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	<title>Tormore &#8211; The Mindmachine</title>
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	<description>Skeptizismus, Whisky und Politik</description>
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		<title>96. Tasting von Munich Spirits &#8211; Anam na h-Alba Online</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2021 20:45:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir bleiben in der Reihe &#8222;Abfüller stellen Whiskys aus ihrer aktuellen Range vor&#8220;. Diesmal mit Tom von Anam na h-Alba, der uns sympathischerweise lauter durchaus bezahlbare Abfüllungen mitgebracht hat. Wobei mitgebracht einmal mehr verschickt heißt, denn auch dieses Tasting findet <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/96-tasting-von-munich-spirits-anam-na-h-alba-online"><span class="screen-reader-text">  96. Tasting von Munich Spirits &#8211; Anam na h-Alba Online</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2014/08/line-up-tasting-mai_2021-scaled.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2098" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2014/08/line-up-tasting-mai_2021-150x150.jpg" alt="Anam na h-alba" width="150" height="150"></a>Wir bleiben in der Reihe &#8222;Abfüller stellen Whiskys aus ihrer aktuellen Range vor&#8220;. Diesmal mit Tom von Anam na h-Alba, der uns sympathischerweise lauter durchaus bezahlbare Abfüllungen mitgebracht hat. Wobei mitgebracht einmal mehr verschickt heißt, denn auch dieses Tasting findet wieder remote per Zoom statt.</p>


<span id="more-1558"></span>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Badachro, Bad na h-Achlaise, 46.0%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir starten mit recht neuen Destillerie und gleichzeitig mit einer sprachlichen Herausforderung, die im Deutschen schnell ausgesprochen einen eher unfeinen Klang annimmt. Aber Akustik hin oder her, interessant ist ja vor allem der Inhalt des Glases. In der Nase finde ich wenig von den Früchten und Zitrusnoten aus den Tastingnotes, auch der dort erwähnte Rauch bleibt eher im Hintergrund. Dafür gibt es sehr deutlich Weinnoten. Da wir etwas später dazu gestoßen sind, bin ich mir nicht mehr sicher, ob der hier wirklich aus dem Weinfass kommt, auf dem Label steht nur was von &#8222;Tuscan Oak&#8220;. Aber die leicht rötliche Farbe legt die Vermutung zumindest nahe, dass es sich dabei um ein Weinfass gehandelt hat. Geschmacklich finden sich ebenfalls Traubenschalen, dazu kommt hier auch der bereits erwähnte Rauch, der sich aber recht dezent im Hintergrund hält. Einen langen Abgang gibt es nicht, es bleibt eine recht leichte Süße im Mund. Weinnoten im Whisky funktionieren bei mir oft ganz gut und das ist auch hier so. Der Badachro ist kein Überflieger, aber ein ausgesprochen angenehmer Trinkwhisky, bei dem man das leere Glas direkt wieder nachfüllen möchte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bladnoch, Anam na h-Alba, 13 Jahre, 56.5%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nummer zwei ist deutlich wuchtiger, mit Honig und cremiger, schwerer Süße in der Nase. Überreife Banane, Toffee und Sahnekonfekt. Im Glas verändert er sich aber auch recht schnell, erinnert zwischendrin an Haselnussgeist, bis sich dann die Cremigkeit verliert und grasigen Noten Platz macht. Im Mund lässt er die Muskeln spielen, der Alkohol ist deutlich spürbar. Die erwartete Süße bleibt allerdings aus, hier stehen fruchtige, aber klar herbe Noten deutlich im Vordergrund. Irgendwo darunter kann man die Vanillenoten des Bourbonfasses ausmachen. Auch der Abgang zieht Speichel und hinterlässt einen eher trockenen Mund. Bei den