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	<title>Malt Mountains &#8211; The Mindmachine</title>
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	<description>Skeptizismus, Whisky und Politik</description>
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		<title>50. Whiskytasting von Munich Spirits &#8211; Benny und Bunny</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2015 18:47:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Nevis]]></category>
		<category><![CDATA[Berry Brothers & Rudd]]></category>
		<category><![CDATA[Bunnahabhain]]></category>
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					<description><![CDATA[Neben den Blind Tastings gehÃ¶ren Querverkostungen von verschiedenen AbfÃ¼llungen derselben Destillerie zu meinen favorisierten Tastings. Besser kann man den Charakter einer Marke nicht erschmecken und die MÃ¶glichkeit dazu hat man im privaten Rahmen auch eher selten. Sehr gut also, dass <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/50-whiskytasting-von-munich-spirits-benny-und-bunny"><span class="screen-reader-text">  50. Whiskytasting von Munich Spirits &#8211; Benny und Bunny</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben den Blind Tastings gehÃ¶ren Querverkostungen von verschiedenen AbfÃ¼llungen derselben Destillerie zu meinen favorisierten Tastings. Besser kann man den Charakter einer Marke nicht erschmecken und die MÃ¶glichkeit dazu hat man im privaten Rahmen auch eher selten. Sehr gut also, dass es beim JubilÃ¤umstasting von <a href="http://www.munich-spirits.de">Munich Spirits</a> gleich zwei Destillerien &#8222;quer&#8220; zu verkosten gab. Einerseits <strong>Ben Nevis</strong>, von denen sich gerade etliche unabhÃ¤ngige AbfÃ¼llungen auf dem Markt finden (und die mir nur wenig vertraut sind), andererseits die von mir hochgeschÃ¤tzten <strong>Bunnahabhain</strong> mir ihren fÃ¼r Islay ungewÃ¶hnlichen, weil kaum bis gar nicht getorften Whiskys. Das klang auf dem Papier schon mal sehr vielversprechend.<span id="more-1656"></span></p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0030.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1658" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0030-150x150.jpg" alt="IMG_0030" width="150" height="150" /></a>Die ErÃ¶ffnung machen die Bennys mit einer AbfÃ¼llung von <strong>Berry Brothers &amp; Rudd, Cask 27, 16 y.o., 57,1%</strong>. Direkt nach dem Einschenken steigt erst LÃ¶sungsmittel in die Nase, das sich aber schnell verflÃ¼chtigt und GewÃ¼rzen, Honig und Kirschen Platz macht. Im Mund ist der eher krÃ¤ftig und alkoholisch. Was deutlich auffÃ¤llt und noch Ã¶fter kommen wird, ist ein GefÃ¼hl wie Brausepulver auf der Zunge. Im Abgang gibt es noch ein wenig SÃ¼ÃŸe. Die volle Frucht am Tisch schmecke ich allerdings nicht raus. Solider Einstieg.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0029.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1659" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0029-150x150.jpg" alt="IMG_0029" width="150" height="150" /></a>Nummer zwei kommt aus Ã–sterreich von der <strong>Single Cask Collection, 18 y.o., 1996-2014, Cask 776, 53,1%</strong>. Schon die Farbe deutet auf das Sherryfass hin. Was mich hier auf Anhieb begeistert ist das vÃ¶llige Fehlen jeglicher Schwefelnoten, die SherryfÃ¤sser gern mal abgeben. Stattdessen gibt es auch hier Kirsch (allerdings schwerer), wuchtige und massige SÃ¼ÃŸe, Schokolade, Bratapfel und Weihnachtsmarkt. Der Geschmack ist dann allerdings gar nicht mal so voluminÃ¶s wie der Geruch vermuten lÃ¤sst. Ebenfalls kommt die Assoziation zu Brausepulver auf der Zunge, obwohl der Geschmack ansonsten vornehmlich weich und rund ist. GefÃ¤llt mir gut.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0028.