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	<title>Glenrothes &#8211; The Mindmachine</title>
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	<description>Skeptizismus, Whisky und Politik</description>
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		<title>77. Tasting von Munich Spirits &#8211; Sherry und Islay</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2018 16:32:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn man ein hervorragendes Line Up fÃ¼r eine etablierte Reihe an Whisky Tastings aufstellt, dann sollte alles andere eigentlich ein SelbstlÃ¤ufer sein. Eigentlich, aber nicht, wenn die zentrale Frage nicht das Line Up an sich ist, sondern die, wie gut <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/77-tasting-von-munich-spirits-sherry-und-islay"><span class="screen-reader-text">  77. Tasting von Munich Spirits &#8211; Sherry und Islay</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.munich-spirits.de"><img decoding="async" class="alignright" src="http://munich-spirits.club/wp-content/uploads/static/events.jpg" alt="" width="165" height="220" /></a>Wenn man ein hervorragendes Line Up fÃ¼r eine etablierte Reihe an Whisky Tastings aufstellt, dann sollte alles andere eigentlich ein SelbstlÃ¤ufer sein. Eigentlich, aber nicht, wenn die zentrale Frage nicht das Line Up an sich ist, sondern die, wie gut es zu asiatischem Essen passen wird. Der PÃ¤chter der inzwischen ebenso etablierten Location hat nÃ¤mlich schon wieder gewechselt und nun ist es kein Italiener, sondern ein Asia-Imbiss. Das muss nun grundsÃ¤tzlich nicht verkehrt sein, aber das Gefeixe von wegen Glutamat-Tasting Ã¼berlagert im Vorfeld trotzdem das eigentliche Thema Sherry und Islay.</p>
<p><span id="more-1986"></span></p>
<p>Bevor es losgeht, verschaffen wir uns erst mal eine kulinarische Grundlage, die auch als Vortest fungiert. Das Ergebnis lÃ¤sst die leichte Anspannung abfallen. Zwar kommen hier die typischen krÃ¤ftigen GewÃ¼rze zum Einsatz, aber weder diese noch die SchÃ¤rfe an sich sind so dominant, als dass die Whiskys sich dagegen nicht durchsetzen kÃ¶nnten. Alles im grÃ¼nen Bereich also.</p>
<p>Der erste Teil des Abends steht im Namen des Sherry. Das ist erst mal nicht verkehrt, da gibt es feine Sachen. Allerdings auch einiges, was in die Kategorie &#8222;viel hilft viel&#8220; fÃ¤llt, wo die sÃ¼ÃŸe Wucht des Sherrys alles Ã¼berlagert, was der Whisky an sich mitbringt. Wenn man nicht mehr sagen kann, welche Distille man denn nun im Glas hat, dann ist mir das gern mal zu viel.</p>
<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/glenrothes.jpeg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1987" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/glenrothes-150x150.jpeg" alt="Glenrothes" width="150" height="150" /></a>Der Einsteiger &#8211; <strong>Glenrothes, Adelphi, 1st-fill Sherry Hogshead #2413, 2000, 6 Jahre, 56.5%</strong> &#8211; geht gleich mal in diese Richtung und macht schon in der Nase keinen Hehl daraus, in welchen FÃ¤ssern er gereift ist. Sherry massiv, aber durchaus schÃ¶n mit Rosinen und einer Note, die an alten Balsamico erinnert. Wenn man ihm Zeit gibt, kommt Frucht dazu und auch eine leichte Fehlnote, die ich nicht identifizieren kann. Auch im Mund ist der Sherry massiv, allerdings nicht mit aufdringlicher SÃ¼ÃŸe, sondern mit sehr trockenen, beinahe bitteren Noten. FrÃ¼chtebrot ist auch dabei. Trocken bleibt dann auch der Abgang, mit einer dezenten SÃ¼ÃŸe dabei. Das alles gefÃ¤llt mir Ã¼berraschend gut, auch wenn der Sherry hier dominant ist. Vor allem durch den trockenen Charakter ist er aber nicht zu dominant. Ein schÃ¶ner Abendwhisky.</p>
