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	<title>Ardmore &#8211; The Mindmachine</title>
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	<description>Skeptizismus, Whisky und Politik</description>
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		<title>103. Tasting von Munich Spirits &#8211; Ullis Privatbestände</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2022 16:05:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
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					<description><![CDATA[2022 und wir treffen uns immer noch online für die Tastings. Diesmal kommt die gesamte Range aus den privaten Beständen von Ulli, der sonst als Gast dabei ist. So viel sei vorweggenommen, er hat einiges gefunden, was sich nicht nur <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/103-tasting-von-munich-spirits-ullis-privatbestaende"><span class="screen-reader-text">  103. Tasting von Munich Spirits &#8211; Ullis Privatbestände</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;">2022 und wir treffen uns immer noch online für die Tastings. Diesmal kommt die gesamte Range aus den privaten Beständen von Ulli, der sonst als Gast dabei ist. So viel sei vorweggenommen, er hat einiges gefunden, was sich nicht nur sehen, sondern auch schmecken lassen kann.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"><span id="more-2126"></span></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"> </p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"><span style="font-weight: bold;"><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/glengarioch.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2127" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/glengarioch-150x150.jpg" alt="Glen Garioch" width="150" height="150" /></a>Glen Garioch, 34yo 1984/2019 &#8211; Hand selected for Brühler Whiskyhaus, 44,0%</span></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;">Wir starten mit einem Whisky aus einer Zeit, in der einige Destillen noch nicht so professionell gearbeitet haben wie es heute Standard ist. Es kam durchaus vor, dass Reste von Seifenlauge nach dem Reinigen der Anlagen im Whisky gelandet sind. Oder die Seifenlaugebewusst zugesetzt wurde, wenn die Maische zu stark geschäumt hat. Hin wie her, den Abfüllungen von Glen Garioch aus dieser Zeit wird nachgesagt, seifige Noten aufzuweisen. Auch bei diesem hier, bei dem die Bewertungen aus der Whiskybase über eine beachtliche Spanne von 50 bis 93 Punkten gehen. In der Tastingrunde sind die Meinungen eher verhalten, die meisten schätzen zwar den Geruch, weniger aber den Geschmack. Mir geht es tatsächlich eher andersherum. Trotz längerer Zeit im Glas finde ich den nicht so richtig spannend. Wenn man die Nase tief ins Glas hält (wozu die meine durchaus gut geeignet ist), hat man vor allem stechende Schärfe. Ansonsten kann man die Eichennoten vom Fass riechen, dahinter Getreide und undefinierte Fruchtnoten.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;">Im Mund schmeckt er heller und frischer als erwartet. Herbe Noten stehen im Vordergrund, die sich bis zum mittellangen Abgang in getreidige, malzige Süße verwandeln. Seife finde ich weder im Mund noch in der Nase. Kein Highlight, aber schon ein gefälliger Tropfen.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"> </p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"><span style="font-weight: bold;"><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/auchentoshan.