<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>NegatroN &#8211; The Mindmachine</title>
	<atom:link href="https://www.negatron.de/tag/negatron/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.negatron.de</link>
	<description>Skeptizismus, Whisky und Politik</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Sep 2008 20:27:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>
	<item>
		<title>Sri Lanka VII &#8211; AbschluÃŸ und Nachbetrachtung</title>
		<link>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-vii-abschlu%c3%9f-und-nachbetrachtung</link>
					<comments>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-vii-abschlu%c3%9f-und-nachbetrachtung#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Dec 2002 19:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[NegatroN]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://negatron.metaljudge.com/?p=31</guid>

					<description><![CDATA[Die letzten beiden Tage waren dann noch Entspannungstage mit wenig Action. Andrea war inzwischen leider abgereist, aber dafÃ¼r haben wir Kurt aus der Schweiz kennengelernt. Auch ein sehr netter Mensch, wir hatten noch 2 unterhaltsame Abende. Die RÃ¼ckreise war dafÃ¼r <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-vii-abschlu%c3%9f-und-nachbetrachtung"><span class="screen-reader-text">  Sri Lanka VII &#8211; AbschluÃŸ und Nachbetrachtung</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten beiden Tage waren dann noch Entspannungstage mit wenig Action. Andrea war inzwischen leider abgereist, aber dafÃ¼r haben wir Kurt aus der Schweiz kennengelernt. Auch ein sehr netter Mensch, wir hatten noch 2 unterhaltsame Abende.<br />
Die RÃ¼ckreise war dafÃ¼r ein rechter Horror, Ã¼ber den ich mich gar nicht groÃŸ auslassen will. Nur soviel: 15 Stunden unterwegs, enger Flieger, erst nach Tauschaktionen zusammen gesessen, etc. Aber lassen wir das und machen eher ein Fazit.<br />
<span id="more-31"></span> Sri Lanka war ein sehr gutes Urlaubsziel. Die Insel bietet einiges. Gutes Wetter, Strand und Meer, viel interessante Kultur, Ã¼berwÃ¤ltigende Natur, gutes Essen. Lohnt sich auf alle FÃ¤lle. Allerdings sollte man sich vielleicht ein wenig mehr Zeit nehmen als 2 Wochen, denn es gibt wirklich verdammt viel zu sehen.<br />
Was gibt es Negatives zu sagen? Einerseits steckt das Land immer noch in den Nachwehen des BÃ¼rgerkriegs, der ja auch noch nicht endgÃ¼ltig vorbei ist. Das bedeutet, weite Teile (der Osten und der Norden) sind nicht zugÃ¤nglich und auch in den anderen Gebieten gibt es immer noch ein gewisses Risiko eines Anschlags (andererseits, wo gibt es das im Moment nicht?).<br />
Der zweite Punkt ist, dass das Land schon ein wenig durch Tourismus versaut ist. Sri Lanka ist sehr arm (nicht zuletzt durch besagten BÃ¼rgerkrieg). Die meisten Leute haben im Monat 100 â‚¬ oder (oft deutlich) weniger zu VerfÃ¼gung. Dazu gibt es jede Menge Touristen, die es sich nicht nur leisten kÃ¶nnen, dort Urlaub zu machen, sondern auch das Geld recht locker stecken haben. Das hat wohl dazu gefÃ¼hrt, dass viele Einheimische erwarten, die Touristen kommen alle aus LÃ¤ndern, in denen Milch und Honig flieÃŸt (und wissen gar nicht, wohin mit ihrem Geld). Dazu kommt, dass die Srilanker sehr offen und kommunikativ sind, man wird sofort in ein GesprÃ¤ch verwickelt. Und deswegen passiert es einem leider auch Ã¼berall und stÃ¤ndig, dass man angebettelt wird oder einem jemand irgendwas verkaufen oder eine Dienstleistung anbieten will (die man meist gar nicht haben mÃ¶chte). Das kann einigermaÃŸen nervig werden.<br />
Andererseits sie die Srilanker sehr freundlich und auch hÃ¶flich, d.h. eventuelle &#8222;Anmachen&#8220; sind selten aggressiv und lassen sich auch mit einer hÃ¶flichen Ablehnung relativ schnell beenden. Das Problem hÃ¤lt sich also in Grenzen.<br />
Jedenfalls war der Urlaub klasse, und es war wohl nicht das letzte Mal, dass wir auf Sri Lanka waren.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-vii-abschlu%c3%9f-und-nachbetrachtung/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sri Lanka VI &#8211; Trip durchs Hinterland</title>
		<link>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-vi-trip-durchs-hinterland</link>