meisten kommt er sehr gut an, mir fehlt hier aber geschmacklich die Süße als Gegengewicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blair Athol, Anam na h-Alba, 11 Jahre, 59.9%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Blair Athol kommt ebenfalls aus dem Bourbonfass, präsentiert sich aber eher anders herum als der Bladnoch. Während der Geruch eher unspannend ist und auch einen Hauch Lösungsmittel mitbringt, zeigt der sich im Mund sehr schön rund und ausgewogen. Hier kommt genau die voluminöse Süße als Gegenspieler zu herber und würziger Kraft heraus. Ein bisschen Wasser bringt nochmal ein paar neue Nuancen heraus, insgesamt ist der für sein Alter schon recht komplex und macht mir richtig Spaß.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tormore, Anam na h-Alba, Ex-Bourbon, 12 Jahre, 62.3%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nochmal Bourbonfass, jetzt aber mit Marzipan, der Mandelkruste auf einem Kuchen und dazu eine frische, zitronige Schärfe als Kontrast. Im Mund wirkt er deutlich milder als der Alkoholgehalt es vermuten lassen würde, mit einer schönen Würzigkeit und ebenfalls einen ausgewogenen Spiel aus süßen und herben Noten. Das geht insgesamt in eine ähnliche Richtung wie beim Vorgänger, auch wenn hier in der Nase ganz andere Aromen drin sind. Aber auch hier: mundfüllend, schon recht komplex und macht ebenfalls richtig Laune.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Speyside Blend, Anam na h-Alba, 8 Jahre, 60.6%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Hälfte sind alles Abfüllungen, die in Sherryfässern reifen durften. Der erste firmiert unter dem Namen &#8222;Toll Wood&#8220;, dahinter dürfte sich aber ein Balvenie verbergen, der mittels Teaspooning anonymisiert worden ist. Gelagert als Quarter Cask in einem Amontillado Sherry Fass riecht man hier schon den deutlichen Unterschied. Holz und etwas Schwefel kommen klar heraus. Ich habe da irgendeine Fehlnote drin, die ich nicht festmachen kann, die mir dann aber auch den Geschmack verdirbt. Vielleicht liegt es am Keks, den ich in der Pause gegessen habe, aber dieser Whisky geht gerade gar nicht bei mir, den finde ich fast unangenehm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dailuaine, Anam na h-Alba, 12 Jahre, 54.8%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier gibt es ganz leicht schweflige Noten in der Nase, die aber diesmal durchaus nicht unangenehm sind. Dazu dann etwas Honig. Mit einem Olorosofass sind wir auch hier sind wir eher im Bereich trocken statt süß. Im Mund überrascht er mit einer leichten Rauchigkeit, die Assoziationen an Lagerfeuer weckt. Eindeutig besser als der Speyside, aber auch hier fehlt mir das Gegengewicht, alles in allem ist mir der zu einseitig herb.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strathmill, Anam na h-Alba, 9 Jahre, 58.1%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nochmal Sherry, nochmal etwas anders. Sind das Kirschnoten in der Nase? Jedenfalls geht es auch hier in die eher herbe Richtung. Hier steht die alte Ledercouch auf dem alten Teppich vor dem schweren Holzregal. Gefällt mir wieder etwas besser, aber wollen die herben einfach nicht so richtig bei mir zünden. Ich hoffe mal darauf, dass der letzte dann die Sache herausreißt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ardmore, Anam na h-Alba, 11 Jahre, 55.7%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tut er auch tatsächlich. Im Fass war Pedro Ximenez, also Sherry in der Variante pappsüß und das läuft mir dann auch wirklich besser rein. Kombiniert ist das hier mit Torf, was ja oftmals recht gut funktioniert. So ist das auch hier. Das ist nicht wahnsinnig spektakulär, aber