will, hat man hier das GetrÃ¤nk seine Wahl gefunden. Der Preis ist auch vÃ¶llig korrekt und so kaufen wir hier ein. Allerdings nicht die kultige Jar, sondern die deutlich praktischere Flasche.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_150458.jpg" rel="attachment wp-att-1724"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1724" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_150458-150x150.jpg" alt="Roy Martin" width="150" height="150" /></a>Inzwischen fordern unsere MÃ¤gen recht eindringlich die Zufuhr fester Nahrung ein. Auf dem Weg zum Essensbereich machen wir aber noch einen kurzen Stop am RaritÃ¤tenstand von <a href="http://www.whiskyraritaeten-langer.de/" target="_blank">Lothar Langer</a>. in der Vergangenheit war das schon mehrfach ein gefÃ¤hrlicher Halt, denn hier finden sich nicht nur rare, sondern vor allem auch oftmals ziemlich spektakulÃ¤re AbfÃ¼llungen. Da die zugehÃ¶rigen Flaschen aber weit auÃŸerhalb meines Budgets liegen und der Reiz, solche ausgefallenen Tropfen mal zu probieren im Laufe der Zeit auch etwas geschwunden ist, hÃ¤lt sich die Gefahr diesmal in Grenzen. TatsÃ¤chlich hat er auch ein paar gÃ¼nstigere Flaschen dabei, unter anderem eine Auswahl an seltenen Blends, die uns sein Mitarbeiter wÃ¤rmstens an Herz legt. <a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_150505.jpg" rel="attachment wp-att-1725"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1725" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_150505-150x150.jpg" alt="Glendrostan" width="150" height="150" /></a>Mit Blends bin ich in der Vergangenheit nie so richtig warm geworden, da die zwar Ã¼berwiegend recht gefÃ¤llig, aber im gleichen Zug auch eher langweilig sind. Zwei der drei, die wir nun ins Glas bekommen, machen da keine Ausnahme, RaritÃ¤t hin oder her. Aber der meinige ist zumindest in der Tat sehr eigen. Der <strong>Roy Martin</strong> kommt ziemlich breitbeinig daher und erinnert stark an einen Rum. allerdings mit eher herben als sÃ¼ÃŸen Noten. Zu meiner Ãœberraschung gibt es hier obendrein eine gewisse Entwicklung im Mund, die in einen malzigen Nachklang mÃ¼ndet. Nicht uninteressant, aber den mal probiert zu haben, reicht mir dann auch.</p>
<p>Das Essensangebot ist diesmal mehr als ordentlich. Die Gerichte sind Ã¼berwiegend deftig (und mit Whisky), die Portionen reichlich. Pe nimmt einen Eintopf mit Whisky und Rindfleisch, der stark an Gulasch erinnert, bei mir wird es Schinken im Whiskysud mit WurzelgemÃ¼se. Beides kann Ã¼berzeugen.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_155505-2.jpg" rel="attachment wp-att-1728"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1728" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_155505-2-150x150.jpg" alt="Cooley" width="150" height="150" /></a>Frisch gestÃ¤rkt machen wir uns nochmal auf den Weg in die Halle. Der erste Stop ist bei <a href="http://www.villakonthor.de/" target="_blank">Villa Konthor</a>, die auch gerne mal attraktive AbfÃ¼llungen im Programm haben. Zu dem Zeitpunkt Ã¼berlege ich noch an einer Alternative zum Teeling der Single Cask Collection und so probiere ich hier einen <strong>Cooley</strong> mit 10 Jahren. Auch der kommt mit reichlich Frucht daher, aber dahinter liegen noch andere Noten, die nicht nur angenehm sind. Ich hab Lakritz in der Nase, David fÃ¼hlt sich an Bierschinken und Aufschnitt erinnert. Nicht Ã¼bel, kommt aber nicht an den Teeling ran. Das mag aber auch durchaus dem Umstand geschuldet sein, dass der Cooley auf TrinkstÃ¤rke verdÃ¼nnt worden ist.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_162222.jpg" rel="attachment wp-att-1729"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1729" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_162222-150x150.jpg" alt="Glentauchers" width="150" height="150" /></a>Ein weiterer Halt auf dem Weg zum Einkaufen ist <a href="http://www.whisky-riegger.de/" target="_blank">Riegger&#8217;s Collection</a>, wo sich ebenfalls einige Falschen auf dem Display finden, die unser Interesse wecken. Ich beginne mit einem 17jÃ¤hrigen <strong>Glentauchers</strong> in FassstÃ¤rke. Leider hab ich mir zu dem keine Notizen gemacht, und so weiÃŸ ich nur noch, dass er mich nicht so richtig Ã¼berzeugt hat. <a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_162200.jpg" rel="attachment wp-att-1730"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1730" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_162200-150x150.jpg" alt="Glenfarclas" width="150" height="150" /></a>Das Ã¤ndert sich aber mit der zweiten Flasche, einem 99er <strong>Glenfarclas</strong>, den ich ziemlich toll finde. Auch hier hab ich keine Notizen mehr gemacht, kann mich aber an eine recht komplexe Kombination aus grasigen Noten und NÃ¼ssen erinnern. Hier beginne ich nun deutlich zwischen dem und Teeling zu schwanken, vor allem da ich im Moment nichts habe, was in diese Richtung geht. Letztens gewinnt aber doch der Teeling, der in David und Pe auch Ã¼berzeugte FÃ¼rsprecher gefunden hat.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_165053.jpg" rel="attachment wp-att-1731"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1731" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_165053-150x150.jpg" alt="Airigh nam Beist" width="150" height="150" /></a>Nach dem Einkauf sind wir bereit fÃ¼r den Abschluss und den machen wir auch dieses Jahr wieder bei Pit am Slowdrink-Stand. Was besonderes darf es zum Schluss nochmal sein. Allerdings muss das auch was sein, was sich auf der Position noch durchsetzen kann und bei dem die Details nicht untergehen. Bei mir wird das ein <strong>Ardbeg Airigh nam Beist</strong>, den ich das letzte Mal vor gut 10 Jahren auf Islay getrunken habe und als eher untypischen und sehr leichten Ardbeg in Erinnerung hatte. Das war nur teilweise korrekt, denn er hat zwar eine fÃ¼r Ardbeg eher ungewÃ¶hnlich deutliche, schlanke SÃ¼ÃŸe, aber gleichzeitig auch ein schon eher typisches Muskelspiel aus Torf und Rauch. Eine weitere ehemalige AbfÃ¼llung von Ardbeg, um die es schade ist. Ihn nochmal trinken zu kÃ¶nnen, war also sicher kein Fehler. <a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_170619.jpg" rel="attachment wp-att-1732"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1732" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/20160221_170619-150x150.jpg" alt="Aberlour" width="150" height="150" /></a>Knapp besser allerdings die Wahl von Pe mit einem alten 8jÃ¤hrigen <strong>Aberlour</strong>, der trotz der wenigen Jahre im Fass und der vergleichsweise niederen Prozente mit einer FÃ¼lle und KomplexitÃ¤t glÃ¤nzt, wie man sie bei aktuellen AbfÃ¼llungen kaum findet. Beeindruckend. Eine spÃ¤tere Recherche im Netz findet ihn aber auch in Preisregionen, bei denen man nicht weiter Ã¼ber einen Lauf nachdenken muss.</p>
<p>Damit verabschieden wir uns von einer Messe, die sich trotz aller kritischen Entwicklungen letztlich doch wieder gelohnt hat und auf der wir auch viel SpaÃŸ hatten. Also doch wieder bis zum nÃ¤chsten Jahr <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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