					<comments>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-vi-trip-durchs-hinterland#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2002 19:42:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[NegatroN]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://negatron.metaljudge.com/?p=32</guid>

					<description><![CDATA[Die letzen 2 Tage waren wir im Hinterland unterwegs. War irre anstrengend, aber hat sich mehr als gelohnt. Die Fahrerei war Killer. Ein paar hundert Kilometer komprimierter Wahnsinn. Unser Fahrer war zwar ziemlich gut, aber ich hatte trotzdem nach dem <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-vi-trip-durchs-hinterland"><span class="screen-reader-text">  Sri Lanka VI &#8211; Trip durchs Hinterland</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzen 2 Tage waren wir im Hinterland unterwegs. War irre anstrengend, aber hat sich mehr als gelohnt. Die Fahrerei war Killer. Ein paar hundert Kilometer komprimierter Wahnsinn. Unser Fahrer war zwar ziemlich gut, aber ich hatte trotzdem nach dem zweiten Tag Muskelkater in den FÃ¼ÃŸen (vom Einspreitzen in die Sitzbank).<br />
Der ReisefÃ¼hrer war ziemlich fÃ¤hig und hat uns ordentlich mit Infos und Anekdoten versorgt. Ein kleines Manko waren die anderen 8 Teilnehmer unseres Trips, die mehr oder weniger alle in die Kategorie &#8222;deutsche Touristen, die man zu Recht im Ausland meidet&#8220; gefallen sind. 4 waren noch im Rahmen, die anderen 4 waren ordentlich KnallkÃ¶pfe, hin und wieder hatte ich dann doch so ein nervÃ¶ses Zucken im rechten Arm (und mehr als einmal ein bÃ¶se Antwort auf den Lippen), aber letztlich hat dann doch die Ansicht gesiegt, dass ich zum Erholen im Urlaub bin und nicht zum Aufregen. Und es gab ja wahrlich genug Programm zum Ablenken.<br />
<span id="more-32"></span>Unser erstes Ziel war das Elefantenwaisenhaus in Pimawela. Dort werden verwaiste Elefanten auf- und zu Arbeitselefanten erzogen. Mann kann sich hier inzwischen eine recht stattliche Herde mehr oder weniger aus der NÃ¤he ansehen (3-4 Meter Sicherheitsabstand, da auch wilde Elefanten dabei sind) und auch einigen bei der Arbeit zusehen. &#8222;HÃ¶hepunkt&#8220; des ganzen ist die FÃ¼tterung der Babyelefanten mit Milchflaschen. FÃ¼r meinen Geschmack etwas zu touristisch, aber die Herde war trotzdem ganz imposant.<br />
Und es ging gleich mit Elefanten weiter. Nebenan ins Elephant Village, einer AusbildungsstÃ¤tte fÃ¼r Arbeitselefanten. Dort hat uns dann ein Mahud, ein ElefantenfÃ¼hrer demonstriert, wie man mit einem Elefanten arbeitet. Selbigen Elefanten (eine 30 Jahre alte Elefantenkuh), durften wir dann auch reiten. Ganz cooles Erlebnis und an sich auch nicht die schlechteste Art, sich fortzubewegen. Allerdings bleibt der Respekt vor dem Elefanten doch recht hoch. Es bleibt einem doch recht klar bewuÃŸt, dass man ziemlich vom good will der 4 Tonnen Muskeln unter einem abhÃ¤ngig ist.<br />
Im AnschluÃŸ daran ging es weiter zu einer Ayurveda-Farm. Auch da gab es reichlich Informationen Ã¼ber Pflanzen und deren Anwendung. Vor allem aber gab es praktische Beispiele in Form einer Gesichts-, RÃ¼cken- und Kopfmassage vom Fachmann. Zwar leider nur 10 Minuten, aber trotzdem eine wahre Wohltat. Und dann gab es natÃ¼rlich auch noch alle mÃ¶glichen Ã–le und Substanzen zu kaufen. Wir haben auch zugeschlagen, nachdem wir mit einigen schon ein paar gute Erfahrungen gemacht haben. Und hier direkt vom Erzeuger war&#8217;s halt auch relativ preiswert (ganz davon abgesehen bekommt man einige Sachen bei uns nur schwer). So kam eine Flasche zur anderen und bevor wir uns recht versahen, war die TÃ¼re dann doch recht groÃŸ. Das war dann alles zwar immer noch preiswert, aber &#8222;billig&#8220; im eigentlichen Wortsinn war es allerdings nicht mehr so ganz (hÃ¼stel).<br />
Weiter nach Kandy, der alten KÃ¶nigsstadt. Unser erstes Ziel hier war der Botanische Garten. Der hat dann auch gleich wieder die Frage aufgeworfen, die wir uns hier schon ein paar Mal gestellt haben. Was wÃ¤chst auf dieser Insel eigentlich nicht? Unter anderem sieht man hier einen Ficus Benjamin mit 2000 mÂ² BlattflÃ¤che, King Coconut &#8211; Palmen mit 20 kg schweren KokosnÃ¼ssen, 400 Arten Orchideen, usw., usw. Das alles in einer wunderschÃ¶nen Parkanlage mit Palmenalleen und lauter verschiedenen Gartenanlagen.<br />