durchaus fein, rund und gut trinkbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt muss ich sagen, dass meine Sensorik in der zweiten Hälfte des Tastings etwas zu wünschen übrig gelassen hat. Für viele war die Corona-Zeit eine Zeit erhöhten Alkoholkonsums, bei mir was das allerdings eher nicht so. Die Fassstärken machen mir diesmal offenbar etwas zu schaffen. Das lag dann aber wohl eher an mir als an den Whiskys. Vor allem die erste Hälfte wusste durchaus zu gefallen, da überlege ich gerade noch, ob ich die noch anschaffen werde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke an Tom und an Marco für das Tasting! </p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>
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		<title>71. Whiskytasting von Munich Spirits &#8211; Messevortasting zur Finest Spirits mit der Villa Konthor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Feb 2018 20:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Abend vor der Finest Spirits findet jedes Jahr ein Tasting statt, bei dem einer der Aussteller sein Messesortiment fÃ¼r Munich Spirits schon mal vorstellt. Das hat fÃ¼r die Teilnehmer den Vorteil, das Sortiment in Ruhe durchtesten zu kÃ¶nnen. Bei <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/71-whiskytasting-von-munich-spirits-messevortasting-zur-finest-spirits-mit-der-villa-konthor"><span class="screen-reader-text">  71. Whiskytasting von Munich Spirits &#8211; Messevortasting zur Finest Spirits mit der Villa Konthor</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend vor der <a href="http://www.finest-spirits-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener">Finest Spirits</a> findet jedes Jahr ein Tasting statt, bei dem einer der Aussteller sein Messesortiment fÃ¼r <a href="http://www.munich-spirits.de/" target="_blank" rel="noopener">Munich Spirits</a> schon mal vorstellt. Das hat fÃ¼r die Teilnehmer den Vorteil, das Sortiment in Ruhe durchtesten zu kÃ¶nnen. Bei Gefallen fÃ¼hrt das zu entsprechende Mundpropaganda auf der Messe, was dem Aussteller sicher auch nicht schadet. Diesmal war das Robin Pitz von der <a href="http://www.villakonthor.de" target="_blank" rel="noopener">Villa Konthor</a> in Limburg, der uns vor ein paar Jahren schon mal beehrt hatte. Die SpezialitÃ¤t der Villa Konthor sind neben den eigenen AbfÃ¼llungen die Kombination derselben mit exklusiven Schokoladen aus der kleinen <a href="http://www.konditorei-vogel.de" target="_blank" rel="noopener">Manufaktur von Andreas Vogel</a> aus Braunfels. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass beides fÃ¼r sich allein schon Ã¼berzeugen kann. Richtig spannend wird es aber durch die Kombination, die oftmals unerwartetes zu Tage bringt. Ich bin nun an sich gar nicht mal der groÃŸe Schokoladenfan, aber hier finden sich doch immer wieder tolle Sachen.</p>
<h3><span id="more-1930"></span><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/clynelish.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1932" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/clynelish-150x150.jpg" alt="Clynelish" width="150" height="150" /></a>Clynelish bottled for Villa Konthor, 9 Jahre, 51,4%, Bourbon Cask, mit Bharata Schokolade</h3>
<p>Der Einsteiger klingt auf dem Blatt nach einem recht typischen Vertreter aus den Highlands. Genau so gibt er sich dann auch. Er startet mit viel reifer Frucht, GummibÃ¤rchen und Weinnoten im Geruch. Mit vollmundiger Frucht und Vanille geht es auch im Mund weiter, der mittellange Abgang bekommt eine malzige SÃ¼ÃŸe. Das finde ich allein schon sehr ansprechend, mit dem Whisky kÃ¶nnte ich gut einen Abend verbringen, ohne das mir viel fehlen wÃ¼rde.<br />