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-2128" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/auchentoshan-150x150.jpg" alt="Auchentoshan" width="150" height="150" /></a>Auchentoshan 24yo Rare Cask by Blackadder, 55,8%</span></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;">Der zweite geht direkt in eine völlig andere Richtung. Das erste was auffällt, sind die vielen deutlich sichtbaren Sedimente aus dem Fass, die in der Flasche und dann auch im Glas schwimmen. Der Whisky wurde ungefiltert direkt aus dem Fass gezogen, da kommt eben alles mit, was sich so gelöst hat. Allerdings bleiben bei diesem Verfahren auch Aromen erhalten, die einer Filterung normalerweise zum Opfer fallen. Die bringen hier einen extrem eigenständigen Whisky ins Glas. Der erste Riecher bringt viel Lösungsmittel, das aber schnell verfliegt. Mächtige und ganz eigene süße Noten nach Bittermandel, Honig und Lakritz kommen danach. Auch geschmacklich hab ich noch nichts getrunken, was ähnlich wäre. Eine ganz eigenwillige Süße, die ich nicht so richtig kategorisieren kann. Im Abgang erinnert das sehr an Met und Waldhonig. Viele sind sehr angetan, ich finde ihn eher interessant als begeisternd.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"> </p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"><span style="font-weight: bold;"><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/glenmorangie.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2129" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/glenmorangie-150x150.jpg" alt="Glenmorangie" width="150" height="150" /></a>Glenmorangie Signet, OB, 46,0%</span></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;">Glenmorangie hat bei den Freaks keinen besonders guten Ruf, weil sie mit ihren Whiskys, die prinzipiell in Trinkstärke abgefüllt sind, eher den Massenmarkt bedienen. Für mich haben sie diesen Ruf aber zu unrecht. Auch wenn das mit dem Mainstream stimmt, ist die Qualität aus meiner Sicht durchgehend hoch. Der zehnjährige ist die geschmackliche Referenz, auf deren Basis allen anderen Abfüllungen über die Fässer eigene und andere Noten dazu gegeben werden. Das Fassmanagement ist auf einem durchgehend hohen Niveau, ich hab da noch keinen Ausfall wahrgenommen. Keiner der Whiskys in ihrer Range ist dabei sensationell, aber alle sind durch die Bank absolut ordentlich.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;">Beim Signet wird das Malz sehr stark geröstet, um ihm kräftige Kaffee- und Schokoladennoten zu geben. Über das Alter schweigt Glenmorangie sich aus, vermutlich variiert das auch von Abfüllung zu Abfüllung, da der Fokus auf einem bestimmten Geschmack liegt, den man immer wieder neu aus den verschiedenen Chargen zusammenbauen muss, um ihn konstant zu halten. Es dürften sich aber schon einige ältere Jahrgänge darin finden. Das Ergebnis ist vor allem sehr sehr rund und gefällig. Absolut keine Fehlnoten, weder in der Nase noch im Mund. Schokolade und Kaffee kommen deutlich raus, der Signet ist wärmend und mild und trotz 46% voluminös und mundfüllend. Wäre der Preis nicht so sportlich, wäre das ein Whisky, der oft bei mir im Glas landen würde. Wirklich falsch wäre der bei keiner Gelegenheit.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"> </p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"><span style="font-weight: bold;"><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/glengoyne.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-2130" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/glengoyne-150x150.jpg" alt="Glengoyne" width="150" height="150" /></a>Glengoyne 17yo 2002/2020 &#8211; Duncan&#8217;s Dram, 57,3%</span></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;">Das Fass, das zu Ehren des stellvertretenden Brennereimanagers Duncan McNicoll abgefüllt wurde, der im Januar 2020 in den Ruhestand ging, war ganz offensichtlich ein Sherryfass. Die Nase sitzt direkt auf einem alten Ledersofa. Es gibt ein kleines bisschen Schwefel, aber genau so viel, um den Geruch spannend zu machen und nicht zu stören. Auch im Mund hat er gerade das richtige Maß an Ecken und Kanten, um ihn insgesamt rund und gefällig zu halten, aber eben auch vor Langeweile zu bewahren. Die Sherrynoten überdecken den Whisky nicht, sondern haben genau das richtige Maß. Bis zum Abgang gibt es ein Spiel zwischen herben und süßen Noten. Richtig toll! Genau so müssen Sherryabfüllungen sein.