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	<title>Lebensmittel &#8211; The Mindmachine</title>
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	<description>Skeptizismus, Whisky und Politik</description>
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		<title>Walnussbrot mit Sauerteig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2016 19:45:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brot]]></category>
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					<description><![CDATA[Rezepte von anderen nachzubacken, hat bislang gut funktioniert.Â  Aber so langsam kommt die Lust auf Experimentieren durch. Bei vielen Rezepten, die ich im Netz gefunden habe, waren Punkte dabei, bei denen ich variieren wÃ¼rde. Entweder, weil ich die exakten Zutaten <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/brot/walnussbrot-mit-sauerteig"><span class="screen-reader-text">  Walnussbrot mit Sauerteig</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/09/walnussbrot.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-1797 size-thumbnail" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/09/walnussbrot-150x150.jpg" alt="Walnussbrot" width="150" height="150" /></a>Rezepte von anderen nachzubacken, hat bislang gut funktioniert.Â  Aber so langsam kommt die Lust auf Experimentieren durch. Bei vielen Rezepten, die ich im Netz gefunden habe, waren Punkte dabei, bei denen ich variieren wÃ¼rde. Entweder, weil ich die exakten Zutaten nicht verfÃ¼gbar habe, weil sie mir nicht zusagen, oder weil mir etwas fehlt. Zu Beispiel Sauerteig. Bislang war einer meiner Favoriten ein Rezept fÃ¼r ein Vollkornbrot mit Kartoffeln und WalnÃ¼ssen von <a href="http://www.hefe-und-mehr.de/2015/09/brotbacken-fr-anfnger-xx-kartoffel-vollkornbrot-mit-walnssen/" target="_blank">Hefe und Mehr</a>. Das hat immer ausgezeichnet geschmeckt, wird aber ohne Sauerteig gemacht. Von dem hatte ich gerade so viel, dass er auf dem Kompost gelandet wÃ¤re, hÃ¤tte ich ihn nicht verbacken kÃ¶nnen. Also war es an der Zeit fÃ¼r ein erstes Experiment.</p>
<p><span id="more-1796"></span>Damit hat sich allerdings auch gleich die Frage gestellt, was das fÃ¼r Auswirkungen auf das restliche Rezept haben mÃ¼sste . Ich hatte die Mengen insgesamt schon fast verdoppelt, da mir der Laib im Originalrezept zu klein war. VersÃ¤uern wÃ¼rde ich den Roggenanteil im Brot. AberÂ  wie viel davon? In den meisten Rezepten fÃ¼r Mischbrote werden maximal 50% des Roggenmehls versÃ¤uert. Dort ist jedoch der Gesamtanteil an Roggenmehl meist auch hÃ¶her. Eine Nachfrage bei der Autorin brachte den Tipp, den gesamten Roggenanteil zu versÃ¤uern. Das hÃ¤tte ich mich jetzt nicht so ohne weiteres getraut, aber rein von den Mengen her klang das schon sinnvoll.</p>
<p>Da mein Roggensauer recht triebstark ist, musste auÃŸerdem der Hefeanteil reduziert werden. Da bin ich dann noch weiter gegangen als in ihrem Vorschlag, da ich meine Brote tendenziell lieber etwas fester als zu locker mag.</p>
<p>Hier also meine Variante mit Sauerteig:</p>
<p><strong>Sauerteig:</strong></p>
<ul>
<li>120 gÂ  Roggenmehl 1150</li>
<li>120 gÂ  warmes Wasser</li>
<li>24 g Anstellgut</li>
</ul>
<p><strong>Hauptteig:</strong></p>
<ul>
<li>360 g mehlige Kartoffeln</li>
<li>600 g Weizenvollkornmehl</li>
<li>160 g WalnÃ¼sse</li>
<li>240 g warmes Wasser</li>
<li>25 g Butter</li>
<li>1 EsslÃ¶ffel Honig</li>
<li>20 g Salz</li>
<li>10 g Hefe</li>
</ul>