Die Bharata ist eine Vollmilch-Schokolade mit Pfeffer und Curry. Die GewÃ¼rze Ã¼berwiegen hier klar die SÃ¼ÃŸe, was ich ganz angenehm finde. FÃ¼r die Kombination mit dem Whisky muss man einen groÃŸen Schluck nehmen, sonst kommt der Clynelish nicht gegen die Schokolade an. Dann aber ergibt das eine gute Kombination aus FrÃ¼chten und GewÃ¼rzen, die dem Schotten einen asiatischen Touch verleiht.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tobermory12_.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1933" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tobermory12_-150x150.jpg" alt="Tobermory 12" width="150" height="150" /></a>Tobermory, 12 Jahre, Manzanilla Finish, 46,3%, mit Muskat Tanimbar Schokolade</h3>
<p>Tobermory bringt gerade eine Serie von sechs AbfÃ¼llungen mit verschiedenen Nachreifungen heraus. Kauft man alle zusammen, kann man an einer Verlosung Ã¼ber einen 42jÃ¤hrigen Tobermory teilnehmen. Ob der Plan nun allgemein aufgeht, kann ich nicht sagen. Ich werde an diesem Abend eher nicht angefixt. Hier nun ist das Finish in einem Fass geschehen, in dem Manzanilla &#8211; also trockener Sherry &#8211; gereift hat. Die Farbe ist dementsprechend dunkel, der Geruch wuchtig und beinahe medizinisch, mit Erde und Leder und viel bitteren Noten. Der Geschmack ist sehr eigen. Zwar erinnern Schwefelnoten an das Sherryfass, dazu gibt es aber noch etwas ziemlich ungewÃ¶hnliches, das wir nicht so ganz deuten kÃ¶nnen. &#8222;Quarkig&#8220; beschreibt es noch am ehesten. Der Abgang ist relativ kurz und sehr trocken. Das ist nicht uninteressant, aber kaufen wÃ¼rde ich den wohl kaum, Verlosung hin oder her. Das gilt auch fÃ¼r die Schokolade. Muskat im KartoffelpÃ¼ree ist ein Muss, in der Schokolade fÃ¤llt das fÃ¼r mich auch eher unter interessant als unter Hochgenuss. Die Kombination aus beiden funktioniert dann allerdings Ã¼berraschend gut. Hier gewinnen die spannenden Aspekte von beiden und so macht das auch durchaus SpaÃŸ.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/westport.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1934" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/westport-150x150.jpg" alt="Westport" width="150" height="150" /></a>Westport Blended Malt bottled for Villa Konthor, 2006, 11 Jahre, Refill Sherry Cask, 52,5%, mit Taj Mahal Schokolade</h3>
<p>Offiziell ist der Westport ein Blended Malt, tatsÃ¤chlich ist es ein Single Malt von Glenmorangie, dem eine winzige Menge Glen Moray hinzugefÃ¼gt wurde. Der Grund dafÃ¼r ist, dass dieser fÃ¼r die Verwendung in Blends verkauft wurde und man verhindern will, dass der KÃ¤ufer ihn unter dem groÃŸen Namen weiterverkauft.</p>
<p>Die erste Nase erinnert unangenehm an LÃ¶sungsmittel, aber das verfliegt sehr schnell und macht Platz fÃ¼r Zitrusnoten und etwas GewÃ¼rz. Im Mund ist er erst leicht scharf, dann folgt voluminÃ¶se Frucht, die in einem mittellangen, warmen Abgang endet. Das gefÃ¤llt mir Ã¤hnlich wie beim Clynelish schon alleine sehr gut, der Westport wirkt dabei aber schon deutlich reifer. Die Taj Mahal ist eine Zartbitterschokolade mit 70% Kakao und gestoÃŸenen Kaffeebohnen drin. Beides zusammen entwickelt sich vÃ¶llig anders. Espresso mit Zitrone wird ja gern mal als Katermittel empfohlen. Probiert hab ich das noch nicht, aber daran muss ich spontan denken, wobei das jetzt unangenehmer klingt, als es tatsÃ¤chlich ist. Trotzdem wÃ¼rde ich den Westport im Zweifel eher alleine trinken. Neben dem Clynelish kommt der hier in die engere Wahl fÃ¼r eine Messeanschaffung.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/caolila.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1935" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/caolila-150x150.jpg" alt="Caol Ila" width="150" height="150" /></a>Caol Ila Signatory, 2007, 10 Jahre, Bourbon Barrel, 46%, JubilÃ¤umswhisky der Villa Konthor, mit Maldon Sea Side Schokolade</h3>