Nach dem Botanischen Garten hatten wir dann eine Stunde Mittagspause im Hotel Topas, in dem wir auch die Nacht verbringen sollten. Das Hotel war ganz OK, nur halt voller Weihnachstdeko (lebensgroÃŸe WeihnachtsmÃ¤nner, blinkende PlastikchristbÃ¤ume, Kunstschnee, etc.), was uns aber nicht weiter Ã¼berrascht hat, da wir das inzwischen fast Ã¼berall mitbekommen hatten (Gottseidank nicht in unserem Hotel, eine erfreuliche Ausnahme). Hier war dann auch eventuell Umziehen angesagt, denn spÃ¤ter stand der Zahntempel auf dem Programm, und in Buddhistischen Tempeln sind lange Hosen und bedeckte Schultern Pflicht. Meine Hoffnung, ein paar der Mitglieder unserer Gruppe wÃ¼rden diese Gelegenheit dazu nutzen, und sich nicht mehr so vÃ¶llig geschmacksfern zu kleiden wie bisher, wurde selbstredend nicht erfÃ¼llt. Auf deutsche Touristen ist eben verlaÃŸ. Es leben die Badeschlappen.<br />
Vor dem Tempel besuchten wir noch eine Edelsteinschleiferei. Hier kann man sich in lebensgroÃŸen Modellen den Abbau und dann live die Weiterverarbeitung aller mÃ¶glichen Edelsteine ansehen. Sri Lanka hat 12 verschiedene Edelsteinsorten. Auch sehr interessant, vor allem die Schleiferei. Auch hier gab es natÃ¼rlich einen Shop, und da wir ja noch nicht genÃ¼gend Geld ausgegeben hatten (und ja auÃŸerdem Weihnachten sehr offensichtlich vor der TÃ¼r stand), haben wir auch hier noch mal eingekauft (die TÃ¼te war aber deutlich kleiner). Bei der Gelegenheit konnte ich dann auch feststellen, dass ich den Magnetstreifen meiner Kreditkarte geschrottet hatte.<br />
Nach dann doch noch erfolgreichem Shopping (mir graut schon vor dem nÃ¤chsten Kontoauszug) kamen wir dann zum Zahntempel. Dieser Tempel ist die wichtigste Buddhistische Anlage auf Sri Lanka und enthÃ¤lt angeblich einen Original-Eckzahn von Buddha. Es gibt eine FÃ¼lle von Legenden und Geschichten um den Zahn, angefangen von seiner abenteuerlichen Reise auf die Insel, Ã¼ber wundersam vereitelte ZerstÃ¶rungsversuche, usw. Den Zahn selber sieht man natÃ¼rlich nicht. SpÃ¤testens seit Tamilische Terroristen vor dem Tempel eine 200 kg Bombe gezÃ¼ndet haben (die Tamilen sind Hindus), sind die Sicherheitsvorkehrungen ziemlich straff. Leibesvisitation am Eingang, um den Tempel herum Ã¼berall schwerbewaffnete Soldaten hinter SandsÃ¤cken.<br />
Der Tempel an sich gehÃ¶rt wohl nicht zu den spektakulÃ¤rsten seiner Art, muss sich aber mit seinen Schnitzereien, Intarsien und Bildern auch nicht verstecken.<br />
Allerdings fÃ¼hlte ich mich bei diesem Teil der FÃ¼hrung nicht wirklich wohl. Ich bin zwar Ã¼berzeugter Atheist, versuche aber trotzdem, den Glauben anderer zu respektieren. Ich versuche deshalb, mich in fÃ¼r andere heiligen StÃ¤tten mÃ¶glichst dezent zu verhalten um die GlÃ¤ubigen nicht zu stÃ¶ren. Auch Fotografieren (vor allem mit Blitzlicht) halte ich fÃ¼r Ã¤uÃŸerst unangemessen. Inmitten einer kameraschwenkenden Reisegruppe hinter einem laut erzÃ¤hlenden Guide durch betenden Buddhisten zu trampeln, erfÃ¼llt diese Kriterien nicht so ganz.<br />
Dann ging es zum Essen ins Hotel. Der Rest der Gruppe setzte sein Gelage an der Bar fort, wir gingen schlafen.<br />
Am nÃ¤chsten Morgen ging es ziemlich frÃ¼h los ins Hochland. Wir waren schnell Ã¼berwÃ¤ltigt von der Landschaft und der Vegetation. Herrliche Aussicht in den bewaldeten Bergen. Dann geht es mit den Plantagen los und man fÃ¤hrt durch schier endlose Teefelder. Eine der Teefabriken fuhren wir dann auch zwecks Besichtigung an. Nachdem wir den kompletten FertigungsprozeÃŸ angesehen hatten, gab es eine Teeprobe und natÃ¼rlich auch Verkauf. Hier haben wir uns dann aber zurÃ¼ckgehalten. Der Tee war zwar gut, aber ich ziehe Darjeeling jederzeit auch gutem Ceylon-Tee vor.<br />
Weiter durchs Hochland, das hier auch Little England genannt wird (nicht nur wegen des Tees). Viele HÃ¤user hier sind im englischen Stil erbaut. Besonders deutlich wird das in Nuwara Elya, einer alten Plantagenstadt. Die Stadt ist DAS Ferienziel fÃ¼r die Srilanker, die sich Urlaub leisten kÃ¶nnen. Die Reichen fliegen auch schon mal mit dem Hubschrauber fÃ¼r einen Nachmittag zum Golfen her. Interessant auch das Klima. Die Temperaturen liegen bei 11Â°-17Â° C, fÃ¼r die Srilanker schon reichlich kalt. WÃ¤hrend wir mit kurzem Hemd hier recht sommerlich unterwegs waren, trugen die meisten Einheimischen Pullover, MÃ¼tzen und Jacken.<br />