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"> </p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"><span style="font-weight: bold;"><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/glentauchers.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2131" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/glentauchers-150x150.jpg" alt="Glentauchers" width="150" height="150" /></a>Glentauchers 10yo 2008/2019 by Scotch Single Malt Circle, 63,2%</span></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;">Maggie Miller wählt für den Scotch Single Malt Circle immer wertige Whiskys aus. Da macht dieser keine Ausnahme. Insgesamt geht er in eine ähnliche Richtung wie der Glengoyne zuvor. Insgesamt ist er etwas herber und aufgrund des Alkoholanteils auch deutlich wuchtiger. Allerdings ist er trotzdem auch ohne Wasser sehr gut trinkbar, was ich immer sehr faszinierend finde. Ich könnte mich nur sehr schwer zwischen den beiden entscheiden, das Niveau ist hier wirklich sehr hoch.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"> </p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"><span style="font-weight: bold;"><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/ardmore.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-2132" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/ardmore-150x150.jpg" alt="Ardmore" width="150" height="150" /></a>Ardmore 25yo, OB, 51,4%</span></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;">Nach einer kurzen Pause gehen wir jetzt zu den rauchigen über. Erstmal dezent, Ardmore ist eben nicht auf Islay. Auffällig sind neben dem Rauch, der eher an kalte Asche erinnert als an Torfinferno, die deutlichen Kirschnoten. Im Mund ist die Frucht dann eher Zitrus. Insgesamt erinnert mich der Charakter sehr an Caol Ila, wobei die meistens die Regler deutlich weiter aufdrehen. Das hier ist vor allem sehr süffig und elegant und weiß damit durchaus zu gefallen.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"> </p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"><span style="font-weight: bold;"><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/caolila.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2133" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/caolila-150x150.jpg" alt="Caol Ila" width="150" height="150" /></a>Caol Ila 17yo 1990/2008 Mission Gold by Murray McDavid, 52,5%</span></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;">Da haben wir ihn ja schon, den Caol Ila. Die Fässer für diesen hier wurden von Jim McEwan ausgesucht, was durchaus auf ein gelungenes Ergebnis tippen lässt. Der Charakter ist tatsächlich ähnlich wie beim Ardmore, aber sehr massiver. Quasi wie Ardmore-Konzentrat. Diese Wucht verebbt allerdings auch sehr schnell. Hier macht sich das geringere Alter bemerkbar. 17 Jahre sind jetzt nicht gerade jung, aber der Abgang fällt im Vergleich zum Vorgänger eben doch überraschend und auch etwas enttäuschend kurz aus. Kein schlechter Tropfen, aber ich würde dem Ardmore doch recht klar den Vorzug geben.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"> </p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"><span style="font-weight: bold;"><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/bowmore.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-2134" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2022/04/bowmore-150x150.jpg" alt=" Bowmore" width="150" height="150" /></a>Bowmore The Devil&#8217;s Casks – Limited Release III, OB, 56,7%<br /></span>Den Abschluss macht die völlig zu Recht beliebte Kombination aus Torf und Sherry. Die erste Nase bringt Möbelpolitur, aber das verfliegt schnell. Hier wird das dicke Ledersofa mit dem offenen Kamin kombiniert. Dahinter stehen süßliche Noten. Ob es die Veilchen in der Vase sind, die Bowmore gern nachgesagt werden? Geschmacklich wird hier jetzt auch aus allen Rohren gefeuert. Wuchtig und massiv, erst mit schweren Noten von Kaffee und dunkler Schokolade, dann im langen Abgang eine nicht weniger schwere Süße von reifen Datteln. Es bleibt bis zum Schluss massiv und voluminös. Von dem her der perfekte Whisky auf dieser Position, denn danach kann kaum noch was kommen.