<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Knockdhu &#8211; The Mindmachine</title>
	<atom:link href="https://www.negatron.de/tag/knockdhu/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.negatron.de</link>
	<description>Skeptizismus, Whisky und Politik</description>
	<lastBuildDate>Mon, 22 Feb 2016 21:14:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>
	<item>
		<title>54. Whiskytasting von Munich Spirits &#8211; Messevorschau mit Anam na h-Alba</title>
		<link>https://www.negatron.de/whisky/54-whiskytasting-von-munich-spirits-messevorschau-mit-anam-na-h-alba</link>
					<comments>https://www.negatron.de/whisky/54-whiskytasting-von-munich-spirits-messevorschau-mit-anam-na-h-alba#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2016 21:04:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
		<category><![CDATA[Aberlour]]></category>
		<category><![CDATA[Anam na h-Alba]]></category>
		<category><![CDATA[Auchentoshan]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Nevis]]></category>
		<category><![CDATA[Glenburgie]]></category>
		<category><![CDATA[Glenglassaugh]]></category>
		<category><![CDATA[Knockdhu]]></category>
		<category><![CDATA[Munich Spirits]]></category>
		<category><![CDATA[Strathmill]]></category>
		<category><![CDATA[Tasting]]></category>
		<category><![CDATA[Tasting Fellows]]></category>
		<category><![CDATA[Tullibardine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.negatron.de/?p=1697</guid>

					<description><![CDATA[Traditionell gibt es am Vorabend der Finest Spirits ein Tasting mit einem der Aussteller, der bei dieser Gelegenheit eine Auswahl seiner Range vorstellt. Diesmal ist das Tom von Anam na h-Alba. Den haben wir vor ein paar Jahren in Bochum <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/54-whiskytasting-von-munich-spirits-messevorschau-mit-anam-na-h-alba"><span class="screen-reader-text">  54. Whiskytasting von Munich Spirits &#8211; Messevorschau mit Anam na h-Alba</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Traditionell gibt es am Vorabend der <a href="http://http.www.finest-spirits.com/muenchen.html">Finest Spirits</a> ein Tasting mit einem der Aussteller, der bei dieser Gelegenheit eine Auswahl seiner Range vorstellt. Diesmal ist das Tom von <a href="http://www.anamnahalba.com" target="_blank">Anam na h-Alba</a>. Den haben wir vor ein paar Jahren in Bochum auf der Whisky &#8217;n More kennengelernt, wo seine Auswahl ganz interessant war. Damit hatten wir hier einen weiteren Kandidaten mit einem Sortiment, aus dem man sich eventuell mal eine Flasche ins Regal stellen kann.<span id="more-1697"></span></p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0102.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-1700 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0102-150x150.jpg" alt="Knockdhu" width="150" height="150" /></a>Los geht es sehr jung mit einem <strong>Knockdhu, Anam na h-Alba, 7 Jahre, 2008-2015, Bourbon Cask, 59,2%</strong>. Dass er seine AbfÃ¼llungen nicht einfÃ¤rbt, hÃ¤tte Tom bei diesem hier nicht erwÃ¤hnen mÃ¼ssen, denn der Knockdhu erreicht gerade mal ein Blass knapp Ã¼ber farblos. Auch der erste Geruch erinnert mich mehr an Grappa als an Whisky. Hinter dem Alkohol kommt dann aber doch noch grÃ¼ner Apfel durch. Im Mund ist er erstmal alkoholisch scharf, dazu gibt es ebenfalls etwas Frucht und ganz leichte Holznoten, bevor er in einem recht kurzen Abgang verklingt. Alles in allem erinnert mich das stark an einen Obstler, den man noch ein bisschen im Fass hat nachreifen lassen. Nett, mehr aber auch nicht. Am Tisch haben wir noch eine Ã¤hnlich junge Glenglassaugh-AbfÃ¼llung &#8211; ebenfalls von Anam na h-Alba, die Oli von Munich Spirits mitgebracht hat. Die lÃ¤sst den Knockdhu recht problemlos weit hinter sich.