Unser letzter Besichtigungspunkt war ein 110 Jahre altes Hotel im englischen Kolonialstil. Ganz nett, aber fÃ¼r meinen Geschmack zu sehr wie Thomas Mann, muffig, dÃ¼ster und depressiv.<br />
SchlieÃŸlich ging es dann mehrere Stunden Ã¼ber gewohnt lausige StraÃŸen zurÃ¼ck zum Hotel. Alles in allem ein sehr sehr lohnender Trip, mit viel mehr EindrÃ¼cken, als ich hier beschreiben kÃ¶nnte.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-vi-trip-durchs-hinterland/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sri Lanka V &#8211; Animation auf Landesart</title>
		<link>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-v-animation-auf-landesart</link>
					<comments>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-v-animation-auf-landesart#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2002 19:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[NegatroN]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://negatron.metaljudge.com/?p=33</guid>

					<description><![CDATA[Irgendwann gestern nachmittag &#8211; ich liege gerade lesend im Schatten &#8211; kommt der Hotelfuzzi, der fÃ¼r Sport und Animation zustÃ¤ndig ist, zu mir. Er hat mich ziemlich verzweifelt gefragt, ob ich nicht mit ihm Tennis, Squash oder Tischtennis spielen wolle. <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-v-animation-auf-landesart"><span class="screen-reader-text">  Sri Lanka V &#8211; Animation auf Landesart</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann gestern nachmittag &#8211; ich liege gerade lesend im Schatten &#8211; kommt der Hotelfuzzi, der fÃ¼r Sport und Animation zustÃ¤ndig ist, zu mir. Er hat mich ziemlich verzweifelt gefragt, ob ich nicht mit ihm Tennis, Squash oder Tischtennis spielen wolle. Keiner wÃ¼rde Sport machen und er hockt den ganzen Tag nur rum. Also hab ich mich zum Tischtennis breitschlagen lassen (mit Tennis und Squash hab ich&#8217;s nicht wirklich). Bislang dachte ich eigentlich, der Animateur ist dazu da, die Leute zu unterhalten und nicht umgekehrt.<br />
<span id="more-33"></span> Jedenfalls haben wir gestern und heute ein paar Spiele gemacht. War recht spaÃŸig, auch wenn der Typ nach Strich und Faden bescheiÃŸt, wenn er hinten liegt. Allerdings hat er dann heute trotzdem verloren, weil irgendwann einer der Ã–kologen dazu kam, der auch spielen wollte. Und der hat dann bei unserem Spiel zugeschaut (und vor allem mitgezÃ¤hlt). Hat den guten Animateur dann doch etwas gewurmt.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-v-animation-auf-landesart/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sri Lanka IV &#8211; VÃ¶gel (bunte und schrÃ¤ge)</title>
		<link>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-iv-vogel-bunte-und-schrage</link>
					<comments>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-iv-vogel-bunte-und-schrage#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Dec 2002 19:44:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[NegatroN]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://negatron.metaljudge.com/?p=34</guid>

					<description><![CDATA[Inzwischen haben wir ein bisschen socialised &#8211; und Andrea und Doris kennengelernt. Andrea ist aus Berlin und Doris ist bayerische Exil-Schweizerin. Auf alle FÃ¤lle hatten wir einen Ã¤uÃŸerst amÃ¼santen Abend an der Hotelbar, das schreit nach Wiederholung. Und bei den <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-iv-vogel-bunte-und-schrage"><span class="screen-reader-text">  Sri Lanka IV &#8211; VÃ¶gel (bunte und schrÃ¤ge)</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen haben wir ein bisschen socialised &#8211; und Andrea und Doris kennengelernt. Andrea ist aus Berlin und Doris ist bayerische Exil-Schweizerin. Auf alle FÃ¤lle hatten wir einen Ã¤uÃŸerst amÃ¼santen Abend an der Hotelbar, das schreit nach Wiederholung. Und bei den Preisen fÃ¼r Drinks sollte das auch kein Problem darstellen.<br />
Heute morgen waren wir (trotz Barbesuch am Vorabend) schon relativ frÃ¼h auf Bird-Watching-Tour. Gute 4 Stunden waren wir mit einem Ornithologen auf den FlÃ¼ssen hinter dem Hotel unterwegs und haben uns die Vogelwelt auf der Insel erklÃ¤ren lassen. 35 verschiedene Arten konnten wir beobachten, meist aus der NÃ¤he. Dazu noch Warane und Flughunde (und viele winkende Kinder). Hat sich auf alle FÃ¤lle sehr gelohnt.<br />