<p>Rauchiger Whisky und salzige Schokolade war beim letzten Mal schon ein Highlight, wir sind also gespannt. Der Caol Ila gibt sich sehr rauchig aber wenig torfig. Viel kalter Rauch in der Nase, aber Ã¼berraschend mild im Geschmack, wobei auch hier der Rauch dominiert. Dahinter findet sich noch ein bisschen Frucht, bis dann ein klarer Abgang kommt, bei dem der Rauch aber bis zum Ende stehen bleibt. Insgesamt eher straight und ausgewogen als komplex.<br />
Die Maldon Sea Side ist eine helle Vollmilchschokolade mit Karamell, NÃ¼ssen und eben Salz. Selbiges hÃ¤lt sich zwar eher im Hintergrund, fÃ¼hrt aber durchaus zu dem Verlangen, immer wieder ein StÃ¼ck nachzulegen. Zusammen mit dem Whisky wird das Salz deutlicher und auch diesmal ist die Verbindung mit dem Rauch absolut top. Hier kommen noch die NÃ¼sse obendrauf, was dem Ganzen nochmal einen Kick gibt. Enormer Suchtfaktor!</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tormore.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1936" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tormore-150x150.jpg" alt="Tormore" width="150" height="150" /></a>Tormore bottled for Villa Konthor, 21 Jahre, Bourbon Cask, 47,6%</h3>
<p>Nach der Essenspause gibt es keine Schokoladen mehr, dafÃ¼r aber exklusivere Whiskys. Wir starten mit einem Tormore, der wieder in eine Ã¤hnliche Richtung geht wie Clynelish zu Beginn. Viel rote FrÃ¼chte, ein wenig WÃ¼rze und ein sehr schÃ¶ner cremiger Schmelz mit einem langen Abgang. Da gibt es wenig zu meckern, diese Richtung ist seit einiger Zeit so ziemlich genau mein Ding. Allerdings hab ich auch schon ein paar Flaschen aus der Ecke im Regal stehen.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tobermory22.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1937" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tobermory22-150x150.jpg" alt="Tobermory 22" width="150" height="150" /></a>Tobermory, 22 Jahre, Port Finish, 46,3%</h3>
<p>Noch eine AbfÃ¼llung aus der Tobermory-Serie, die mich allerdings genau so wenig Ã¼berzeugen kann wie der in der ersten Runde. Man kann Traubenschalen und dezenten Wein riechen, was beim Portfass keine groÃŸe Ãœberraschung ist. Geschmacklich gibt es eher herbe, trockene WÃ¼rze als sÃ¼ÃŸe Noten, was den Whisky stÃ¤rker wirken lÃ¤sst, als er ist. Auch im Abgang bleibt er trocken, spÃ¤t kommen dann wieder die Trauben raus. Der hat sicher seine Fans, ich werde aber keiner.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/glenrothes.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1938" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/glenrothes-150x150.jpg" alt="Glenrothes" width="150" height="150" /></a>Glenrothes bottled for Villa Konthor, 1997, 19 Jahre, Sherry Butt, 50,3%</h3>
<p>Dunkle Farbe, Kaffee und Leder in der Nase, da wird das Sherryfass nicht verheimlicht. Auch im Mund dominieren schokoladige, tiefe SÃ¼ÃŸe, die in einen leicht bitteren, malzigen Abgang Ã¼bergeht. Durchaus gelungen, aber mir ist der Sherry hier zu dominant.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/islaysouth.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1939" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/islaysouth-150x150.jpg" alt="Islay South Shore" width="150" height="150" /></a>Islay South Shore bottled for Villa Konthor, 2007, 10 Jahre, Bourbon Cask, 59,9%, JubilÃ¤umswhisky der Villa Konthor</h3>
