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Urlaub und Musik

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Welche drei Alben würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Die Frage wird einem als Musikinteressierten nicht nur ein Mal im Leben gestellt. Die meisten nennen als Antwort dann einfach ihre drei bis zwanzig Lieblingsalben – nach dem obligatorischen Hinweis, dass drei Alben viel zu wenig seien und das keinesfalls funktionieren könne.

Im Urlaub bekommt die Frage eine konkrete Bedeutung, denn näher kann man dem Inselszenario wohl kaum kommen. Allerdings höre zumindest ich im Urlaub meine Lieblingsalben eher selten. Das entscheidende Wort hierbei ist übrigens „hören“ und nicht mehr „mitnehmen“. Früher war „mitnehmen“ noch ein Thema, denn für mehr als 30 Tapes (Für die jüngeren: „Tapes“ sind Kassetten, auf die man im prädigitalen Zeitalter seine Musik gespeichert hat.) hatte man einfach meist keinen Platz im Gepäck, weswegen man die Auswahl tatsächlich schon zu Hause treffen musste und damit in mindestens der Hälfte der Fälle falsch gelegen hat. Ich zumindest. In Zeiten von MP3 ist das natürlich vorbei und ich hab einfach die gesamte Plattensammlung dabei.

Aber zu den Lieblingsalben. Sie sind genau das nur in meiner gewohnten Umgebung. Mit meinem Alltag, meinen Problemen, meinen Freunden, meinem Leben. Da funktionieren sie und da passen sie. Das alles ist im Urlaub völlig anders. Meist sind sie zu „urban“ (vor allem für den Baum am Hügel oder dem eben den Strand), aber egal wo ich bin, ich bin in einem völlig anderen Umfeld mit völlig anderer Stimmung.

Auch die Alben, die ich Urlaub mal in Ruhe hören wollte, weil ich zu Hause bislang keine Zeit dafür gefunden habe – ich habe keine Lust auf sie. Nach oder schon während des ersten Songs scrolle ich bereits wieder durch die Liste der Interpreten. Trotz recht umfangreicher Sammlung mehrfach rauf und runter, weil nichts so richtig passt.

In diesem Urlaub bleibe ich immer wieder bei Rush hängen. Die gehen erstaunlicherweise immer und überall.

Wie ist das bei euch? (Also mit den Alben, nicht mit Rush 😉

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