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	<title>Cocktail &#8211; The Mindmachine</title>
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	<description>Skeptizismus, Whisky und Politik</description>
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		<title>48. Tasting von Munich Spirits &#8211; Sommertasting</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2015 20:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu Hause ist der Sommer immer ein Lotteriespiel. Wenn man Pech hat, sitzt man wochenlang im Regen und grÃ¼belt, ob man die Heizung wieder einschalten soll. Diese Problematik hat man dieses Jahr nicht. Vielmehr stellt sich die Frage, was man <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/48-tasting-von-munich-spirits-sommertasting"><span class="screen-reader-text">  48. Tasting von Munich Spirits &#8211; Sommertasting</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Hause ist der Sommer immer ein Lotteriespiel. Wenn man Pech hat, sitzt man wochenlang im Regen und grÃ¼belt, ob man die Heizung wieder einschalten soll. Diese Problematik hat man dieses Jahr nicht. Vielmehr stellt sich die Frage, was man bei diesen Temperaturen alles unterlÃ¤sst. Arbeiten und schwere Whiskys zum Beispiel. Da trifft es sich, dass die Sommertastings von <a href="http://www.munich-spirits.de/cocktailrezepte-vom-sommertasting/" target="_blank">Munich Spirits</a> immer in einem betont lockeren Rahmen ablaufen &#8211; drei Cocktails auf Whiskybasis, drei leichte Whiskys, wenig Moderation, viel geselliges Zusammensein. Just an diesem Tag klappt es vom Wetter her nicht ganz mit drauÃŸen sitzen. Das bedeutet dann aber auch, dass die Temperaturen im A Tavola schon bevor es in die erste Runde geht in mehr als hochsommerliche Bereiche klettern. Ein sÃ¼ffiger Einstieg wird also sehnlichst erwartet.<br />
<span id="more-1644"></span><br />
<a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/08/IMG_0015.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1645" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/08/IMG_0015-150x150.jpg" alt="IMG_0015" width="150" height="150" /></a>Der kommt auch umgehend in Form eines <strong>Mac Collins</strong>. Ein gespritzter Sour auf Basis eines Longmorn 16, nicht nur sÃ¼ffig, sondern gefÃ¤hrlich sÃ¼ffig. Der Longmorn kommt zwar durch, verliert aber hier endgÃ¼ltig jegliche Spur von Alkohol. Durch die zitronigen Noten des Sours geht der runter wie Limo. Nicht spekatakulÃ¤r, aber sehr schÃ¶n fÃ¼r den Sommer &#8211; wenn man dabei nicht vergisst, dass man hier Alkohol im Glas hat. Sonst endet der Abend bÃ¶se, denn der Mac Collins ist genau so schnell nachgeschenkt wie ausgetrunken.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/08/IMG_0016.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1646" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/08/IMG_0016-150x150.jpg" alt="IMG_0016" width="150" height="150" /></a>Nummer zwei, der <strong>Mandoline </strong>klingt nach fieser Zuckerattacke: Bourbon, Wodka, Amaretto, Apfel- und Kirschsaft, Zuckersirup, Grenadinesirup. Das sieht quietschbunt aus, ist aber tatsÃ¤chlich gar nicht so extrem wie erwartet. Der Whiskey ist ein Maker&#8217;s Mark, der sich auch gegen den ganzen Zucker behaupten kann &#8211; zumindest phasenweise. Beim Schwenken im Mund dominieren GummibÃ¤rchen, beim Schlucken sagt der Maker&#8217;s Mark mit Holz- und Vanillenoten Hallo, im Nachklang bekommt man dann den erwarteten Zucker. Ist insgesamt schon was fÃ¼r Liebhaber von SÃ¼ÃŸkram; mir hingegen reicht einer vÃ¶llig.</p>