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"> </p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;">Platz 1 auf dem Treppchen teilen sich bei mir Glengoyne und Glentauchers. Der Rest war aber auch nicht ohne. Vielen Dank, Ulli! Hat Spaß gemacht. Irgendwann vielleicht auch mal wieder live.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;"> </p>
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		<title>96. Tasting von Munich Spirits &#8211; Anam na h-Alba Online</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2021 20:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir bleiben in der Reihe &#8222;Abfüller stellen Whiskys aus ihrer aktuellen Range vor&#8220;. Diesmal mit Tom von Anam na h-Alba, der uns sympathischerweise lauter durchaus bezahlbare Abfüllungen mitgebracht hat. Wobei mitgebracht einmal mehr verschickt heißt, denn auch dieses Tasting findet <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/96-tasting-von-munich-spirits-anam-na-h-alba-online"><span class="screen-reader-text">  96. Tasting von Munich Spirits &#8211; Anam na h-Alba Online</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2014/08/line-up-tasting-mai_2021-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2098" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2014/08/line-up-tasting-mai_2021-150x150.jpg" alt="Anam na h-alba" width="150" height="150"></a>Wir bleiben in der Reihe &#8222;Abfüller stellen Whiskys aus ihrer aktuellen Range vor&#8220;. Diesmal mit Tom von Anam na h-Alba, der uns sympathischerweise lauter durchaus bezahlbare Abfüllungen mitgebracht hat. Wobei mitgebracht einmal mehr verschickt heißt, denn auch dieses Tasting findet wieder remote per Zoom statt.</p>


<span id="more-1558"></span>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Badachro, Bad na h-Achlaise, 46.0%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir starten mit recht neuen Destillerie und gleichzeitig mit einer sprachlichen Herausforderung, die im Deutschen schnell ausgesprochen einen eher unfeinen Klang annimmt. Aber Akustik hin oder her, interessant ist ja vor allem der Inhalt des Glases. In der Nase finde ich wenig von den Früchten und Zitrusnoten aus den Tastingnotes, auch der dort erwähnte Rauch bleibt eher im Hintergrund. Dafür gibt es sehr deutlich Weinnoten. Da wir etwas später dazu gestoßen sind, bin ich mir nicht mehr sicher, ob der hier wirklich aus dem Weinfass kommt, auf dem Label steht nur was von &#8222;Tuscan Oak&#8220;. Aber die leicht rötliche Farbe legt die Vermutung zumindest nahe, dass es sich dabei um ein Weinfass gehandelt hat. Geschmacklich finden sich ebenfalls Traubenschalen, dazu kommt hier auch der bereits erwähnte Rauch, der sich aber recht dezent im Hintergrund hält. Einen langen Abgang gibt es nicht, es bleibt eine recht leichte Süße im Mund. Weinnoten im Whisky funktionieren bei mir oft ganz gut und das ist auch hier so. Der Badachro ist kein Überflieger, aber ein ausgesprochen angenehmer Trinkwhisky, bei dem man das leere Glas direkt wieder nachfüllen möchte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bladnoch, Anam na h-Alba, 13 Jahre, 56.5%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nummer zwei ist deutlich wuchtiger, mit Honig und cremiger, schwerer Süße in der Nase. Überreife Banane, Toffee und Sahnekonfekt. Im Glas verändert er sich aber auch recht schnell, erinnert zwischendrin an Haselnussgeist, bis sich dann die Cremigkeit verliert und grasigen Noten Platz macht. Im Mund lässt er die Muskeln spielen, der Alkohol ist deutlich spürbar. Die erwartete Süße