<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/miltonduff.jpeg"><img decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1988" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/miltonduff-150x150.jpeg" alt="Miltonduff" width="150" height="150" /></a>Auch bei Nummer zwei springt einen das Fass sofort an. <strong>Miltonduff, Wildlife Collection, 1st-fill Oloroso, 65.5%</strong>. Ein Rosinenbomber mit leichtem Schwefel und ein wenig Zitrus. Im Mund sehr krÃ¤ftig &#8211; was bei dem Alkoholgehalt nicht weiter verwundert &#8211; mit viel Frucht und viel Volumen, zumindest wenn man einen richtigen Schluck nimmt und nicht nur am Glas nippt. Es folgt ein sÃ¼ÃŸer, wÃ¤rmender und langer Abgang. Die FassstÃ¤rke legt ein paar Tropfen Wasser nahe, mit denen der Whisky deutlich herber wird, aber leider auch ein wenig seiner Klasse verliert. Insgesamt hat er mir ein bisschen zu viel Attacke, aber nichtsdestotrotz ist das schon ein feiner Tropfen.</p>
<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/linkwood.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1989" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/linkwood-150x150.jpeg" alt="Linkwood" width="150" height="150" /></a>Wir bleiben bei AbfÃ¼llungen, die nicht nur einen Hauch Sherry mitbringen aber es bleibt auch dabei, dass ich das Ã¼berhaupt nicht als unangenehm empfinde. <strong>Linkwood, The Single Malts of Scotland, Sherry Hogshead, 16 Jahre, 58.7%</strong>. Wieder viel Sherry in der Nase, aber auch wieder sehr anders als bei den VorgÃ¤ngern. Hier sieht man eher das alte, schwere Ledersofa vor sich, das im Kaminzimmer bei Regenwetter auf einen wartet. Der Geschmack ist passend dazu herb und krÃ¤ftig, mit NÃ¼ssen und Schokolade, bevor es in einen leicht bitteren Abgang Ã¼bergeht. Nach dem ersten Schluck hat man Soft Cake in der Nase, diese mit Orangencreme gefÃ¼llten Schokoladenkekse. Dieser Whisky ist nicht so sÃ¼ffig wie die beiden davor, dafÃ¼r aber deutlich komplexer und anspruchsvoller. Fein.</p>
<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/benriach.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1990" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/benriach-150x150.jpeg" alt="BenRiach" width="150" height="150" /></a>Der letzte aus der Sherry-Reihe legt dann nochmal einen drauf. <strong>BenRiach, OB, Pedro Ximinez 1st-fill, 1992-2013, 21 Jahre, 53.3%</strong>. Orange und dunkle Schokolade finden sich hier genau so wie das englische Herrenzimmer mit altem Leder. Dazu findet sich hier aber eine schwere SÃ¼ÃŸe im Abgang, sobald die herben Noten in den Hintergrund treten. Auch wenn hier weiterhin der Sherry im Vordergrund steht, kann ich nicht anders, als &#8222;groÃŸes Kino&#8220; als Fazit zu nehmen. Hier hatten wir nun wirklich bei jedem Whisky eine Steigerung zum VorgÃ¤nger im Glas.</p>
<p>So, Pause. Diesmal mit FrÃ¼hlingsrollen, Chicken Wings und Krabbenbrot statt Antipasti. Das ist jetzt kein kulinarischer Hochgenuss, fÃ¼r den Whisky stellt das aber aus meiner Sicht klar die geringere Herausforderung dar als sauer angemachtes GemÃ¼se. Passt also.</p>
<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/caol_ila.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1991" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/caol_ila-150x150.jpeg" alt="Caol Ila" width="150" height="150" /></a>Weiter mit dem zweitem Teil. Drei AbfÃ¼llungen von Islay, bei zweien davon Themenwechsel von Sherry zu Rauch, beim letzten die Verbindung von beiden. Die ErÃ¶ffnung macht ein <strong>Caol Ila, Malts of Scotland, Bourbon Hogshead #12374, 1998-2008, 9 Jahre, 60.7%</strong>. Schweres GeschÃ¼tz, kalter Rauch und viel davon, dazu Weingummi und Zitrus. Nicht ungewÃ¶hnlich, finde ich. Der Geschmack ist wuchtig, mit Zitrusnoten darÃ¼ber und wieder Rauch. Der bleibt auch im Abgang erhalten, der ebenso massiv ist wie alles davor. Solider Whisky, keine Frage. Die Ausrichtung ist nicht mehr so meins, aber der ist schon gut gemacht.</p>
