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Skeptizismus, Whisky und Politik

Schottland XIII – Finlaggan – Coal Ila – Bunnahabhain (Islay)

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Am heutigen Morgen ist das Wetter eher durchwachsen, aber bis wir mit frühstücken fertig sind, ist der Himmel schon wieder weitestgehend blau. Wir suchen uns als heutiges Ziel den Nordosten der Insel aus, die dort vom Sound of Islay von ihrer Nachbarinsel Jura getrennt wird.

Auf dem Weg dahin legen wir einen Zwischen stopp bei Finlaggan ein, wo die Lords of the Isles vor einigen Jahrhunderten ihre Stammburg hatten. Von den Ruinen der Befestigungsanlage ist kaum mehr was zu erkennen, aber da die Anlage recht malerisch auf einer kleinen Insel im Loch Finlaggan liegt und man auch mit einigen Infos versorgt wird, lohnt der Abstecher trotzdem.

Nach einem kurzen Abstecher nach Port Askaig, das außer dem Pier eigentlich nur aus einem Hotel besteht, nehmen wir die Küstenstraße nach Coal Ila. Die Distillery ist zwar die bei weitem am wenigsten malerische, da sie Anfang der 70er komplett abgerissen und neu aufgebaut worden ist. Leider hat man dabei mehr auf Effizienz denn auf Optik gesetzt und es auch bis heute nicht für notwendig befunden, zumindest die Wände weiß zu tünchen. Die Gebäude präsentieren sich in uncharmantem Grau und geben der ganzen Anlage den Anschein einer alten Fabrik. Was ausgesprochen schade ist, da die Lage in der versteckten Bucht an sich ziemlich reizvoll ist. Eine Führung steht heute nicht auf dem Programm, wir verschieben das lieber auf die 3 Kildalton-Distillen an der Südküste.

Stattdessen wandern wir die Küstenstraße nach Norden in Richtung Bunnahabhain hinauf. Einmal mehr werden wir mit traumhaften Aussichten belohnt, sowohl über den mit 7 Knoten sichtbar schnell fließenden Sound of Islay hinüber nach Jura, sondern auch über die mit Büschen und Laubwäldern bewachsenen Hügel und Berge im Landesinneren, die ein weiteres Mal eine ganz andere Seite der Insel zeigen. Leider erspähen wir keines der Adlerpäärchen, von denen zumindest eines hier in der Gegend nisten soll.

In Bunnahabhain (das quasi nur aus der Distillery und ein paar Häusern für die Mitarbeiter besteht) belassen wir es dann ebenfalls bei einem kurzen Phototermin, es sind ja doch ein paar Kilometer zurück.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen kurzen Halt bei der Persabus Pottery, kaufen Mitbringsel ein und tratschen ein wenig über die Insel und natürlich Whisky (wie eigentlich bei jedem Gespräch mit den Einheimischen).

Der restliche Tag vergeht mit Einkaufen, Kochen und gemütlichem Beisammensein.

Whiskies Of The Day:

Heute keine, uns steht der Sinn nach einer Trinkpause.

2 Kommentare

  1. mhh ja eine Trinkpause gabs bei uns nicht, unsere beiden schotten haben jeden tag getrunken, bier, ale wein und whisky, mein mann und ich haben irgendwann mal gesagt – just water, thanks…..are you sure????? (bist du deppert??) yes absolutely

    das ist hier schon ein „problem“…..

  2. Naja, so lange es bei ein oder zwei Drams bleibt, ist das schon noch OK. Aber in der Tat ist das in Schottland schon teilweise ein Problem.

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