<p>Drin ist ein Lagavulin, draufschreiben darf man das aber nicht. Im Gegensatz zum Caol Ila gibt es hier viel Torf statt Rauch, der Schwarzwald lÃ¤sst aber trotzdem grÃ¼ÃŸen. Im Mund hat er viel Power, Meer und Seetang kommen raus. Ein Whisky fÃ¼r den Sessel vor dem Kamin wenn drauÃŸen der Ozean gegen die Klippen donnert.</p>
<p>Feine Sachen dabei und die Sache mit der Schokolade gibt dem Ganzen einen besonderen Kick. Lustigerweise haben mich heute die gÃ¼nstigsten AbfÃ¼llungen am meisten Ã¼berzeugt. Allerdings sind die Preise fÃ¼r die AbfÃ¼llungen der Villa Konthor grundsÃ¤tzlich in einem sehr fairen Rahmen. Ich freu mich schon aufs nÃ¤chste Mal!</p>
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		<title>52. Whiskytasting von Munich Spirits &#8211; Weihnachtstasting</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2016 20:34:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diesen Bericht muss ich nachtragen. Im Dezember, als dieses Tasting eigentlich statt gefunden hab, bin ich erst nicht dazu gekommen und hab ich ihn dann vergessen. Unter den Tisch fallen soll er aber nicht, deswegen sei er hiermit nachgeholt. Manche <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/52-whiskytasting-von-munich-spirits-weihnachtstasting"><span class="screen-reader-text">  52. Whiskytasting von Munich Spirits &#8211; Weihnachtstasting</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Diesen Bericht muss ich nachtragen. Im Dezember, als dieses Tasting eigentlich statt gefunden hab, bin ich erst nicht dazu gekommen und hab ich ihn dann vergessen. Unter den Tisch fallen soll er aber nicht, deswegen sei er hiermit nachgeholt.</em></p>
<p><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0084.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1687 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0084-150x150.jpg" alt="Weihnachtstasting" width="150" height="150" /></a>Manche schwÃ¶ren auf Grog gegen ErkÃ¤ltungen. Meiner Erfahrung nach ist Alkohol bei Krankheit allerdings eher kontraproduktiv. In jedem Fall sind ErkÃ¤ltungen kontraproduktiv bei Alkohol &#8211; zumindest wenn man riechen und schmecken mÃ¶chte, was man im Glas hat. Mein Sohn hat mit fiesem Husten und Schnupfen angefangen, meine Frau hat nachgezogen (und musste deswegen auch absagen), meine AbwehrkrÃ¤fte hatten zuerst noch standgehalten. Das war mir gerade bei diesem Tasting wichtig, denn zu Gast war mit der <a href="http://www.singlecaskcollection.at" target="_blank">Single Cask Collection</a> aus Ã–sterreich einer meiner bevorzugten AbfÃ¼ller. Am Tag des Tastings haben sie dann aber letztlich doch den geordneten RÃ¼ckzug angetreten, weswegen die Sensorik im Laufe des Abends leider abgebaut hat. Hier nun also meine etwas eingeschrÃ¤nkte Sicht.<span id="more-1683"></span></p>
<p>Wie bereits erwÃ¤hnt wollte ich dieses Tasting nicht versÃ¤umen. Die Entwicklung im Bereich Whisky macht ja immer weniger SpaÃŸ. Die Nachfrage zieht weltweit nach wie vor an und die Destillerien kommen mit dem Liefern nicht mehr nach. Als Konsequenz hauen sie ihren Stoff immer jÃ¼nger raus, verzichten dabei aber auf Altersangaben und geben ihren AbfÃ¼llungen stattdessen lieber blumige Namen und im gleichen Zug auch satt hÃ¶here Preise. Sprich: die Standards werden schlechter und teurer. Der richtig geile Stoff wird gleichzeitig nicht nur seltener, sondern ist Ã¼berwiegend nur noch fÃ¼r Summen zu haben, die jenseits meines persÃ¶nlichen Budgets liegen. Es gibt demzufolge immer weniger, das ich mir mit SpaÃŸ und Genuss ins Regal stellen mag. Dass inzwischen die ersten unabhÃ¤ngigen AbfÃ¼ller den Laden dicht machen, weil sie keine brauchbaren FÃ¤sser zu vertretbaren mehr erhalten, macht es nicht besser.</p>
