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	<title>Dalmore &#8211; The Mindmachine</title>
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	<description>Skeptizismus, Whisky und Politik</description>
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		<title>70. Whiskytasing von Munich Spirits &#8211; Weihnachtstasting mit der Single Cask Collection</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2018 17:51:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
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					<description><![CDATA[SpÃ¤t, aber immer noch besser als nie reiche ich den Bericht zum 70. Whiskytasting von Munich Spirits nach. Es hat sehr geweihnachtet und Wolfi von der Single Cask Collection aus Linz hat zwar keinen Bart, darf uns aber trotzdem schon <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/70-whiskytasing-von-munich-spirits-messevortasting-mit-der-single-cask-collection"><span class="screen-reader-text">  70. Whiskytasing von Munich Spirits &#8211; Weihnachtstasting mit der Single Cask Collection</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0912.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1918" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0912-150x150.jpg" alt="Es weihnachtet sehr" width="150" height="150" /></a>SpÃ¤t, aber immer noch besser als nie reiche ich den Bericht zum 70. Whiskytasting von <a href="http://www.munich-spirits.de/" target="_blank" rel="noopener">Munich Spirits</a> nach. Es hat sehr geweihnachtet und Wolfi von der <a href="http://www.singlecaskcollection.at" target="_blank" rel="noopener">Single Cask Collection</a> aus Linz hat zwar keinen Bart, darf uns aber trotzdem schon mal bescheren. Die Single Cask Collection gehÃ¶rt zu meinen absoluten Favoriten bei den unabhÃ¤ngigen AbfÃ¼llern und damit war das definitiv ein Pflichttermin fÃ¼r mich. Wie an anderer Stelle schon erwÃ¤hnt finde ich hier eigentlich immer was, was ich unbedingt haben muss. Da macht &#8211; so viel sei schon mal vorweg genommen &#8211; dieser Abend keine Ausnahme.</p>
<p><span id="more-1917"></span>Zur Organisation muss ich nicht mehr viel schreiben, ich gehe also direkt zu den verkosteten Whiskys Ã¼ber.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0903.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1919" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0903-150x150.jpg" alt="Glen Ord" width="150" height="150" /></a>Glen Ord, 8 Jahre, 60,7%, Bourbon Hogshead</h3>
<p>In der Nase dunkle Frucht, Kompott und Malz, was mich schon mal spontan anspricht. Der Geschmack ist wie beim dem jungen Alter zu erwarten ziemlich krÃ¤ftig und wÃ¤rmend, ebenfalls mit Fruchtnoten, der Abgang lang mit leicht bitteren Note. Das alles ist nicht besonders komplex, aber sehr angenehm zu trinken. Mit Wasser wird er ziemlich wÃ¼rzig.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0904.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1920" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0904-150x150.jpg" alt="Macduff" width="150" height="150" /></a>Macduff, 10 Jahre, 56,5%, Bourbon Barrel</h3>
<p>Obwohl nur 2 Jahre Ã¤lter, wirkt der Macduff schon deutlich reifer. Auch hier hat man Frucht in der Nase, aber auch Marzipan und Streusselteig. Auch der Geschmack ist Ã¤hnlich krÃ¤ftig, aber dabei runder und mit mehr Tiefe, mit einem leicht adstringierenden Ausklang. Wie schon der Glen Ord ist auch der Macduff ein schÃ¶ner Trinkwhisky mit typischem Highland-Charakter, hier allerdings mit spÃ¼rbar mehr Charakter.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0905.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1921" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0905-150x150.jpg" alt="Craigellachie" width="150" height="150" /></a>Craigellachie, 11 Jahre, 53,6%, Bourbon Barrel</h3>