<p>Der dritte Cocktail ist eine Besonderheit, da er der Namensgeber fÃ¼r den Whisky war und nicht umgekehrt. Der <strong>Sazerac </strong>ist dabei allein wegen der Alkoholmenge mit Vorsicht zu genieÃŸen. Allerdings ist er auch verdammt gut. Ich hab es zwar grundsÃ¤tzlich nicht so sehr mit Rye Whiskey, da mir die meisten zu bitter und zu wurzelig sind. Hier in Kombination mit anderen GeschmÃ¤ckern kommen die bitteren Noten aber sehr gut. FÃ¼r einen Cocktail ist das durchaus interessant und vielschichtig. Absinth gibt den Gegenspieler und mit dem VerhÃ¤ltnis zwischen diesem und dem Rye kann man so lange spielen, bis man die Perfektion erreicht hat, woran wir uns mit einem weiteren Glas und beiden Flaschen zumindest annÃ¤hern. Da aber wir aber von den Whiskys spÃ¤ter auch noch was mitbekommen wollen, belassen wir es bei der AnnÃ¤herung.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/08/IMG_0008.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1647" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/08/IMG_0008-150x150.jpg" alt="IMG_0008" width="150" height="150" /></a>Zu denen kommen wir nach der Essenspause. Den Einstieg macht ein <strong>Auchentoshan, 19 y.o., Duthies by Cadenhead, 46%</strong>. In der Nase gibt es klare, recht typische Highlandnoten mit etwas Zitrus und grasigen TÃ¶nen obendrauf. Geschmacklich ist der Ã¼berraschend dick und sÃ¼ÃŸ, allerdings ohne Frucht. Insgesamt gefÃ¤llt mir das gut, nur der etwas kurze Abgang enttÃ¤uscht ein wenig. Wenn hier noch mehr kommen wÃ¼rde, wÃ¤re das ein Klasse Sommerwhisky.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/08/IMG_0010.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1648" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/08/IMG_0010-150x150.jpg" alt="IMG_0010" width="150" height="150" /></a>Nummer zwei ist eher ungewÃ¶hlich. Bei <strong>Aberlour</strong> denkt man erst mal an schwere SherryabfÃ¼llungen. Bei diesem hier, einer AbfÃ¼llung von <strong>2009, 5 y.o., Cask 2 Exclusive Range, Creative Whisky Co., 50%</strong>, findet sich davon nichts. Stattdessen gibt es in der Nase viel Frucht, vor allem Aprikose. Im Mund viel schwere SÃ¼ÃŸe reifer FrÃ¼chte, Feige, Cookieteig, dann Ã¼berreife Banane, die mit jedem Schluck dominanter wird. Das ist mir zu viel des Guten, hier Ã¼berlasse ich ausnahmsweise das halbe Glas dem restlichen Tisch, der Ã¼berwiegend begeistert ist, wÃ¤hrend mich dieser Whisky fast schon abstÃ¶ÃŸt. Selten, aber auch so was kann eben passieren.</p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/08/IMG_0012.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1649" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2015/08/IMG_0012-150x150.jpg" alt="IMG_0012" width="150" height="150" /></a>Der Ausgleich kommt umgehen. Ich hab ja schon Ã¶fter mal erwÃ¤hnt, dass ich groÃŸer Fan der alten 15jÃ¤hrigen OriginalabfÃ¼llung von Longmorn war, die einen ganz eigenen Schmelz hatte. Wie ein Malzbonbon, dass sich beim Lutschen Ã¼ber den ganzen Mundraum legt. Leider gibt es den nicht mehr und jede andere AbfÃ¼llung, die ich