bleibt allerdings aus, hier stehen fruchtige, aber klar herbe Noten deutlich im Vordergrund. Irgendwo darunter kann man die Vanillenoten des Bourbonfasses ausmachen. Auch der Abgang zieht Speichel und hinterlässt einen eher trockenen Mund. Bei den meisten kommt er sehr gut an, mir fehlt hier aber geschmacklich die Süße als Gegengewicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blair Athol, Anam na h-Alba, 11 Jahre, 59.9%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Blair Athol kommt ebenfalls aus dem Bourbonfass, präsentiert sich aber eher anders herum als der Bladnoch. Während der Geruch eher unspannend ist und auch einen Hauch Lösungsmittel mitbringt, zeigt der sich im Mund sehr schön rund und ausgewogen. Hier kommt genau die voluminöse Süße als Gegenspieler zu herber und würziger Kraft heraus. Ein bisschen Wasser bringt nochmal ein paar neue Nuancen heraus, insgesamt ist der für sein Alter schon recht komplex und macht mir richtig Spaß.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tormore, Anam na h-Alba, Ex-Bourbon, 12 Jahre, 62.3%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nochmal Bourbonfass, jetzt aber mit Marzipan, der Mandelkruste auf einem Kuchen und dazu eine frische, zitronige Schärfe als Kontrast. Im Mund wirkt er deutlich milder als der Alkoholgehalt es vermuten lassen würde, mit einer schönen Würzigkeit und ebenfalls einen ausgewogenen Spiel aus süßen und herben Noten. Das geht insgesamt in eine ähnliche Richtung wie beim Vorgänger, auch wenn hier in der Nase ganz andere Aromen drin sind. Aber auch hier: mundfüllend, schon recht komplex und macht ebenfalls richtig Laune.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Speyside Blend, Anam na h-Alba, 8 Jahre, 60.6%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Hälfte sind alles Abfüllungen, die in Sherryfässern reifen durften. Der erste firmiert unter dem Namen &#8222;Toll Wood&#8220;, dahinter dürfte sich aber ein Balvenie verbergen, der mittels Teaspooning anonymisiert worden ist. Gelagert als Quarter Cask in einem Amontillado Sherry Fass riecht man hier schon den deutlichen Unterschied. Holz und etwas Schwefel kommen klar heraus. Ich habe da irgendeine Fehlnote drin, die ich nicht festmachen kann, die mir dann aber auch den Geschmack verdirbt. Vielleicht liegt es am Keks, den ich in der Pause gegessen habe, aber dieser Whisky geht gerade gar nicht bei mir, den finde ich fast unangenehm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dailuaine, Anam na h-Alba, 12 Jahre, 54.8%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier gibt es ganz leicht schweflige Noten in der Nase, die aber diesmal durchaus nicht unangenehm sind. Dazu dann etwas Honig. Mit einem Olorosofass sind wir auch hier sind wir eher im Bereich trocken statt süß. Im Mund überrascht er mit einer leichten Rauchigkeit, die Assoziationen an Lagerfeuer weckt. Eindeutig besser als der Speyside, aber auch hier fehlt mir das Gegengewicht, alles in allem ist mir der zu einseitig herb.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strathmill, Anam na h-Alba, 9 Jahre, 58.1%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nochmal Sherry, nochmal etwas anders. Sind das Kirschnoten in der Nase? Jedenfalls geht es auch hier in die eher herbe Richtung. Hier steht die alte Ledercouch auf dem alten Teppich vor dem schweren Holzregal. Gefällt mir wieder etwas besser, aber wollen die herben einfach nicht so richtig bei mir zünden. Ich hoffe mal darauf, dass der letzte dann die Sache herausreißt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ardmore, Anam na h-Alba, 11 Jahre, 55.7%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tut er auch tatsächlich. Im Fass war Pedro Ximenez, also Sherry in der Variante pappsüß und das läuft mir dann auch wirklich besser rein. Kombiniert ist das hier mit Torf, was ja oftmals recht gut funktioniert. So ist das auch hier. Das ist nicht