<span id="more-34"></span> Leider sticht einem auf so einem Trip dann auch ein Problem von Sri Lanka ins Auge. Auch wenn das Hotel seit 22 Jahren einiges im Bereich Umweltschutz umsetzt, ist das sonst nur bei wenigen Leuten hier so. Vor allem MÃ¼ll wird meist Ã¼berall in die Botanik gepfeffert, ein richtiges Abfallsystem gibt es nicht. Wenn er nicht an Ort und Stelle einfach angezÃ¼ndet wird, dann sÃ¤umt er GrundstÃ¼cke und StraÃŸen. Das stimmt einen schon nachdenklich, denn die Natur ist hier (noch) wirklich groÃŸartig.<br />
Am Abend gab es dann noch im Garten Barbecue. Das wÃ¤re super gewesen, hÃ¤tte da nicht die Band gespielt. Nicht nur, dass deren Songsauswahl zum davonlaufen war (erst eine Stunde Weihnachtslieder, dann Schnulzen Ã¡ la Engelbert). Nein, sie haben dazu auch alles im Humptata-Rhythmus gespielt. Und damit nicht genug, denn gespielt kann man an sich nicht sagen. GestÃ¼mpert wÃ¤re passender. Es war jeder fÃ¼r sich schon schlecht, aber im Zusammenspiel waren sie unglaublich. Warum gleichzeitig Takt und Ton wechseln, wenn man das auch versetzt machen kann? &#8222;Ach, du bist schon bei der zweiten Strophe? Ich bin noch beim Refrain.&#8220; Der AbschuÃŸ war der Bassist, der keine 5 TÃ¶ne in Folge ohne Verspieler hinbekommen hat. Unterirdisch schlecht, vollkommener Wahnsinn.<br />
Aber das Essen war spitze und durch angeregte Unterhaltung mit den beiden schon erwÃ¤hnten Mit-Urlauberinnen konnten wir die &#8222;Musik&#8220; meist ausblenden.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-iv-vogel-bunte-und-schrage/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sri Lanka III &#8211; Brot und Spiele</title>
		<link>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-iii-brot-und-spiele</link>
					<comments>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-iii-brot-und-spiele#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2002 19:45:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[NegatroN]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://negatron.metaljudge.com/?p=35</guid>

					<description><![CDATA[Der heutige Tag begann mit viel Information. Am Vormittag hat das Hotel einige Info-Verstanstaltungen abgehalten. Einige handwerkliche Geschichten wurden gezeigt (TÃ¶pferei, Flechten von PalmblÃ¤ttern, Herstellung von Seilen aus Kokosfasern, etc.) und der Chefkoch hat einen Kochkurs fÃ¼r Fischcurry gehalten. Dann <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-iii-brot-und-spiele"><span class="screen-reader-text">  Sri Lanka III &#8211; Brot und Spiele</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Tag begann mit viel Information. Am Vormittag hat das Hotel einige Info-Verstanstaltungen abgehalten. Einige handwerkliche Geschichten wurden gezeigt (TÃ¶pferei, Flechten von PalmblÃ¤ttern, Herstellung von Seilen aus Kokosfasern, etc.) und der Chefkoch hat einen Kochkurs fÃ¼r Fischcurry gehalten. Dann gab es noch einiges Ã¼ber die zahlreichen VerwendungsmÃ¶glichkeiten von Kokospalmen und NÃ¼ssen. Alles sehr unterhaltsam und auch interessant.<br />
<span id="more-35"></span> Ramani, die Infochefin des Hotels ist sehr nett und auch sehr bemÃ¼ht um die GÃ¤ste. Sie hat Petra auch gleich Tabletten und Salbe fÃ¼r ihren Hals besorgt (und sie dann auch gleich persÃ¶nlich eingeschmiert).<br />
Dann haben wir uns mit unserem Reiseleiter getroffen, der uns weiter mit Informationen Ã¼ber die Insel versorgt uns sein Ausflugsprogramm gezeigt hat. Da sind einige spannende Sachen dabei. An sich wollte wir ja eigentlich nur relaxen und nicht groÃŸen unternehmen, aber die Insel ist zu spannend, um seine Zeit nur im Hotel zu verbringen. Irgendeine 2-Tages-Reise muss auf alle FÃ¤lle sein.<br />
NatÃ¼rlich hab ich auch spÃ¤ter wieder einen von Anthonies Jungs getroffen, der mir dann auch sofort wieder die gesamte Produktpalette aufgelistet hat. Mir drÃ¤ngst ich der Verdacht auf, dass die schon in Sichtweite des Hotels lauern, um alle Leute abzufangen, die das GelÃ¤nde irgendwie verlassen. Und er hat mir natÃ¼rlich auch gesagt, dass der Reiseleiter scheisse und bei ihnen alles besser sei. Wenn man besser mit billiger gleichsetzt, stimmt das vielleicht sogar (vorausgesetzt, es passiert nichts, denn eine Versicherung haben sie wohl nicht). Wir bleiben wohl bei den offiziellen Angeboten.<br />