<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/laphroaig.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1992" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/laphroaig-150x150.jpeg" alt="Laphroaig" width="150" height="150" /></a>Die zweite AbfÃ¼llung macht den Unterschied zwischen Rauch und Torf klar. <strong>Laphroaig, OB, Cask Strength Batch #010, 10 Jahre, 58.0%</strong>. Den Zehner in FassstÃ¤rke gibt es inzwischen nur noch vor Ort zu kaufen &#8211; leider. Hier zeigt sich Laphroaig genau so, wie er sein sollte &#8211; phenolisch und medizinisch. In der Nase dazu Banane. Im Mund kommt erst die Torfwand, dann fruchtige Noten, der Torf bleibt aber prÃ¤sent. Der lange Abgang bleibt wÃ¼rzig und medizinisch, bringt aber eine hintergrÃ¼ndige SÃ¼ÃŸe und auch ein bisschen Salz mit. Das alles muss man mÃ¶gen, aber wenn, dann ist der schon richtig groÃŸ.</p>
<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/port_charlotte.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1993" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/11/port_charlotte-150x150.jpeg" alt="Port Charlotte" width="150" height="150" /></a>Zum Abschluss dann Torf und Sherry in einem &#8211; eine Kombination, die oftmals richtig gut funktioniert. Die SÃ¼ÃŸe des Sherry nimmt dem Torf den Biss, im Gegenzug kann der eine Tiefe mit reinbringen, die das Sherryfass alleine nicht schafft. Hier versucht das ein <strong>Port Charlotte, Malts of Scotland, Sherry Cask #833, 2001-2010, 8 Jahre, 61.6%</strong>. Bei Port Charlotte gibt es AbfÃ¼llungen, die mir deutlich zu extrem sind. Andererseits hatte ich aber schon welche, die ich sehr gelungen fand. Dieser hier riecht schon mal nicht extrem, im Gegenteil. Der Sherry kann ich mit schwerer SÃ¼ÃŸe riechen, den Torf erst mal nicht. Den bekomme ich erst nach dem ersten Schluck in die Nase, aber auch dann nicht besonders dominant. Im Mund gibt es neben viel Kraft und trockenem Sherry TrockenfrÃ¼chte, im Abgang eine cremige Bitterkeit und dahinter wieder Rauch. Das passt alles zusammen und ergibt eine komplexe Komposition, bei der keine Note allein im Vordergrund steht.</p>
<p>Fazit: Kein Glutamat, dafÃ¼r ausnahmslos trinkenswerte Tropfen im Glas. Experiment geglÃ¼ckt, wÃ¼rde ich sagen.</p>
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		<title>71. Whiskytasting von Munich Spirits &#8211; Messevortasting zur Finest Spirits mit der Villa Konthor</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Feb 2018 20:17:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Abend vor der Finest Spirits findet jedes Jahr ein Tasting statt, bei dem einer der Aussteller sein Messesortiment fÃ¼r Munich Spirits schon mal vorstellt. Das hat fÃ¼r die Teilnehmer den Vorteil, das Sortiment in Ruhe durchtesten zu kÃ¶nnen. Bei <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/71-whiskytasting-von-munich-spirits-messevortasting-zur-finest-spirits-mit-der-villa-konthor"><span class="screen-reader-text">  71. Whiskytasting von Munich Spirits &#8211; Messevortasting zur Finest Spirits mit der Villa Konthor</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend vor der <a href="http://www.finest-spirits-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener">Finest Spirits</a> findet jedes Jahr ein Tasting statt, bei dem einer der Aussteller sein Messesortiment fÃ¼r <a href="http://www.munich-spirits.de/" target="_blank" rel="noopener">Munich Spirits</a> schon mal vorstellt. Das hat fÃ¼r die Teilnehmer den Vorteil, das Sortiment in Ruhe durchtesten zu kÃ¶nnen. Bei Gefallen fÃ¼hrt das zu entsprechende Mundpropaganda auf der Messe, was dem Aussteller sicher auch nicht schadet. Diesmal war das Robin Pitz von der <a href="http://www.villakonthor.de" target="_blank" rel="noopener">Villa Konthor</a> in Limburg, der uns vor ein paar Jahren schon mal beehrt hatte. Die SpezialitÃ¤t der Villa Konthor sind neben den eigenen AbfÃ¼llungen die Kombination derselben mit exklusiven Schokoladen aus der kleinen <a href="http://www.konditorei-vogel.de" target="_blank" rel="noopener">Manufaktur von Andreas Vogel</a> aus Braunfels. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass beides fÃ¼r sich allein schon Ã¼berzeugen kann. Richtig spannend wird es aber durch die Kombination, die oftmals unerwartetes zu Tage bringt. Ich bin nun an sich gar nicht mal der groÃŸe Schokoladenfan, aber hier finden sich doch immer wieder tolle Sachen.</p>