<p>Eine der groÃŸen Ausnahmen ist fÃ¼r mich die Single Cask Collection aus Ã–sterreich. Nicht nur, weil die AbfÃ¼llungen Ã¼ber die gesamte Range ausnahmslos einen hohen QualitÃ¤tsanspruch haben. Sondern vor allem auch, weil man sie hier nach wie vor noch zu vertretbaren Preisen bekommt. Zwar merkt man auch hier, dass die Fasspreise angezogen haben. Aber wenigstens wird hier von Seiten des AbfÃ¼llers kein Phantasiebonus draufgeschlagen. Hier kauf ich also nach wie vor ein.</p>
<p><strong><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0077.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1688 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0077-150x150.jpg" alt="Teeling" width="150" height="150" /></a>Runde 1 &#8211; Teeling, Single Cask Collection, 13 Jahre, 54,2%</strong><br />
Irische Whiskeys bekommt man kaum in FassstÃ¤rke, was diesen hier aus dem Bourbon Hogshead schon mal zu einer Besonderheit macht. Sehr schÃ¶n in der Nase, mit GrÃ¼nem Apfel, etwas Honig und mit ein paar Tropfen Wasser noch gerÃ¶steten NÃ¼ssen. Der Geschmack ist der FassstÃ¤rke entsprechend krÃ¤ftig, dabei aber nicht alkoholisch, mit deutlichen Fruchtnoten in Richtung Apfel und Birne, die in einen mittellangen, malzigen Abgang ausklingen. Insgesamt eher sommerlich, aber schon genau meine Richtung. Mein einziger Kritikpunkt wÃ¤re, dass der Abgang einen Tick lÃ¤nger sein kÃ¶nnte, aber das ist wohl auch dem Alter geschuldet.</p>
<p><strong><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0078.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1689 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0078-150x150.jpg" alt="Bladnoch" width="150" height="150" /></a>Runde 2 &#8211; Bladnoch, Single Cask Collection, 21 Jahre, 51,9%</strong><br />
Diese AbfÃ¼llung gibt es aktuell nicht mehr, das war ein Reserve, die nur auf Wunsch von Marco nochmal ins Tasting gekommen ist. Der Bladnoch wurde in mehreren BourbonfÃ¤ssern gelagert und Ã¼berrascht mich geruchlich mit Noten, die leicht an Wein erinnern. Dazu gibt es Gras und nach einiger Zeit etwas Met. Auch im Mund schmeckt er erstmal krautig. Der Geschmack kommt insgesamt eher spÃ¤t und ist relativ komplex, ohne dass eine Komponente deutlich herausstechen wÃ¼rde. Im Abgang wird er leicht bitter und trocken, ganz spÃ¤t erinnert das an Weingummi. Vermutlich ist der richtig gut, aber mit leicht angeschlagener Nase Ã¼berfordert der mich leider gerade.</p>
<p><strong><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0079.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1690 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0079-150x150.jpg" alt="Tormore" width="150" height="150" /></a>Runde 3 &#8211; Tormore, Single Cask Collection, 20 Jahre, 53,1%</strong><br />
Die Tastingnotes von SCC sprechen von &#8222;viel frischen FrÃ¼chten, Aprikose und Apfel vielleicht&#8220;. Ich riech die nicht und die anderen am Tisch auch nicht. Meine Assoziationen gehen eher in Richtung GewÃ¼rze (KÃ¼mmel?) oder Leder, weswegen die Frage aufkommt, ob wir hier wirklich den beschriebenen Whisky im Glas haben. Der Geschmack ist herb, krÃ¤ftig und etwas holzig, im Abgang kommt eine malzige SÃ¼ÃŸe durch. SchÃ¶ne Kombination aus eigenem Charakter und Trinkbarkeit, kann ich mir sehr gut am spÃ¤ten Abend in einer gemÃ¼tlichen Bar vorstellen.</p>
<p><strong> <a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0080.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1692 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0080-150x150.jpg" alt="IMG_0080" width="150" height="150" /></a>Runde 4 &#8211; Longmorn, Single Cask Collection, 23 Jahre, 52,1%</strong><br />