Ein besonderes &#8222;Highlight&#8220; erwartete uns noch beim Abendessen. Das wurde nÃ¤mlich von der Srilankern mit Gitarren und Congas &#8222;musikalisch&#8220; unterlegt. An sich wÃ¤re das nicht weiter schlimm gewesen (auch wenn sie mit &#8222;Rudolph, the Rednosed Reindeer&#8220; angefangen haben und keine wirklichen Virtuosen vor dem Herrn waren). Aber dann sind sie von Tisch zu Tisch gezogen. Auch noch nicht so dramatisch, aber sie haben die irrige Auffassung vertreten, sie tÃ¤ten den Leuten einen Gefallen, wenn sie nichts landestypisches spielen, sondern etwas aus dem Heimat der jeweiligen GÃ¤ste. Schrecklicherweise hat das wohl an anderen Tischen auch gestimmt (die beiden EnglÃ¤nderinnen haben sich offensichtlich Ã¼ber die magere Version von &#8222;Yesterday&#8220; tatsÃ¤chlich gefreut). Wir wurde jedenfalls mit &#8222;Muss i denn zum StÃ¤dtele hinaus&#8220; beglÃ¼ckt. Erst auf Englisch, dann mit irgendwelchen entfernt an den deutschen Text angelehnten Silbenfolgen. War wohl als nette Geste gedacht, aber wir mussten uns beide irre beherrschen, um nicht laut loszulachen.<br />
Die beiden Russinnen zwei Tische weiter haben dann &#8222;La Cucaracha&#8220; bekommen. Irgendwie auch ziemlich absurd.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-iii-brot-und-spiele/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sri Lanka II &#8211; Beach and Curry</title>
		<link>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-ii-beach-and-curry</link>
					<comments>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-ii-beach-and-curry#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2002 19:46:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[NegatroN]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://negatron.metaljudge.com/?p=36</guid>

					<description><![CDATA[Petra hat es wohl tatsÃ¤chlich erwischt. Geschwollene Mandeln und leichtes Fieber, so soll der Urlaub sein. Den ersten Tag verbringen wir vÃ¶llig unstressig am Strand. Zum Relaxen ausgezeichnet, die ca. 15 Leute hier verteilen sich auf einen halben Kilometer. AuÃŸer <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-ii-beach-and-curry"><span class="screen-reader-text">  Sri Lanka II &#8211; Beach and Curry</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Petra hat es wohl tatsÃ¤chlich erwischt. Geschwollene Mandeln und leichtes Fieber, so soll der Urlaub sein.<br />
Den ersten Tag verbringen wir vÃ¶llig unstressig am Strand. Zum Relaxen ausgezeichnet, die ca. 15 Leute hier verteilen sich auf einen halben Kilometer. AuÃŸer der Brandung und den VÃ¶geln keinerlei GerÃ¤usche, so soll es sein.<br />
<span id="more-36"></span> Zwischendrin mache ich dann Bekanntschaft mit Anthony. Anthony hat ein Restaurant und organisiert AusflÃ¼ge, die gleichen wie die Reiseleitung im Hotel aber natÃ¼rlich viel besser und billiger (hÃ¼stel). Das erzÃ¤hlt er mir, wÃ¤hrend wir den Strand rauf laufen. Nach 10 min. kenne ich sein komplettes Angebot. Und erfahre auÃŸerdem, dass er in 2 Monaten wieder nach Deutschland fliegt, nach Stuttgart, um genau zu sein. Was er da macht, hab ich nicht ganz verstanden (aber wahrscheinlich verkauft er auch dort irgendwelche Dinge &#8230;). Jedenfalls bleibe ich erst mal bei vagen Antworten, irgendwie klingt das alles letzten Endes nicht nach wirklich guten Deals.<br />
Am Nachmittag regnet es fÃ¼r eine Stunde. Aber die leichte AbkÃ¼hlung kommt ganz gelegen, es bleibt trotzdem sehr warm. Ich sitze am Wasser und beobachte die Krabben in der Brandung.<br />
Abends dann typical Sri Lankan Dinner, also das ganze Buffet mit einheimischen Speisen. Wir trauen uns nicht an alles rann, aber das meiste ist sehr gut. Vorausgesetzt, man steht auf scharf. Die KÃ¼che hier ist angeblich die schÃ¤rfste der Welt. Da ich gern scharf esse und Petra meint, das sei gut fÃ¼r ihren Hals, ist das alles Bingo. 5 verschiedene Sorten Curry (das ist in Sri Lanka die Bezeichnung fÃ¼r jegliche gewÃ¼rzten Gerichte in Kokosmilch, nicht notwendigerweise mit Curry-Pulver), dazu Ingwer-Bier. Alles in der Handelsklasse scharf bis ultra-krass. Sehr gut.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-ii-beach-and-curry/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sri Lanka I &#8211; Anreise</title>