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0103.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-1701 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0103-150x150.jpg" alt="Ben Nevis" width="150" height="150" /></a>Nummer zwei ist dann schon deutlich reifer &#8211; <strong>Ben Nevis, Anam na h-Alba, 16 Jahre, 1998-2015, Bourbon Cask, 52,6%</strong>. Ebenfalls recht hell. Der erste Eindruck mit der Nase Ã¼ber dem Glas ist Kirsche, das Ã¤ndert sich allerdings recht schnell in Richtung Holz und Wurzelwerk. Die Tasting Notes sprechen von ZuckerwattesÃ¼ÃŸe und mehr Apfel als Birne, aber diese Sachen finde ich nicht. Im Munde hat man kurz eine cremige SÃ¼ÃŸe, dann recht wuchtig Alkohol, der dann Ã¼ber ein paar bittere Noten wieder zu einer cremigen SÃ¼ÃŸe verklingt. Der Geschmack haut mich nicht so richtig vom Hocker, aber der Nachhall, der im Mund zurÃ¼ckbleibt, gefÃ¤llt mir recht gut.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0104.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-1702 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0104-150x150.jpg" alt="Auchentoshan" width="150" height="150" /></a>Der nÃ¤chste Durchgang verspricht mehr KomplexitÃ¤t. Ein <strong>Auchentoshan, Anam na h-Alba, 17 Jahre, 1998-2015, Sherry Cask, 50,7%</strong>. In der Nase erinnert das auf Anhieb an Hustensaft und Medizin, wird dann aber eher zu deutlichen Schwefelnoten. Dazu kommt die SÃ¼ÃŸe des Sherrys, nach einiger Zeit erinnert das sehr an Pumpernickel. Im Mund hÃ¤ngt es sehr davon ab, wie groÃŸ der Schluck ist. Je mehr man in den Mund nimmt, desto deutlicher Ã¼berlagert die SÃ¼ÃŸe des Sherryfasses die bitteren Noten, Weingummi ist auch mit drin. Diese Mischung aus Bitterkeit und zarter bis deutlicher SÃ¼ÃŸe bleibt auch im Abgang erhalten und verÃ¤ndert dabei immer wieder leicht die VerhÃ¤ltnisse. GefÃ¤llt mir gut, weil das hier ein eher ungewÃ¶hnlicher Whisky mit eigenem Charakter ist.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0105.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1703 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0105-150x150.jpg" alt="Strathmill" width="150" height="150" /></a>Auch der letzte vor der Essenspause kommt aus dem Sherryfass: <strong>Strathmill, Anam na h-Alba, 25 Jahre, 1990-2015, Refill Sherry, 55,6%</strong>. Auch hier gibt es deutlich Schwefel in der Nase, dazu Kirsche und GewÃ¼rze, sehr schÃ¶n ausbalanciert. Ausgewogen zeigt er sich auch im Mund, mit Ledernoten, leichter WÃ¼rze und der SÃ¼ÃŸe des Sherrys. Im Abgang zeigen sich keine neuen Noten, sondern die ausgewogene Mixtur verklingt langsam im Mund. Sehr angenehm, ein schÃ¶ner Trinkwhisky.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0106.