probiere, muss sich daran messen lassen. Beinahe alle scheitern. Aber diese hier kommt dem ausnahmsweise mal recht nah. <strong>Longmorn, 1996, 15 y.o., Cask 923335 Octave, Whisky Trader Edition, 53,7%</strong>. Leider eine winzige Serie, weswegen man wohl gar nicht erst versuchen muss, sie im Laden zu finden. Der Geruch bringt Fruchtcocktail, Weingummi und Malz, alles sehr rund und ausgewogen. Das setzt sich im Mund fort, eben mit diesem wunderschÃ¶nen malzigen Schmelz, dazu verschiedene Fruchtnoten. Apfel und Erdbeere wie in der Beschreibung finde ich zwar nicht, Pfirsich und Mandel kann ich aber nachvollziehen. Feiner Stoff!</p>
<p>Damit sind wir schon wieder durch, aber da die Cocktails ja doch gut Alkohol enthalten, reicht das auch vÃ¶llig aus. So schmeckt der Sommer.</p>
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		<title>27. Whiskytasting von Munich Spirits</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2012 18:29:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
		<category><![CDATA[Bourbon]]></category>
		<category><![CDATA[Cocktail]]></category>
		<category><![CDATA[Munich Spirits]]></category>
		<category><![CDATA[Single Malt]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieses Tasting von Munich Spirits war an sich als Sommertasting gedacht und deswegen mit eher leichten Whiskies bzw. Cocktails bestÃ¼ckt. Das Einzige, was fehlte, war der Sommer, der sich dieses Jahr eher durch Regen, Gewitter und kurze schwÃ¼le Phasen hervortut, <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/27-whiskytasting-von-munich-spirits"><span class="screen-reader-text">  27. Whiskytasting von Munich Spirits</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Tasting von <a title="Munich Spirits" href="http://www.munich-spirits.de" target="_blank">Munich Spirits</a> war an sich als Sommertasting gedacht und deswegen mit eher leichten Whiskies bzw. Cocktails bestÃ¼ckt. Das Einzige, was fehlte, war der Sommer, der sich dieses Jahr eher durch Regen, Gewitter und kurze schwÃ¼le Phasen hervortut, anstatt Strandfeeling zu verbreiten. Da es aber im La Tavola aufgrund der PlatzverhÃ¤ltnisse schnell mal kuschlig wird, war zumindest die Temperatur drinnen doch annÃ¤hernd wie im Hochsommer. Die Drinks waren demnach auch nicht ganz deplatziert.</p>
<p><span id="more-968"></span>Um die Organisation kÃ¼mmert sich in Marcos Abwesenheit (GrÃ¼ÃŸe an den Weltreisenden an dieser Stelle!) nun Frank, was aber keine wahrnehmbaren Unterschiede bedeutet. Auch dieses Tasting lief so reibungs- wie auch zwanglos und gutgelaunt wie Ã¼blich ab und dies ist durchaus als Kompliment zu verstehen.</p>
<p>Nun aber zum Line Up. Den Anfang machen zwei Cocktails auf Whiskybasis. Der Erste ist der <strong>Dallas</strong>, bestehend aus Bourbon, Apricot Brandy und Maracujasaft. Angenehmer, nicht zu sÃ¼ÃŸer Geschmack, aber auf Dauer wÃ¤re es mir eine Spur zu aufdringlich â€“ den Geschmack hÃ¤tte ich dann doch recht schnell Ã¼ber.</p>
<p>Der NÃ¤chste, ein <strong>Capitano</strong>, trifft eher meinen Nerv. Trotz der Tatsache, dass der mit der Kombination Bourbon, Southern Comfort und verschiedene SÃ¤fte deutlich mehr Alkohol enthÃ¤lt, ist er ziemlich sÃ¼ffig, ist dabei aber alles andere als ein DurstlÃ¶scher. GefÃ¤hrliche Kombination, mit dem kann man sich ziemlich leicht ins Off schieÃŸen, wenn das Wetter entsprechend ist. Hier kommt auch der Bourbon sehr viel deutlicher raus als beim Dallas, was mir ganz gut gefÃ¤llt.</p>