<h3><span id="more-1930"></span><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/clynelish.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1932" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/clynelish-150x150.jpg" alt="Clynelish" width="150" height="150" /></a>Clynelish bottled for Villa Konthor, 9 Jahre, 51,4%, Bourbon Cask, mit Bharata Schokolade</h3>
<p>Der Einsteiger klingt auf dem Blatt nach einem recht typischen Vertreter aus den Highlands. Genau so gibt er sich dann auch. Er startet mit viel reifer Frucht, GummibÃ¤rchen und Weinnoten im Geruch. Mit vollmundiger Frucht und Vanille geht es auch im Mund weiter, der mittellange Abgang bekommt eine malzige SÃ¼ÃŸe. Das finde ich allein schon sehr ansprechend, mit dem Whisky kÃ¶nnte ich gut einen Abend verbringen, ohne das mir viel fehlen wÃ¼rde.<br />
Die Bharata ist eine Vollmilch-Schokolade mit Pfeffer und Curry. Die GewÃ¼rze Ã¼berwiegen hier klar die SÃ¼ÃŸe, was ich ganz angenehm finde. FÃ¼r die Kombination mit dem Whisky muss man einen groÃŸen Schluck nehmen, sonst kommt der Clynelish nicht gegen die Schokolade an. Dann aber ergibt das eine gute Kombination aus FrÃ¼chten und GewÃ¼rzen, die dem Schotten einen asiatischen Touch verleiht.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tobermory12_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1933" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tobermory12_-150x150.jpg" alt="Tobermory 12" width="150" height="150" /></a>Tobermory, 12 Jahre, Manzanilla Finish, 46,3%, mit Muskat Tanimbar Schokolade</h3>
<p>Tobermory bringt gerade eine Serie von sechs AbfÃ¼llungen mit verschiedenen Nachreifungen heraus. Kauft man alle zusammen, kann man an einer Verlosung Ã¼ber einen 42jÃ¤hrigen Tobermory teilnehmen. Ob der Plan nun allgemein aufgeht, kann ich nicht sagen. Ich werde an diesem Abend eher nicht angefixt. Hier nun ist das Finish in einem Fass geschehen, in dem Manzanilla &#8211; also trockener Sherry &#8211; gereift hat. Die Farbe ist dementsprechend dunkel, der Geruch wuchtig und beinahe medizinisch, mit Erde und Leder und viel bitteren Noten. Der Geschmack ist sehr eigen. Zwar erinnern Schwefelnoten an das Sherryfass, dazu gibt es aber noch etwas ziemlich ungewÃ¶hnliches, das wir nicht so ganz deuten kÃ¶nnen. &#8222;Quarkig&#8220; beschreibt es noch am ehesten. Der Abgang ist relativ kurz und sehr trocken. Das ist nicht uninteressant, aber kaufen wÃ¼rde ich den wohl kaum, Verlosung hin oder her. Das gilt auch fÃ¼r die Schokolade. Muskat im KartoffelpÃ¼ree ist ein Muss, in der Schokolade fÃ¤llt das fÃ¼r mich auch eher unter interessant als unter Hochgenuss. Die Kombination aus beiden funktioniert dann allerdings Ã¼berraschend gut. Hier gewinnen die spannenden Aspekte von beiden und so macht das auch durchaus SpaÃŸ.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/westport.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1934" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/westport-150x150.jpg" alt="Westport" width="150" height="150" /></a>Westport Blended Malt bottled for Villa Konthor, 2006, 11 Jahre, Refill Sherry Cask, 52,5%, mit Taj Mahal Schokolade</h3>
<p>Offiziell ist der Westport ein Blended Malt, tatsÃ¤chlich ist es ein Single Malt von Glenmorangie, dem eine winzige Menge Glen Moray hinzugefÃ¼gt wurde. Der Grund dafÃ¼r ist, dass dieser fÃ¼r die Verwendung in Blends verkauft wurde und man verhindern will, dass der KÃ¤ufer ihn unter dem groÃŸen Namen weiterverkauft.</p>