wahnsinnig spektakulär, aber durchaus fein, rund und gut trinkbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt muss ich sagen, dass meine Sensorik in der zweiten Hälfte des Tastings etwas zu wünschen übrig gelassen hat. Für viele war die Corona-Zeit eine Zeit erhöhten Alkoholkonsums, bei mir was das allerdings eher nicht so. Die Fassstärken machen mir diesmal offenbar etwas zu schaffen. Das lag dann aber wohl eher an mir als an den Whiskys. Vor allem die erste Hälfte wusste durchaus zu gefallen, da überlege ich gerade noch, ob ich die noch anschaffen werde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke an Tom und an Marco für das Tasting! </p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>
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		<title>88. Tasting von Munich Spirits &#8211; Das etwas andere Messe-Nachtasting II</title>
		<link>https://www.negatron.de/whisky/88-tasting-von-munich-spirits-das-etwas-andere-messe-nachtasting-ii</link>
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		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 12:15:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
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					<description><![CDATA[In Zeiten von Covid 19 ist alles anders. Zwar ist das Trinken von Whisky für sich genommen nicht problematischer als sonst (hilft aber bei aller Liebe auch nichts), aber zu einem ordentlichen Tasting gehört eben auch das gesellige Beisammensein. Also <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/88-tasting-von-munich-spirits-das-etwas-andere-messe-nachtasting-ii"><span class="screen-reader-text">  88. Tasting von Munich Spirits &#8211; Das etwas andere Messe-Nachtasting II</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<figure class="alignleft size-thumbnail"><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2020/05/Online-Tasting-01.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" class="wp-image-2080" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2020/05/Online-Tasting-01-150x150.png" alt="Lineup" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">In Zeiten von Covid 19 ist alles anders. Zwar ist das Trinken von Whisky für sich genommen nicht problematischer als sonst (hilft aber bei aller Liebe auch nichts), aber zu einem ordentlichen Tasting gehört eben auch das gesellige Beisammensein. Also genau das, worauf wir im Moment alle verzichten müssen. Aber der Mensch ist anpassungsfähig und sucht sich neue Wege, was dann auch für Gerstenmalz-Traditionalisten gilt. Diesmal war also alles virtuell über Zoom. Nur die Whiskys waren echt und an alle Teilnehmer in Probefläschchen versendet.</p>
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<p><span id="more-2079"></span></p>
<p>Das bedeutet für Marco von <a href="http://www.munich-spirits.de/" target="_blank" rel="noopener">Munich Spirits</a> einen Extraaufwand, für den hier nochmal ein dickes Dankeschön stehen soll!</p>
<p>Für uns andere ist es zwar schade, sich nicht in echt zu sehen. Aber ganz verkehrt ist es jetzt zu Hause auf der Couch auch nicht, vor allem wenn die Frau neben einem sitzt und mittrinkt. Inzwischen ist die Routine bei Videokonferenzen auch allgemein hoch genug, um so einen Event recht reibungslos über die Bühne zu bringen. Auch wenn es kein vollständiger Ersatz ist, fühlt es sich doch sehr gut an, bekannte Gesichter wieder zu sehen.</p>
<p>Manches ist sogar nicht nur ein Ersatz, sondern sogar eine Verbesserung. Wir nutzen das charmanteste Feature von Zoom und lassen uns in jeder Runde zufällig auf virtuelle Tische verteilen. Damit mischt sich die große Runde acht mal neu durch, was den Konversationen aus meiner Sicht sehr gut tut. Bei realen Tastings bilden sich doch immer wieder dieselben Gruppen und mit einigen hatte ich bislang kaum ein Wort gesprochen, auch wenn ich die Gesichter von den Tastings kannte. Diesmal hingegen hatten wir beinahe alle Teilnehmer einmal in der Gruppe drin und das hat uns sehr viel Spaß gemacht. Es kam auch der Vorschlag, das live abzubilden &#8211; wenn Tastings mal wieder regulär stattfinden &#8211; und auch dort rundenweise die Tische neu zu besetzen. Eine durchaus spannende Idee, aber ich fürchte, dass sich das dann doch nicht durchsetzen wird.</p>