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1704 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0106-150x150.jpg" alt="Glenburgie" width="150" height="150" /></a>Nach der Pause gibt es eine Abweichung im Programm. Lorenz Schreier von den <a href="http://www.tastingfellows.de" target="_blank">Tasting Fellows</a> ist aufgrund der Marktlage aus dem GeschÃ¤ft ausgestiegen und Tom hat ihm sein letztes Fass abgekauft und abgefÃ¼llt: <strong>Glenburgie, Anam na h-Alba, 20 Jahre, 1995-2016, Bourbon Hogshead, 54,3%</strong>. Die AbfÃ¼llungen von Lorenz mochte ich eigentlich alle und die beiden anderen Glenburgie-FÃ¤sser waren ganz vorn dabei. In diese Reihe fÃ¼gt sich auch dieser hier nahtlos ein. Nach einem kurzen Anflug von LÃ¶sungsmitteln kommt die volle Ladung Fruchtkompott aus reifen Ã„pfeln und Aprikosen. Der Geschmack ist passend dazu voluminÃ¶s mit viel reifer Frucht und Sonnenschein und einem langen, fruchtigen Abgang. FlÃ¼ssiger Aprikosendatschi mit Alkohol, der auch direkt nach einem Teller Antipasti ohne groÃŸe Probleme bestehen kann. Bombe!</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0107.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1705 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0107-150x150.jpg" alt="Aberlour" width="150" height="150" /></a>Obstig bleibt es mit dem <strong>Aberlour, Anam na h-Alba, 22 Jahre, 1993-2015, Bourbon Cask, 51,3%</strong>, hier allerdings eher mit grÃ¼nem Obst, Bananen und anderen (unreifen) tropischen FrÃ¼chten. Im direkten Vergleich wirkt das sehr anders und auch die Frucht kommt weniger deutlich raus, was aber am VorgÃ¤nger liegen mag. DafÃ¼r gibt es Pfeffernoten und etwas Kokos, im Abgang kommt eine malzige SÃ¼ÃŸe dazu. Nicht Ã¼bel, verliert aber gegen den Glenburgie.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0108.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1706 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0108-150x150.jpg" alt="Tullibardine" width="150" height="150" /></a>Mit dem <strong>Tullibardine, Anam na h-Alba, 26 Jahre, 1989-2015, Bourbon Cask, 53,3%</strong> kommt nun ein wenig Rauch ins Spiel. Dazu gibt es Zitrusnoten und herbe Kraft. Die Kombination erinnert mich ganz leicht an Caol Ila, wobei der Rauch deutlich weniger heftig ausfÃ¤llt. Im Abgang wird die Zitrusfrucht etwas deutlicher, das Herbe bleibt aber dominant. Wer auf Campari Orange steht, wird hier vielleicht fÃ¼ndig. Finde ich nicht uninteressant.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0109.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1707 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0109-150x150.jpg" alt="Glenglassaugh" width="150" height="150" /></a>Wie so oft kommt der Kracher zum Schluss, zumindest nominell: <strong>Glenglassaugh, OB for Anam na h-Alba, 36 Jahre, 1978-2015, Port Cask, 41,9%</strong>. Das klingt von den Rahmendaten schon mal sehr gut und kann auch im Glas die Erwartungen erfÃ¼llen. Reife, rote FrÃ¼chte steigen einem entgegen. Dazu Traubenschalen, Bowle und eine leicht frische Note wie von ein paar BlÃ¤ttchen Minze. Im Geschmack dominiert eine fÃ¼llige, schwere SÃ¼ÃŸe, die den Whisky aber nicht Ã¼berlagert oder eindimensional macht. Das geht Ã¼ber in eine etwas bittere WÃ¼rze, die den Speichel im Mund zieht und dann nach einem langen Abgang wieder in sÃ¼ÃŸe Noten Ã¼bergeht. Sehr ausgewogen und trotz des niedrigen Alkoholgehalts voluminÃ¶s und Ã¼berhaupt nicht wÃ¤ssrig. Fraglos ein richtig tolles Teil.</p>
<p>Interessante Sachen waren dabei, auch wenn nichts davon einen spontanen Kaufzwang ausgelÃ¶st hat. Danke an Tom und <a href="http://www.munich-spirits.de" target="_blank">Munich Spirits</a>!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.negatron.de/whisky/54-whiskytasting-von-munich-spirits-messevorschau-mit-anam-na-h-alba/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