<p>Die erste Nase erinnert unangenehm an LÃ¶sungsmittel, aber das verfliegt sehr schnell und macht Platz fÃ¼r Zitrusnoten und etwas GewÃ¼rz. Im Mund ist er erst leicht scharf, dann folgt voluminÃ¶se Frucht, die in einem mittellangen, warmen Abgang endet. Das gefÃ¤llt mir Ã¤hnlich wie beim Clynelish schon alleine sehr gut, der Westport wirkt dabei aber schon deutlich reifer. Die Taj Mahal ist eine Zartbitterschokolade mit 70% Kakao und gestoÃŸenen Kaffeebohnen drin. Beides zusammen entwickelt sich vÃ¶llig anders. Espresso mit Zitrone wird ja gern mal als Katermittel empfohlen. Probiert hab ich das noch nicht, aber daran muss ich spontan denken, wobei das jetzt unangenehmer klingt, als es tatsÃ¤chlich ist. Trotzdem wÃ¼rde ich den Westport im Zweifel eher alleine trinken. Neben dem Clynelish kommt der hier in die engere Wahl fÃ¼r eine Messeanschaffung.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/caolila.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1935" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/caolila-150x150.jpg" alt="Caol Ila" width="150" height="150" /></a>Caol Ila Signatory, 2007, 10 Jahre, Bourbon Barrel, 46%, JubilÃ¤umswhisky der Villa Konthor, mit Maldon Sea Side Schokolade</h3>
<p>Rauchiger Whisky und salzige Schokolade war beim letzten Mal schon ein Highlight, wir sind also gespannt. Der Caol Ila gibt sich sehr rauchig aber wenig torfig. Viel kalter Rauch in der Nase, aber Ã¼berraschend mild im Geschmack, wobei auch hier der Rauch dominiert. Dahinter findet sich noch ein bisschen Frucht, bis dann ein klarer Abgang kommt, bei dem der Rauch aber bis zum Ende stehen bleibt. Insgesamt eher straight und ausgewogen als komplex.<br />
Die Maldon Sea Side ist eine helle Vollmilchschokolade mit Karamell, NÃ¼ssen und eben Salz. Selbiges hÃ¤lt sich zwar eher im Hintergrund, fÃ¼hrt aber durchaus zu dem Verlangen, immer wieder ein StÃ¼ck nachzulegen. Zusammen mit dem Whisky wird das Salz deutlicher und auch diesmal ist die Verbindung mit dem Rauch absolut top. Hier kommen noch die NÃ¼sse obendrauf, was dem Ganzen nochmal einen Kick gibt. Enormer Suchtfaktor!</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tormore.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1936" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tormore-150x150.jpg" alt="Tormore" width="150" height="150" /></a>Tormore bottled for Villa Konthor, 21 Jahre, Bourbon Cask, 47,6%</h3>
<p>Nach der Essenspause gibt es keine Schokoladen mehr, dafÃ¼r aber exklusivere Whiskys. Wir starten mit einem Tormore, der wieder in eine Ã¤hnliche Richtung geht wie Clynelish zu Beginn. Viel rote FrÃ¼chte, ein wenig WÃ¼rze und ein sehr schÃ¶ner cremiger Schmelz mit einem langen Abgang. Da gibt es wenig zu meckern, diese Richtung ist seit einiger Zeit so ziemlich genau mein Ding. Allerdings hab ich auch schon ein paar Flaschen aus der Ecke im Regal stehen.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tobermory22.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1937" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/tobermory22-150x150.jpg" alt="Tobermory 22" width="150" height="150" /></a>Tobermory, 22 Jahre, Port Finish, 46,3%</h3>
<p>Noch eine AbfÃ¼llung aus der Tobermory-Serie, die mich allerdings genau so wenig Ã¼berzeugen kann wie der in der ersten Runde. Man kann Traubenschalen und dezenten Wein riechen, was beim Portfass keine groÃŸe Ãœberraschung ist. Geschmacklich gibt es eher herbe, trockene WÃ¼rze als sÃ¼ÃŸe Noten, was den Whisky stÃ¤rker wirken lÃ¤sst, als er ist. Auch im Abgang bleibt er trocken, spÃ¤t kommen dann wieder die Trauben raus. Der hat sicher seine Fans, ich werde aber keiner.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/glenrothes.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1938" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/glenrothes-150x150.jpg" alt="Glenrothes" width="150" height="150" /></a>Glenrothes bottled for Villa Konthor, 1997, 19 Jahre, Sherry Butt, 50,3%</h3>
<p>Dunkle Farbe, Kaffee und Leder in der Nase, da wird das Sherryfass nicht verheimlicht. Auch im Mund dominieren schokoladige, tiefe SÃ¼ÃŸe, die in einen leicht bitteren, malzigen Abgang Ã¼bergeht. Durchaus gelungen, aber mir ist der Sherry hier zu dominant.</p>