<p>Nun aber zum eigentlichen Thema, den Whiskys. Es gab diesmal je Paket von jedem Whisky 4cl. Das reicht zum Teilen für Paare und wer allein ist, kann nochmal nachtasten (oder schon vorher probieren, wenn er es denn gar nicht aushalten kann). Wir haben aufgeteilt, die Whiskys aber jeweils schon ein bisschen vor der nächsten Runde eingeschenkt, damit sie etwas Luft bekommen. Das hat in jedem Fall nicht geschadet.</p>
<p>Insgesamt war der Abend eine ordentliche Packung. Acht Whiskys in Fassstärke, sieben davon mit Rauch. Da ist es dann schon auch ganz gut, dass man danach nicht mehr vor die Tür, sondern nur noch rüber ins Bett gehen muss. Im Gegensatz zu einigen hat der Lockdown bei uns bislang nicht zum Hobbyalkoholismus geführt, wir sind also nicht mehr ganz so gut in Ãœbung.</p>
<p><strong>1. Glenallachie, Berry Brothers &amp; Rudd, Sherry Butt, 10 Jahre, 56.8%</strong></p>
<p>Zur Eröffnung der einzige Whisky ohne Rauchanteil, dafür mit ordentlich Sherryfass in der Nase. Intensiv, aber ohne jede Schwefel oder Fehlnote. Dafür macht der Geruch schon klar, dass hier Wasser durchaus nicht verkehrt sein könnte. Ohne Vorlauf sind knapp 57% schon sportlich für die Geschmacksknospen, der Glenallachie bringt schon gut Antritt mit, wobei der Sherry im Vordergrund steht. Mit etwas Wasser kommen auf einmal Fruchtnoten dazu, er verliert seine übermäßige Kraft und wird sehr ausgewogen. Jetzt bindet sich auch der Sherryeinfluss feiner ein und sticht nicht mehr heraus. Mir gefällt der sehr gut, den würde ich gern nochmal nach einem anderen Whisky trinken, der Mund und Rachen erst mal auf Whisky einstellt. Die Idee, das vorher zu machen, kam mir leider erst nachher.</p>
<p>Ich bin ganz nebenbei nicht der einzige, dem der Whisky einheizt, bei uns &#8222;am Tisch&#8220; werden die ersten Kleidungssücke abgelegt. Wenn das so weitergeht, ist es vielleicht ganz gut, dass auf der Kamera nur die Oberkörper zu sehen sind.</p>
<p><strong>2. Ardmore, Single Cask Collection, matured in Ex-Laphroaig Barrel, 61.1%</strong></p>
<p>Ardmore gehört zu den wenigen Destillerien in der Speyside, die stark rauchige Whiskys brennt. Dieser hier wurde obendrein in einem Laphroaig-Fass nachgereift. Wie hoch der Anteil am deutlicher Rauch in der Nase daran ist, ist schwer zu sagen. Laphroaig-typisch ist er jedenfalls nicht, ich habe hier sehr viel mehr die Assoziation von kalter Asche als von Jod und Pflaster.</p>
<p>Im Munde kommt der Rauch auch gar nicht mal so deutlich raus, wie der Geruch vermuten lassen würde. Insgesamt wirkt er überraschend mild, was aber vielleicht auch am Vergleich zum Vorgänger liegen mag. Trotzdem verträgt auch der hier Wasser, was zu einer sehr deutlichen und schnellen Veränderung führt. Auf einmal mischt sich viel Frucht zum Rauch, der dann immer noch wahrnehmbar ist, aber eben nicht mehr im Vordergrund. So finde ich den sehr gelungen.</p>
<p><strong>3. Ben Riach, OB, peated, Oloroso Sherry Cask for Kirsch Import, 13 Jahre, 57.1%</strong></p>
<p>Zurück im Hauptraum gibt es schon die ersten Empfehlungen, die Nummer Drei besser ausfallen zu lassen. Das schaukelt sich ein bisschen hoch, so dass wir dann schon mit hochgezogener Augenbraue an das Glas gehen. Der Geruch ist aber auch wirklich schon die volle Ladung Klebstoff und Silikonfuge (danke für die Assoziation). Auch geschmacklich ist das jetzt eher &#8211; sagen wir mal &#8211; interessant als eine Offenbarung. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben, irgendeine sehr dominante und unangenehme Fehlnote. Also eigentlich genau das, wo einen alle Sinne &#8222;Nicht trinken!&#8220; schreien. Ein Ratschlag, der von den meisten dann auch befolgt wird.</p>