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1660" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0028-150x150.jpg" alt="IMG_0028" width="150" height="150" /></a>Mit dem nÃ¤chsten haben wir die aktuelle ClubabfÃ¼llung im Glas: <strong>Munich Spirits, 15 y.o., 1999-2015, 54,3%</strong>. Im Gegensatz zum VorgÃ¤nger hier nun wieder ganz deutliches Bourbonfass mit viel Vanille, unreifer Frucht und rohem Teig. Der Geschmack ist klar und krÃ¤ftig, mit Zitrusnoten und einem recht schmelzigen Abgang. Sehr gelungene AbfÃ¼llung, die es aber nicht in mein Regal schafft, da ich in der Richtung noch ein paar Flaschen vorrÃ¤tig habe.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0027.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1661" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0027-150x150.jpg" alt="IMG_0027" width="150" height="150" /></a>Der letzte der Bennys verweist dann direkt die Konkurrenz auf die PlÃ¤tze. Von Maggie Miller habe ich noch keine schlechte AbfÃ¼llung getrunken und da reiht sich diese hier spektakulÃ¤r ein. <strong>Scotch Single Malt Circle, 16 y.o., 1998-2015, Refill Sherry Cask, 57,1%</strong>. Ganz eigener Duft mit Wurzeln und einer eigenwilligen metallischen Note, die ich nicht richtig festmachen kann. Ein Hauch Schwefel liegt dahinter, der in dem Fall aber Ã¼berhaupt nicht unangenehm, sondern vielmehr interessant wirkt. Der Geschmack bewegt sich zwischen Marzipan, Rosinen und bitterer Orangenmarmelade, gefolgt von einem wunderbar wÃ¤rmenden und malzig-sÃ¼ÃŸen Abgang. Bombe!</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0031.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1662" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0031-150x150.jpg" alt="IMG_0031" width="150" height="150" /></a>Nach der Snackpause mit Antipasti und Capuccino sind die Bunnys an der Reihe. Die ErÃ¶ffnung macht der <strong>&#8222;Eirigh na Greine&#8220;, OriginalabfÃ¼llung ohne Alter, verschiedene franzÃ¶sische RotweinfÃ¤sser, 46,3%</strong>. Klingt super, kann die Erwartungen aber leider nicht ganz erfÃ¼llen, was nicht nur an der Position nach dem Essen gelegen hat. In der Nase erinnert er eher an Grappa als an Rotwein, Traubenschalen und Trester finden sind. Der Geschmack kommt mit etwas Wein und leichter Bitterkeit, ist aber im GroÃŸen und Ganzen nicht besonders spektakulÃ¤r und verabschiedet sich obendrein mit einem recht kurzen Abgang. Schade. Potential wÃ¤re schon da, aber ausgeschÃ¶pft wird es nicht.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0032.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1663" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0032-150x150.jpg" alt="IMG_0032" width="150" height="150" /></a>Der nÃ¤chste ist eine AbfÃ¼llung eines der Mitglieder von Munich Spirits: <strong>Malt Mountains, 23 y.o., 1991-2015, Hogshead, 44,1%</strong>. In der Nase etwas krautig, Heidelbeere kommt raus. Der Geschmack ist sehr ausgewogen, angenehm und weich. Eine dominante Note sticht nicht heraus, was es extrem schwierig macht, diese AbfÃ¼llung zu beschreiben. Feiner Tropfen, der sich nur dem Benny von Maggie geschlagen geben muss.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0033.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1664" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/10/IMG_0033-150x150.jpg" alt="IMG_0033" width="150" height="150" /></a>Der letzte Whisky des Abends polarisiert. <strong>Malts of Scotland, 2000-2015, Cask 15031, 50,9%</strong>. Sehr sherrylastig, beinahe schon modrig-muffig, antike Ledercouch, Kaffee &#8211; alles in allem sehr viel &#8222;Old England&#8220;. Der Geschmack bringt neben den erwarteten Sherrynoten aus Schokolade und Kaffee ganz seltsame Sachen mit rein. LiebstÃ¶ckel? Irgendwas erinnert mich da auch an Slivovic. Im Abgang bekommt er dann etwas von Ramazotti oder anderen Magenbittern. Ganz eigenwilling und leider Ã¼berhaupt nicht mein Fall. Aber man kann ja auch nicht alles mÃ¶gen.</p>
<p>Was soll ich sonst noch schreiben &#8211; sehr schÃ¶n war es, wie immer halt!</p>
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