<h3><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/islaysouth.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1939" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2018/02/islaysouth-150x150.jpg" alt="Islay South Shore" width="150" height="150" /></a>Islay South Shore bottled for Villa Konthor, 2007, 10 Jahre, Bourbon Cask, 59,9%, JubilÃ¤umswhisky der Villa Konthor</h3>
<p>Drin ist ein Lagavulin, draufschreiben darf man das aber nicht. Im Gegensatz zum Caol Ila gibt es hier viel Torf statt Rauch, der Schwarzwald lÃ¤sst aber trotzdem grÃ¼ÃŸen. Im Mund hat er viel Power, Meer und Seetang kommen raus. Ein Whisky fÃ¼r den Sessel vor dem Kamin wenn drauÃŸen der Ozean gegen die Klippen donnert.</p>
<p>Feine Sachen dabei und die Sache mit der Schokolade gibt dem Ganzen einen besonderen Kick. Lustigerweise haben mich heute die gÃ¼nstigsten AbfÃ¼llungen am meisten Ã¼berzeugt. Allerdings sind die Preise fÃ¼r die AbfÃ¼llungen der Villa Konthor grundsÃ¤tzlich in einem sehr fairen Rahmen. Ich freu mich schon aufs nÃ¤chste Mal!</p>
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		<title>Finest Spirits 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 21:37:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Scotch Single Malt Circle]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entwicklung der Finest Spirits von einer kleinen Fach- zu einer groÃŸen Eventmesse geht konsequent weiter. Weniger Whisky, vor allem weniger unabhÃ¤ngige AbfÃ¼ller und dafÃ¼r groÃŸe Namen, mehr andere Spirituosen und trendige Produkte bis hin zu GummibÃ¤rchen mit Alkohol. GummibÃ¤rchen! <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/whisky/finest-spirits-2017"><span class="screen-reader-text">  Finest Spirits 2017</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entwicklung der <a href="http://finest-spirits.com/" target="_blank">Finest Spirits</a> von einer kleinen Fach- zu einer groÃŸen Eventmesse geht konsequent weiter. Weniger Whisky, vor allem weniger unabhÃ¤ngige AbfÃ¼ller und dafÃ¼r groÃŸe Namen, mehr andere Spirituosen und trendige Produkte bis hin zu GummibÃ¤rchen mit Alkohol. GummibÃ¤rchen! Dementsprechend entwickelt sich auch das Publikum weg von den Liebhabern hin zur Masse. WÃ¼rde ich da nicht immer noch einige gute Menschen vor und hinter den StÃ¤nden treffen, so wÃ¤re 2017 wohl meine endgÃ¼ltig letzte Finest Spirits gewesen. Wir waren auch noch nie so schnell mit den relevanten Sachen wie dieses Jahr.</p>
<p><span id="more-1861"></span><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/glenrothes.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1862" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/glenrothes-150x150.jpg" alt="Glenrothes" width="150" height="150" /></a>Begonnen habe ich wie immer bei <a href="http://www.munich-spirits.de" target="_blank">Munich Spirits</a>. Leider musste Pit Krause dieses Jahr auf die Messe verzichten, weswegen auch keine Monster Malts am Start waren. Einerseits schade, andererseits aber auch wieder gut fÃ¼r meinen Geldbeutel. Zum Einstieg trinke ich hier einen <strong>Glenrothes SMWS 30.92 Brighten Up Your Day, 24y, Bourbon Refill, 46,7%</strong>, der nicht nur als Einstieg sehr schÃ¶n ist. Nicht ausgefallen, sondern in erster Linie ein runder, milder, geradliniger Whisky aus dem dem Bourbonfass, mit einer schÃ¶nen Mischung aus Frucht und Vanille.</p>
<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/laddie_ten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1863" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/laddie_ten-150x150.jpg" alt="Laddie Ten" width="150" height="150" /></a>Direkt nebenan ist der Stand von <strong>Bruichladdich</strong> und damit quasi der einzige groÃŸe Name, der mich interessiert. Bruichladdich ist eine alte Liebe von mir, die aber seit dem Verkauf der Destillerie leider ziemlich erkaltet ist. Der alte Laddie Ten war einer meiner absoluten Referenzwhiskys, an dem sich alle anderen erst mal messen mussten (und nicht wenige gescheitert sind, auch deutlich teurere). Eine Flasche davon habe ich noch zu Hause, dann ist es vorbei. Deswegen war eine der spannendsten Meldungen in letzter Zeit, dass es eine limitierte Second Edition gibt. Die musste natÃ¼rlich ins Glas. Aber leider leider kommt auch diese AbfÃ¼llung nicht an die alte GrÃ¶ÃŸe heran. GrundsÃ¤tzlich geht das schon in die richtige Richtung, mit einem krÃ¤ftigen Antritt im Mund gut eingebauter Frucht. Aber die Klasse des alten erreicht er hier nicht. Vor allem hat er aber einen erschreckend kurzen und nichtssagenden Abgang. Das ist absolut kein Ersatz und der Preis, den sie dafÃ¼r aufrufen, ist fÃ¼r diese AbfÃ¼llung klar zu hoch.</p>