<p>Keine Ahnung, was da passiert ist. Marco fand ihn mindestens beim Auswählen gut. Ob das an dem Abend auch noch so ist, wird nicht so ganz klar, aber wir sind inzwischen auch ein gutes Stück von einer Stimmung entfernt, die objektive Urteile ermöglichen würde.</p>
<p><strong>4. Ledaig, Douglas Laing, Old Particular PX Sherry Butt, 48.4%</strong></p>
<p>Der nächste Whisky kann da eigentlich nur gewinnen. Allerdings sind wir alle immer noch so mit Geblödel beschäftigt, dass wir uns gar nicht so sehr im Detail mit dem Ledaig auseinandersetzen. Ich kann mich erinnern, dass er ziemlich kräftig und voluminös war und dass der Rauch hier eher dezent im Hintergrund war statt sich nach vorne zu drängeln. Gut, aber nicht mein Favorit an diesem Abend.</p>
<p><strong>5. Coal Ila, Lord of Islay by Whiskykeller, Bourbon Cask, 10 Jahre, 51.1%</strong></p>
<p>Der kommt nach einer kurzen Pause, die wir auch ausfallen lassen und einfach an unserem &#8222;Tisch&#8220; weiterquatschen. Gegessen haben wir eh schon vor dem Tasting. Von Caol Ila gibt es eine Unmenge an unabhängigen Abfüllungen, die eine ziemliche Wundertüte sein können. Den hier finde ich fantastisch. Wie oft ist er optisch sehr hell, was sich aber auch in der Nase und im Mund fortsetzt. Alles wirkt frisch und jung, helle Früchte, Rauch dazu, aber alles extrem ausgewogen und schön abgestimmt. Nichts ist dominant, alles fügt sich zu einem richtig leckeren Bild zusammen. Hier ist es dann extrem schade, dass da nur ein Glas rausgeht, denn da würde ich direkt gern weitertrinken. Mein Gewinner des Abends.</p>
<p><strong>6. Islay Single Malt, Finest Whisky Berlin, 10 Jahre, bekannt als Lagavulin, 54.2%</strong></p>
<p>Lagavulin darf nicht drauf stehen, ist aber drin. Typisch hier die Eleganz der Abfüllung, ein Spiel aus hohen Zitrusnoten und schweren Elementen darunter, die aber miteinander tanzen als miteinander zu ringen. Deutlich kräftiger als der Coal Ila davor, obwohl er von den Prozenten her in einer ähnlichen Liga spielt. Hätte mich der Vorgänger nicht so begeistert, würde ich ihn vermutlich noch besser bewerten, denn das ist in der Tat eine sehr gelungene Abfüllung.</p>
<p><strong>7. Caol Ila, Signatory Vintage, Hogshead, 11 Jahre, 58.6%</strong></p>
<p>Caol Ila die zweite und ansonsten auch hier eine grundsätzlich ähnliche Ausrichtung wie die beiden Abfüllungen davor. Diesmal mit etwas mehr Ecken und Kanten als der Lord of Islay, was allgemein sehr gut ankommt. Ich ziehe allerdings die Ausgewogenheit des anderen vor.</p>
<p><strong>8. Scotch Universe IO III &#8211; 103° P.2.1&#8242; 1815.4&#8243;, First Fill Oloroso Laphroaig, 57.8%</strong></p>
<p>Ein Tasting ohne Laphroaig ist kein Tasting, dieser Satz fällt auch heute Abend wieder. Also wird es ein Tasting und zwar eines mit einem mächtigen Abschluss. Viel Kraft, viel Aroma, bei dem die typischen, extremen Töne von Laphroaig im Sherryfass einen würdigen Gegenpart finden. Allerdings merke ich, dass nach den ganzen starken Abfüllungen meine Geschmackssinne inzwischen deutlich nachlassen, so dass ich die Klasse dann doch eher vermuten muss. Aber so richtig sinnvoll bewerten geht nicht mehr so ganz.</p>
<p>Ich hatte aber auch schon auf der Finest Spirits Abfüllungen von Scotch Universe probiert und war da generell sehr angetan. Die waren in der engeren Auswahl für einen Einkauf, auch wenn der dann letztlich doch bei Villa Konthor erfolgt ist.</p>
<p>Alles in allem ein sehr lustiger und schöner Abend. Keine Frage, ich will das auch mal wieder live mit anderen zusammen machen. Aber bis dahin ist diese Form ein absolut würdiger Ersatz, der Social Distancing um ein gutes Stück erträglicher macht.</p>
<p>Vielen Dank an Marco und <a href="http://www.munich-spirits.de/" target="_blank" rel="noopener">Munich Spirits</a>!</p>


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