<p>Beide Cocktails fand ich OK, wenn auch nicht mit der Raffinesse gemixt, die einen wirklich groÃŸen Barkeeper ausmacht. Sorry, aber da ich inzwischen ein paar Bars kenne, die einen solchen beschÃ¤ftigen, bin ich da wohl zu anspruchsvoll geworden. Auch Barkeeper ist eben ein Job, bei dem man es zur Meisterschaft bringen kann und dessen Ergebnisse unterscheiden sich dann doch spÃ¼r- bzw. schmeckbar von den &#8222;nur&#8220; Guten.</p>
<p>Aber Coktails sind hier ja auch nicht die Hauptsache; die bleibt der Whisk(e)y. In der folgenden Runde stehen zwei Bourbons an, die sich oft eh besser fÃ¼r den Sommer eignen als die schottischen Vertreter. Auch beim Whisky gilt, dass er meist am besten unter den klimatischen Bedingungen schmeckt, unter denen er auch entstanden ist. Da ist Kentucky natÃ¼rlich sommerlicher als die Destillerien nÃ¶rdlich des Tweed. An einem heiÃŸen Abend auf der Terrasse (soll es gerÃ¼chtehalber frÃ¼her mal gegeben haben) kann man mit einem Bourbon auch im Tumbler mit EiswÃ¼rfeln SpaÃŸ haben â€“ was ich einem Scotch niemals antun wÃ¼rde.</p>
<p><strong>Mitcher&#8217;s USÂ°1 Unblended American Whiskey, Kentucky, 41,7%</strong> nennt sich der erste Vertreter aus den USA. Dunkle Farbe, in der Nase viel Holz und natÃ¼rlich Vanille, ganz leicht modrig aber nicht unangenehm. Am Gaumen finden sich ebenfalls deutliche, schwere Holznoten, die aber nicht muffig oder beiÃŸend sind (so wie man sie ab und an in Whiskys findet, die zu lange im Fass waren). Eine leichte Bitterkeit kommt dazu und natÃ¼rlich auch etwas vanillige SÃ¼ÃŸe. Sehr angenehm, wÃ¼rde man auch vielleicht nicht unbedingt als Bourbon erkennen, wenn man es nicht wÃ¼sste. Es gibt auch europÃ¤ische Whiskys, die in diese Richtung gehen.</p>
<p>Nummer zwei ist ein <strong>Kentucky Vintage, Kentucky Bourbon Distillery, 45%</strong>. Der ist vom Geruch her etwas schÃ¤rfer und leichter, auÃŸerdem finden sich ein paar florale Noten. Der Geruch gefÃ¤llt mir deutlich besser als beim Mitcher&#8217;s. DafÃ¼r kann er geschmacklich nicht ganz mithalten. Ich finde ihn etwas typischer, gewÃ¶hnlicher und auch kÃ¼rzer. Vanille und Holz sind sehr prÃ¤sent, verpuffen aber auch recht schnell.</p>
<p>Schon sind vier Drinks konsumiert, analysiert und diskutiert. Zeit, dem Magen etwas Pause und Gegenwehr zu verschaffen. Die gibt es wie immer in Form italienischer Antipasti und belegten Broten.</p>
<p>Im zweiten Teil sind dann die Schotten an der Reihe. Auch hier die eher leichten Vertreter, alle aus dem Bourbonfass und ohne Torf.</p>
<p>Den undankbaren Auftakt nach dem Essen Ã¼bernimmt ein <strong>GlenDronach, OA, Alte AbfÃ¼llung aus den 80ern, 12 Jahre, 43%</strong>, der es zusÃ¤tzlich noch schwerer hat, da er aufgrund seines Alters in der Flasche schon an IntensitÃ¤t verloren hat. Hier sind groÃŸe Schlucke statt Nippen angesagt, wenn Ã¼berhaupt etwas kommen soll. Damit kann er mich aber durchaus Ã¼berzeugen und wird trotz der ungÃ¼nstigen Position mein Tagessieger. In der Nase viel Zitrone und dazu ein Geruch, der mich an diese leicht brÃ¶seligen Sahnetoffees mit der Kuh auf dem Einwickelpapier erinnert, die ich in meiner Kindheit hin und wieder bekommen hab. Ganz dezent meinte ich auch grÃ¼ne Bananen zu erriechen, aber da war ich nicht sicher. Im Mund ist er zwar wie erwÃ¤hnt etwas zurÃ¼ckhaltend, hat aber nichtsdestotrotz eine wunderschÃ¶ne Entwicklung. Erst krautige Noten, dann etwas Bitterkeit, die an Zitronenschale erinnert, und nach einem mittellangen Abgang zum Abschluss eine schÃ¶ne, malzige SÃ¼ÃŸe. Ich steh ja insgesamt im Moment sehr auf die &#8222;reinen&#8220; BourbonfassabfÃ¼llungen und das hier ist eine sehr gelungene.</p>