		<link>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-i-anreise</link>
					<comments>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-i-anreise#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[NegatroN]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2002 19:47:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[NegatroN]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://negatron.metaljudge.com/?p=37</guid>

					<description><![CDATA[Geschafft! Nach einigen Wirren endlich im Flieger nach Colombo. Die letzen Wochen waren reichlich stressig. Viel zu tun in der Arbeit, dazu Band und ein weiteres Bandprojekt in der Arbeit, Urlaubsvorbereitungen, Arzttermine, etc. Und dann kam vor 1 1/2 Wochen <a class="more-link" href="https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-i-anreise"><span class="screen-reader-text">  Sri Lanka I &#8211; Anreise</span> weiterlesen<span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Geschafft! Nach einigen Wirren endlich im Flieger nach Colombo.<br />
Die letzen Wochen waren reichlich stressig. Viel zu tun in der Arbeit, dazu Band und ein weiteres Bandprojekt in der Arbeit, Urlaubsvorbereitungen, Arzttermine, etc. Und dann kam vor 1 1/2 Wochen noch der Hammer, als uns die GeschÃ¤ftsleitung erÃ¶ffnete, dass es trotz guter Auslastung mal wieder ziemlich schlecht aussieht. Wir mussten dieses Jahr auf die Marktsituation reagieren und unsere TagessÃ¤tze deutlich nach unten korrigieren. Fazit: ohne ein paar weitere Entlassungen und einer allgemeinen GehaltskÃ¼rzung schaffen wir&#8217;s nicht.<br />
<span id="more-37"></span> Wir hatten vor dem Boom vor 2 Jahren schon einige Entlassungen, aber diesmal fand ich es besonders Ã¼bel. Einerseits hatten wir alle das GefÃ¼hl, es wÃ¼rde an sich gut laufen. Andererseits hat es diesmal unter anderem jemanden, den ich sowohl als Kollegen wir auch persÃ¶nlich sehr geschÃ¤tzt habe. Und den ich auÃŸerdem als einen der LeistungstrÃ¤ger in der Firma wahrgenommen habe (was natÃ¼rlich den Eindruck vermittelt, dass es wirklich jeden treffen kann).<br />
Dazu kam noch ProjektstreÃŸ, ich wollte wenigstens meinen Teil vor dem Urlaub abschlieÃŸen, damit ich das sauber Ã¼bergeben kann. Aber das hat trotz Extraschichten nicht geklappt, ich musste also einem Kollegen eine halbfertige Sache aufs Auge drÃ¼cken. Alles also nicht optimal. Nun aber liegt das alles ein paar tausend Kilometer weg und das ist auch gut so.<br />
Die erste HÃ¤lfte des gestrigen Tages ging mit Packen und letzten Besorgungen drauf. Um 16:00 Uhr dann ab in Richtung Flughafen. Vor dem Schalter gleich mal die ewige Schlange. Nach einer halben Stunden (oder rÃ¤umlich gesprochen 3 Metern) kamen wir dann in Sichtweite der Monitore &#8211; und sahen damit mit mittelmÃ¤ÃŸiger Begeisterung, dass unser Flug auf aktuell 4 Stunden VerspÃ¤tung stand. Das ging ja gut los.<br />
Dann gab es vor uns in der Schlange noch ordentliches Chaos, verursacht durch eine schwÃ¤bische Reisegruppe (Petra meinte &#8222;Familie&#8220;, was ich aber nicht hoffen will). Die waren nicht nur vÃ¶llig desorganisiert und ohne Ãœberblick, nein, sie hatten auch noch 2 Frauen in RollstÃ¼hlen dabei, was die Situation noch weiter komplizierte. Aber wir hatten ja Zeit. Und am Schalter entschuldigte sich die LTU dann mit 2 Essensgutscheinen Ã¼ber je 12,50 EUR. So konnten wir uns wenigstens in der Wartezeit noch im Flughafen-Brauhaus ordentlich den Wanst vollschlagen.<br />
Gegen 22:30 Uhr war dann endlich Boarding. Wir teilten uns den Airbus mit reichlich seltsamem Volk. Geschmacklos gekleidete Touristen (wenig Ã¼berraschend), alte Leute mit diversen medizinischen Problemen (rechts vor uns die GallenentzÃ¼ndung, die eigentlich gar nicht fliegen sollte; hinter uns die erste Ã¤ltere Dame, die direkt nach dem Start zu den Toiletten rennt und sich dabei die TÃ¼te vors Gesicht hÃ¤lt), dazu mehrere srilankische GroÃŸfamilien, die das komplette an Bord befindliche Kleinkind-Equipment in Anspruch nehmen und die Stewardessen auf Trab halten. Das sind also unsere Nachbarn fÃ¼r die nÃ¤chsten 9 1/2 Stunden.<br />