<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/croftengea.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1864" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/croftengea-150x150.jpg" alt="Croftengea" width="150" height="150" /></a>Am Laddie-Stand hab ich auch die ersten Freunde getroffen und so ziehen wir dann gemeinsam weiter. Nach einem kurzen Zwischenstop bei Riegger, auf dessen <a href="https://www.negatron.de/whisky/63-whiskytasting-von-munich-spirits-messevortasting-mit-rieggers-selection">Tasting ich am Vortag war</a> und dessen Fass fÃ¼r die Messe nach wie vor in meiner engeren Auswahl ist, gehen wir weiter zu einem Pflichtbesuch. Die Jungs von der <a href="http://www.singlecaskcollection.at/" target="_blank">Single Cask Collection</a> aus Linz haben immer lohnenswerte AbfÃ¼llungen dabei (auch wenn uns die Ã–sterreicher von einem anderen Besucher ganz &#8222;zufÃ¤lig&#8220; eine gute Viertelstunde lang als komplette Idioten verkauft werden sollen, was zwar kompletter Schmarrn ist, aber immerhin einen guten Running Gag fÃ¼r den restlichen Abend abgibt). <a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/aberlour.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1865" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/aberlour-150x150.jpg" alt="Aberlour" width="150" height="150" /></a>Hier kaufen wir als erstes mal vernÃ¼nftige GlÃ¤ser (Glencairn statt der Mini-Schnaps-Tulpen, die es auf der Messe gibt) und probieren dann erst einen <strong>Croftengea 10y, 53,8%</strong>. Unter diesem Namen fÃ¼llt Loch Lomond inzwischen getorfte Whiskys ab. Das interessante daran ist, dass der Torf ganz anders herauskommt, als man es von den typischen Islay-AbfÃ¼llungen gewohnt ist. Kein Job, keine Schwere, sondern ein leichter (aber deutlicher) Rauch mit Frucht dazu. Sehr schÃ¶n. Ich probiere dann noch einen Aberlour 10y, 56,6%, aus dem Homok-Fass, der mir ebenfalls ausgesprochen gut gefÃ¤llt. Tiefe, schwere SÃ¼ÃŸe, dabei aber wunderschÃ¶n rund und ausgewogen. Zwei weitere Kandidaten fÃ¼r die Einkaufsliste.</p>
<p>Beim Vorbeischlendern an mehreren mÃ¤ÃŸig spannenden StÃ¤nden kommen wir zu <strong>Kymsee</strong>. Deutscher Whisky war ja die letzten Jahre schon ein Hypethema und hier hat sich der nÃ¤chste Schnapsbrenner an der Gerste versucht. Eigentlich hab ich aufgrund des Namens und des Schriftzugs, die beide Ã¤rgerlich an Mittelaltermarkt-Klamauk inklusive dem vollen Programm anÂ  &#8222;AuthentizitÃ¤t&#8220; erinnern schon von Vornherein keine Lust darauf, aber da wir eine Empfehlung bekommen haben, nehmen wir zu dritt ein Glas. Um es kurz zu machen: das ist mehr als genug. Es ist die Ã¼bliche Kombination aus Obstler-Ã¤hnlichem Schnaps und viel zu viel Holz. Da mag noch so viel Potential da sein, in der Form brauch ich das absolut nicht. Der Rest des Glases landet im BlumenkÃ¼bel.</p>
<p>Ein Bekannter <a href="https://www.negatron.de/whisky/finest-spirits-2016">vom letzten Jahr</a> ist der <strong>Bavarian Moonshine</strong>. Die haben ihre Range um ein paar neue zugesetzte Aromen erweitert. Ich probiere einen Straight, einen klaren Brand ohne Fasslagerung. Nett, aber muss nicht sein. Den Apple Pie finde ich nach wie vor gut, aber da hab ich noch eine halbe Flasche im Schrank stehen.</p>
<p>Zum Essen suchen wir diesmal nicht den Gastro-Bereich auf, sondern bleiben direkt am SÃ¼dtiroler Speckstand. Da gibt unter anderem es Bauerntoast und Schmalzbrot. Von beidem kÃ¶nnte ich noch mehrfach nachbestellen, aber wir sind ja nicht zum Essen da.</p>