<p>Der mittlere Schotte kommt aus Ã–sterreich, von den Linzern der <a title="Single Cask Collection" href="http://www.singlecaskcollection.at/" target="_blank">Single Cask Collection</a>, die ihre EinzelfassabfÃ¼llungen schon mal <a title="21. Tasting von Munich Spirits â€“ Single Cask Collection" href="http://www.negatron.de/whisky/21-tasting-von-munich-spirits-%e2%80%93-single-cask-collection">bei einem Tasting prÃ¤sentiert haben</a>. Dieser hier ist ein <strong>Linkwood 1984, 27 y.o., 57%, Single Cask Collection, Bourbon Cask</strong>. Der Geruch ist ziemlich scharf. Meine erste Assoziation ist Holzleim, dann aber schnell Aprikose oder vielleicht auch Quitte. Mit Wasser eindeutig getrocknete Aprikosen. Der Geschmack ist scharf, schwer und wuchtig. Ledernoten lassen sich ausmachen, insgesamt geht es fast ein wenig in Richtung Sherryfass. Dieser Whisky vertrÃ¤gt durchaus Wasser (allerdings vorsichtig, denn zu viel lÃ¤sst ihn stark verlieren). Dann kommen Traubenschalen und Marzipan dazu und insgesamt wird er deutlich vertrÃ¤glicher, wenn auch weniger komplex. Die Beschreibung spricht zusÃ¤tzlich von Rumtopf, Zimt, kandierten FrÃ¼chten und Sandelholz, aber das kann keiner von uns am Tisch erriechen oder erschmecken. Zimt und Sandelholz finde ich sogar ziemlich absurd. Alles in allem ein guter Tropfen, der aber nicht ganz meinen Geschmack trifft. Um Stefan mit am Tisch zu zitieren: &#8222;Eher ein Whisky zum Studieren als zum GenieÃŸen.&#8220;</p>
<p>Zum Abschluss gibt es einen <strong>Glen Garioch 1991-2010, Batch 38, 54,7%</strong> aus der Small Batch Vintage Edition, die vor Ort im Destillierieshop vertrieben wird. Jetzt geht es wieder in die Richtung des GlenDronach, mit sehr viel Frucht (Orangenschale) in der Nase und ebenfalls einem leicht krautigen Geschmack, der letztlich in einen sÃ¼ÃŸlichen und cremigen Abgang Ã¼bergeht. Dazu gibt es hier aber ein paar leichte Rauchnoten. Mit Wasser wird er deutlich schmelziger und cremiger. Aufgrund der FassstÃ¤rke ist er natÃ¼rlich deutlich dominanter als der GlenDronach, verliert bei mir aber trotzdem im direkten Vergleich, wenn auch nur sehr knapp. Jedenfalls aber auch ein sehr schÃ¶ner und gut trinkbarer Whisky.</p>
<p>Damit waren wir auch schon wieder am Ende angelangt. Viel Zeit zum Austausch im Anschluss blieb diesmal nicht, da ich meinen Zug erwischen musste. Aber da wir wÃ¤hrend des Tastings schon mehrfach drauÃŸen beim Luftschnappen waren, hatten sich entsprechende Gelegenheiten schon vorher geboten.</p>
<p>Was mir dieses Mal sehr gut gefallen hat war die breite Streuung. Ich mag Abwechslung, auch beim Whisky, und die Kombination Cocktail -. Bourbon â€“ Single Malt fand ich deswegen auch sehr gelungen. Gerne Ã¶fter was in der Richtung! Wir sehen uns eh beim nÃ¤chsten Mal wieder.</p>
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