SpÃ¤ter schaffen wir es trotz der reichlich beengten PlatzverhÃ¤ltnisse, ein wenig zu schlafen. Den restlichen Flug verbringe ich mit meinem Buch, dem Jazzkanal des Fliegers und den lausigen Mahlzeiten. Die Filme sind vÃ¶llig uninteressant. Und irgendwann sind wir dann endlich in Colombo.<br />
Beim Aussteigen laufen wir trotz bedecktem Himmel in eine Wand von soliden 30Â° C. Die Luftfeuchtigkeit sorgt spontan fÃ¼r entsprechende ZustÃ¤nde der Kleidung (die sich ja noch ein wenig nach den in MÃ¼nchen herrschenden -8Â° C gerichtet hatte). Das nÃ¤chste, das auffÃ¤llt ist die hohe MilitÃ¤rprÃ¤senz. Ãœberall Soldaten, auch auf dem Flugfeld. Zwar gab es vor kurzem nach 23 Jahren BÃ¼rgerkrieg endlich ein Abkommen zwischen Regierung und den Tamil Tigers, aber man merkt die Anspannung trotzdem deutlich. Auch wenn der Frieden jetzt von Dauer sein sollte (was man dem Land nur wÃ¼nschen kann), bis zu einer Normalisierung wird es wohl noch einige Zeit dauern.<br />
Am Flughafen werde ich auch gleich mit der ersten Nepperei begrÃ¼ÃŸt. Der KoffertrÃ¤ger (der sich des GepÃ¤cks bemÃ¤chtigt hatte, bevor wir auch nur 1x geblinzelt hatten) mÃ¶chte nun nachdem er uns zum Bus gebracht hat einen vÃ¶llig indiskutablen Preis dafÃ¼r. NatÃ¼rlich behauptet er, nicht rausgeben zu kÃ¶nnen, als wir ihm weniger anbieten. Also zahle ich ihn in Euro, die ich in meiner Phase der ÃœbermÃ¼dung natÃ¼rlich spontan falsch umrechne. Und somit bekommt er knapp das doppelte von dem, was er ursprÃ¼nglich haben wollte. Guten Morgen.<br />
Dann also im Bus zum Hotel. Der Bus ist fÃ¼r unsere VerhÃ¤ltnisse alt, eng und klapprig, fÃ¼r Sri Lanka neu, bequem und gut erhalten. Unser Hotel ist das letzte, das angefahren wird und so bekommen wir ein paar EindrÃ¼cke vom Land.<br />
Alles wirkt sehr betriebsam, Ã¤rmlich und fremd. Der Verkehr ist vÃ¶lliger Wahnsinn. Sri Lanka hat Linksverkehr (danke, England) und theoretisch auch weitere Verkehrsregeln. Aber halt nur theoretische. Die StraÃŸen werden von einem wildem Gemisch aus Bussen, Lkws, Autos, DreirÃ¤dern (&#8222;Tuk Tuks&#8220;), FahrrÃ¤dern, Karren, FuÃŸgÃ¤ngern und diversen Tieren bevÃ¶lkert. Und alle bewegen sich irgendwie in irgendeine Richtung, in der gerade Platz ist. Dabei wird stÃ¤ndig gehupt (signalisiert wahlweise &#8222;Danke&#8220;, &#8222;Bitte&#8220;, &#8222;Mach Platz&#8220;, &#8222;Ich fahre jetzt&#8220;, &#8222;Ich Ã¼berhole jetzt&#8220;, &#8222;Ich Ã¼berhole jetzt in der Kurve (obwohl ich nichts sehe)&#8220;, &#8222;Ich Ã¼berhole jetzt den, der gerade Ã¼berholt&#8220; oder &#8222;Idiot&#8220;) und Ã¼berall gefahren, wo man gerade durch passt (&#8222;Das war nicht knapp, das waren noch mindestens 3 cm&#8220;). StraÃŸenmarkierungen und -schilder dienen rein dekorativen Zwecken). WÃ¤re ich nicht so fertig, ich mÃ¼sste stÃ¤ndig schreien.<br />
Die Gegend (sofern man sich traut, die Augen zu Ã¶ffnen) ist bunt und abwechslungsreich. PrÃ¤chtige HÃ¤user neben halbverfallenen Bruchbuden. Menschen im Anzug neben Arbeitern und Bettlern, Ã¼berall StÃ¤nde an der StraÃŸe. Alles ist ziemlich grÃ¼n und eingewachsen. Der erste Eindruck ist ziemlich sympathisch.<br />
Die anderen Hotels machen keinen wirklich guten Eindruck, sieht alles nach den typischen billigen Touristenburgen aus. Urg. Unser Hotel prÃ¤sentiert sich gottlob etwas anders. Das Ranweli Holiday Village ist ein Ã–ko-Hotel auf einer kleinen Landzunge, die man per HotelfloÃŸ erreicht. Ein weitlÃ¤ufige Anlage, 50 Bungalows und Wohnungen verteilen sich Ã¼ber eine FlÃ¤che von 9 Hektar ziemlich naturbelassenen Gartens. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen eine FluÃŸlandschaft. Alles sehr malerisch, reichlich Natur. Neben 160 Vogel- und 60 Schmetterlingsarten gibt es noch alles mÃ¶glich andere Getier.<br />
Es gibt eigentlich nur 2 Dinge, die den ersten Eindruck trÃ¼ben sollten. Das Meer hier an der WestkÃ¼ste hat eine ziemlich starke Brandung, die Baden oft nicht zulÃ¤ÃŸt. Und Petra hatte wohl die Klimaanlage im Flugzeug nicht gut vertragen. Jedenfalls begann sie den Urlaub mit Halsschmerzen und Schluckbeschwerden.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.negatron.de/urlaub/sri-lanka-i-anreise/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