<p>WofÃ¼r wir eigentlich auch nicht da sind, ist Bier. Allerdings haben wir die meisten interessanteren StÃ¤nde schon durch, weswegen wir dann doch mal bei <strong>Braufactum</strong> stehen bleiben und uns um nicht nicht destillierte Gerste kÃ¼mmern. Bei mir ist das ein Scottish Ale, das mir gut schmeckt, aber eher in die Kategorie &#8222;komplette Mahlzeit&#8220; fÃ¤llt. BÃ¶rps.</p>
<p>Irgendwie ist die Luft an der Stelle schon ziemlich raus. Wir debattieren ein bisschen, was wir einkaufen wollen, verballern noch zwei der Gutscheine, die es zur Eintrittskarte dazu gibt (1cl Standard <strong>Glen Grant</strong> &#8211; kann man machen, muss man aber nicht &#8211; und ein Stamperl <strong>Johnny Walker</strong> mit Ginger Ale &#8211; Varianten vom Horse&#8217;s Neck gehen immer) und pilgern dann zurÃ¼ck zu Riegger, der sich letztlich knapp gegen die Single Cask Collection durchsetzt und mit seinem Fass das Rennen macht. Dass man seine Flasche aus diesem selber abfÃ¼llen und etikettieren kann, spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Das macht einfach Laune. Vor allem, wenn der Inhalt &#8211; ein achtjÃ¤hriger <strong>Glenallachie</strong> mit inzwischen 2 Monaten Finish in besagtem Port-Fass &#8211; sich noch lohnt.</p>
<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/bruichladdich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1866" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/bruichladdich-150x150.jpg" alt="Bygda" width="150" height="150" /></a>Meine Gesellschaft verabschiedet sich an dieser Stelle und ich hÃ¤tte gute Lust, mich anzuschlieÃŸen. Aber inzwischen sind noch andere Freunde angekommen und so beschlieÃŸe ich, doch noch ein wenig zu bleiben. Ein paar StÃ¤nde hab ich ja doch noch nicht besucht. Zum Beispiel den von <strong>Maggie Miller</strong> vom <a href="http://www.scotchsingle.de/" target="_blank">Scotch Single Malt Circle</a>, der eigentlich auch immer lohnt. Die anderen trinken Rum, ich wÃ¤hle einen <strong>Bruichladdich Bygda Connection 61,5%</strong>. Das ist jetzt schon eine ganz andere Hausnummer als der neue Ten vohin. GroÃŸer, mÃ¤chtiger Whisky, der unbedingt Wasser braucht, um seinen ganzen Geschmack zu entfalten. Sehr gut, aber leider aus der Kategorie &#8222;gibt es nicht mehr&#8220;.</p>
<p><a href="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/rimfire.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1867" src="https://www.negatron.de/wp-content/uploads/2017/02/rimfire-150x150.jpg" alt="Rimfire" width="150" height="150" /></a>Nochmal ein kleiner Zwischenstopp bei der Single Cask Collection, bei der allerdings eine Pause einlege. Dann weiter zur <strong>American Whisky Academy</strong>. Dort wird mir ein <strong>Ranger Creek Rimfire Mesquite Smoked</strong> als Besonderheit empfohlen. Preislich ist sie das auf alle FÃ¤lle, die AbfÃ¼llung ist schon lange verkauft, hier gibt es nur noch RestbestÃ¤nde an Flaschen. Die Verkostung lohnt aber, denn das hier ist wirklich durch das Trocknen des Malzes Ã¼ber Mequite-Feuer eine ganz eigenwillige Art von Rauchigkeit. Kein Ãœberflieger und ich kann auch gar nicht wirklich beschreiben, wie der genau geschmeckt hat &#8211; aber jedenfalls hab ich noch nie was vergleichbares getrunken. DafÃ¼r kÃ¶nnen Messen dann auch immer wieder gut sein.</p>
<p>Auch diese Gruppe muss ich zu Riegger schleifen und dort trinken wir noch unsere Abschlusstropfen (in meinem Fall genau den Glenallachie, den ich auf abgefÃ¼llt habe), dann reicht es zumindest mir dann doch fÃ¼r diesen Abend.</p>
<p>Das Fazit bleibt &#8211; die Messe ist immer weniger meins, aber in der richtigen Gesellschaft kann man immer noch seinen SpaÃŸ haben. Trotzdem Ã¼berlege ich, ob es nicht langsam an der Zeit ist, sich mal ein paar der kleineren Messen in anderen StÃ¤dten genauer anzuschauen. Das Jahreshighlight, dass es mal war, ist es in jedem Fall nicht mehr.</p>
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