Ich hab nicht nur einmal erwÃ¤hnt, dass Longmorn eine alte, verlorene Liebe von mir ist. Da muss ich immer probieren, um vielleicht etwas zu finden, was an die ehemalige 15jÃ¤hrige OriginalabfÃ¼llung erinnert. Im Glas muss erst mal die Assoziation zu LÃ¶sungsmittel verfliegen, was auch schnell passiert. Danach gibt es einen voluminÃ¶sen Geruch mit TrockenfrÃ¼chten, Kokos und einem Hauch Marzipan. Das ist schon mal super. Der Geschmack ist krÃ¤ftig und wÃ¤rmend, ebenfalls mit TrockenfrÃ¼chten und dunkler Schokolade. Mit etwas Wasser bekommt er auch eine Schmelzigkeit, die genau in die Richtung der alten OA geht. Dahinter kommt ein langer Abgang mit einer Ledercouch im englischen Herrenzimmer, die ganz zum Schluss in einen sÃ¼ÃŸen Nachhall Ã¼bergeht. Super! Der kommt heute Abend mit mir nach Hause!</p>
<p><strong><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0081.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1693 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0081-150x150.jpg" alt="Springbank" width="150" height="150" /></a>Runde 5 &#8211; Springbank, OB for Hanseatische, 1996, Amontillado Sherry Cask # 256, 56%</strong><br />
Die Ã–sterreicher mussten zur Essenspause leider den Heimweg antreten, deswegen gab es nach dem Essen noch ein paar andere AbfÃ¼llungen. Allerdings spÃ¼re ich jetzt auch deutlich die SchleimhÃ¤ute und kÃ¤mpfe deswegen ziemlich damit, noch halbwegs brauchbares zu erschmecken. Dieser Springbank war sehr deutlich im Sherryfass &#8211; soweit ist das einfach &#8211; und zwar in einem, das nicht nur wenig Schwefel enthalten hat, sondern vor allem auch einen eher herben als sÃ¼ÃŸen Sherry. Die SÃ¼ÃŸe fehlt auch im Geschmack, der dafÃ¼r krÃ¤ftige Ledernoten bringt. Diese Kraft bleibt auch im Abgang erhalten. Insgesamt eher rau als zart, dabei aber sehr stimmig und mit gut eingebautem Sherry, der den Springbank nicht erdrÃ¼ckt. GefÃ¤llt mir.</p>
<p><strong><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0082.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1694 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0082-150x150.jpg" alt="Mortlach" width="150" height="150" /></a>Runde 6 &#8211; Mortlach, Signatory Vintage, 18 Jahre, Sherry Cask #2651, 59,6%</strong><br />
Hier ist die erste Assoziation kein Sherry, sondern (Ã¤hnlich wie beim Longmorn) erstmal LÃ¶sungsmittel. Er braucht etwas Zeit im Glas, bis er typischer wird. Dabei geht auch der hier in die Richtung krÃ¤ftig und wÃ¼rzig statt sÃ¼ÃŸ. Diesmal gibt es auch deutliche Schwefelnoten. Dadurch wirkt er insgesamt noch ruppiger als der Springbank. Im Abgang meine ich noch Zitrone zu erahnen, aber viel geht bei mir leider nicht mehr.</p>
<p><strong><a href="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0083.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1695 size-thumbnail" src="http://www.negatron.de/wp-content/uploads/2016/02/IMG_0083-150x150.jpg" alt="Laphroaig" width="150" height="150" /></a>Runde 7 &#8211; Laphroaig, Malts of Scotland, 10 Jahre, Sherry Butt #15, 55,5%</strong><br />
Wenn es noch einen Whisky gibt, der jetzt noch durchkommt, dann ein Laphroaig. Nicht irgendeiner, sondern laut Marco (von dem diese Flasche stammt) der beste, den er je im Glas hatte. In der Nase wenig Ã¼berraschend Torf, dazu kalter Rauch. Das erinnert an einen ausgebrannten Grill. Der Geschmack ist krÃ¤ftig, aber gleichzeitig auch sehr rund, der Sherry kommt mit rein. Dahinter ein langer, langsamer Abgang in Richtung SÃ¼ÃŸe, bei der der Rauch aber immer wahrnehmbar bleibt. Vermutlich wirklich richtig geiler Stoff, den ich aber nur noch erahnen kann.</p>
<p>Trotz der eingeschrÃ¤nkten Wahrnehmung ein feiner Abend, bis nach Hause hab ich es immerhin noch geschafft. Besonderer GruÃŸ und Dank geht nach Ã–sterreich!</p>
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