<p>Weg von den klaren Fruchtnoten, hin zu Schokolade, NÃ¼ssen und Kirsche, im Mund schmelzige SÃ¼ÃŸe, die an Butterscotch erinnert. Der Abgang kÃ¶nnte vielleicht einen Tick lÃ¤nger sein. Insgesamt deutlich weicher als die beiden Whiskys davor, kÃ¶nnte ich mir gut als Digestiv vorstellen.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0906.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1922" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0906-150x150.jpg" alt="Dumbarton" width="150" height="150" /></a>Dumbarton, Single Grain Whisky, 30 Jahre, 52,1%, Bourbon Barrel</h3>
<p>Single Grains sind eine Ausnahme, vor allem mit diesem Alter. Bislang waren meine Erfahrungen mit Grain nicht so berauschend, aber dieser hier ist die groÃŸe Ãœberraschung. Der Geruch ist sehr getreidig und mit viel SÃ¼ÃŸe, dabei mit viel Frucht, im Mund kommt das Boubonfass mit viel Vanille sehr stark durch, aber ohne irgendwelche unangenehmen Holznoten. Auch hier ist viel SÃ¼ÃŸe vorhanden, die auch im Abgang lang erhalten bleibt. Dahinter sind viele Nuancen, aber fÃ¼r die braucht er seine Zeit im Glas. Mit der wird er aber so richtig toll. Mit knapp 200 â‚¬ nicht im eigentlichen Wortsinn billig, aber in Anbetracht dessen, was inzwischen fÃ¼r 30jÃ¤hrige Whiskys fÃ¼r Preise aufgerufen werden, immer noch ein ziemliches SchnÃ¤ppchen. Mich interessiert der sehr eigene Geschmack aber mehr als der Handelswert und der reicht mir, um den mit nach Hause zu nehmen.</p>
<p><strong><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0907.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1923" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0907-150x150.jpg" alt="Arran" width="150" height="150" /></a>Arran, 21 Jahre, 51%, Sherry Hogshead</strong></p>
<p>Der Sherry kommt mit deutlichen Rosinennoten raus, im Mund dann deutlich Orange und Kuchen, gefolgt von einem mÃ¤chtigen und sÃ¼ÃŸen Abgang. Toll!</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0909.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1924" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0909-150x150.jpg" alt="Invergorndon" width="150" height="150" /></a>Invergordon, Single Grain Whisky, 26 Jahre, 57,4%, Bourbon Hogshead &amp; Rum Cask</h3>
<p>Nochmal eine Single Grain, bei dem die Nachreifung im Rumfass schon in der Nase deutlich hervortritt. Der Geschmack ist verwirrend, der Single Grain kann dem Rum wenig entgegensetzen. Bei einer Bildverkostung hÃ¤tte ich wohl keine Idee, was ich im Glas hÃ¤tte. Insgesamt sehr sÃ¼ÃŸ, und fÃ¼r einen Rum fÃ¤nde ich das auch nicht schlecht. In der Kategorie Whisky fÃ¼r mich aber eher interessant als Ã¼berzeugend.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0910.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1925" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_0910-150x150.jpg" alt="Croftengea" width="150" height="150" /></a>Croftengea, 10 Jahre, 53,8%, Bourbon Hogshead</h3>
<p>Unter dem Label Croftengea bringt Loch Lomond getorfte AbfÃ¼llungen heraus. In der Nase bekommt man hier weniger Rauch als vor allem Salz und Jod. Auch im Mund dominiert der Rauch nicht, sondern lÃ¤sst Raum fÃ¼r eine fruchtige WÃ¼rze und einen sÃ¼ÃŸen Abgang. Ein bisschen erinnert mich das an Ardbeg. Mein Bedarf an rauchigen AbfÃ¼llungen ist im Moment nicht so hoch, aber der hier ist bombig, weil der Rauch hier nicht alles erschlÃ¤gt, sondern zur KomplexitÃ¤t beitrÃ¤gt. Klasse!</p>
<h3>Balmenach, 8 Jahre, 55%, Bourbon Barrel &amp; Rum Cask</h3>
<p>Noch eine Nachreifung im Rumfass. Auch hier hat man die Rosinen, dazu ungebackenen Teig. Im Mund eine Mischung aus bitteren und sÃ¼ÃŸen Noten, der Abgang ist trocken und zieht Speichel. Ganz Ã¼berzeugt bin ich hier nicht, das wirkt auf mich ein bisschen unfertig.</p>
<h3>Dalmore, 13 Jahre, 56,3%, Bourbon Hogshead &amp; Willi Opitz Homok Cask</h3>
<p>Nachgelagert im SÃ¼ÃŸweinfass erinnert diese AbfÃ¼llung an Sherry, mit viel schwerer SÃ¼ÃŸe in der Nase und im Mund, dazu GewÃ¼rze und ein langer, schwerer Abgang. Muss man in seiner MÃ¤chtigkeit schon mÃ¶gen, der Whisky tritt hier auch etwas in den Hintergrund. Ich wÃ¼rde das trotzdem unter gelungen ablegen.</p>
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