<p>Das Anstellgut aus dem KÃ¼hlschrank habe ich angefÃ¼ttertÂ  und ca. 8 Stunden lang bei Raumtemperatur angehen lassen. Da der Tag ziemlich warm war, war das ausreichend um ihn auf Trab zu bringen. Damit dann den Sauerteig angesetzt und Ã¼ber Nacht etwa 15 Stunden reifen lassen.</p>
<p>Am nÃ¤chsten Morgen hab ich als erstes die Kartoffeln sehr weich gekocht und gepellt (eine der hassenswertesten Arbeiten in der KÃ¼che, aber geschÃ¤lt geben sie leider viel Geschmack und StÃ¤rke ans Kochwasser ab &#8211; an die Alternative, einfach das Kochwasser fÃ¼r den Teig zu verwenden, habe ich zu spÃ¤t gedacht).</p>
<p>WÃ¤hrenddessen wurden die kleingebrochenen WalnÃ¼sse angerÃ¶stet. Ã–l braucht es dafÃ¼r nicht, NÃ¼sse enthalten selber genug Fett.</p>
<p>Im Originalrezept werden die noch gut heiÃŸen Kartoffeln mit warmem Wasser, dem Mehl und dem Wasser vermischt und eine halbe Stunde zum Quellen gestellt. Bei meiner Variante ist aber ein Drittel des Wassers im Sauerteig, weswegen Kartoffeln, Mehl und Wasser hier einen sehr festen Grundteig ergeben. Unsicher, ob damit eine Autolyse noch funktionieren kann, hab ich den doch erst mal ein wenig durchgeknetet, bevor ich ihn zum Quellen gestellt habe.</p>
<p>Nach 30 Minuten kamen Sauerteig, weiche Butter, Honig, Salz und die zerbrÃ¶selte Hefe dazu und alles wurde zusammenÂ  gute 10 Minuten krÃ¤ftig von Hand durchgeknetet. Dabei ist es hilfreich, nur eine Hand zu nehmen. Die andere sauber zu halten hilft nicht nur beim Halten der SchÃ¼ssel, sondern erleichtert es auch, die Knethand wieder vom Teig zu befreien. Der Teig klebt am Ende zwar nicht mehr an der SchÃ¼ssel, wohl aber hartnÃ¤ckig an der Hand. Ohne Teigschaber ein aussichtsloser Kampf. Ganz zum Schluss dann die NÃ¼sse unterkneten. Die sollten gut verteilt sein, aber nicht zu lange mitgeknetet werden, weil die scharfen Kanten das GlutengerÃ¼st wieder zerreiÃŸen. Es bietet sich auÃŸerdem an, an warmen Tagen nicht vorher zu duschen. Nach dem Kneten weiÃŸ man nÃ¤mlich schon, was man getan hat.</p>
<p>Den Teig hab ich nicht wie sonst Ã¼ber Nacht im KÃ¼hlschrank gehen lassen (da wÃ¤re auch gar kein Platz gewesen), sondern etwa 45 Minuten abgedeckt in der SchÃ¼ssel bei Raumtemperatur.</p>
<p>Dann auf eine gut bemehlten ArbeitsflÃ¤che gekippt, den Teigling leicht bemehlt, platt gedrÃ¼ckt, reihum von auÃŸen nach innen gezogen und angedrÃ¼ckt, bis er eine glatte, runde Form hat.Â  Mit Schluss nach unten in den bemehlten GÃ¤rkorb und dann ungefÃ¤hr 80 Minuten gehen gelassen. WÃ¤hrenddessen habe ich den Ofen mit Backstein auf 250 Grad vorgeheizt.</p>
<p>Aber hier bin ich dann wieder beim Originalrezept geblieben. Also mit Dampf fallend auf 200 Grad etwa 50 Minuten gebacken. Ich hab es danach noch ungefÃ¤hr 10 Minuten im ausgeschalteten und leicht geÃ¶ffneten Ofen auf dem heiÃŸen Stein gelassen, bevor ich es zum AuskÃ¼hlen rausgenommen habe.<a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/09/walnussbrot2.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1798" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/09/walnussbrot2-150x150.jpg" alt="Walnussbrot2" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Das Ergebnis Ã¼berzeugt. Durch den Sauerteig schmeckt das Brot etwas krÃ¤ftiger als mit dem Originalrezept, die NÃ¼sse werden aber nicht Ã¼berdeckt, sondern kommen immer noch schÃ¶n heraus. Insgesamt also durchaus eine gute Variante.</p>
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